Skip to main content

Sullivan vertraut auf Torinstinkt von Malkin und Crosby

Headcoach der Pittsburgh Penguins ist davon überzeugt, dass seine Elitescorer Verantwortung übernehmen und in Spiel 4 wieder treffen werden

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Bei der 5-1 Niederlage gegen die Nashville Predators in Spiel 3 des Stanley Cup Finales am Samstag konnte weder Evgeni Malkin noch Sidney Crosby einen einzigen Schuss auf das von Pekka Rinne gehütete Tor abgeben.
Noch nie zuvor schaffte es ein Team, diese beiden Stürmer der Extraklasse derartig auszuschalten. Beide rangen zunächst nach Worten für das in der Bridgestone Arena erlebte Debakel, das zum 2-1 Serienstand führte.

"Ich habe keinen Raum. Ich habe den Puck noch keine Sekunde und dann stehen sie mir schon auf den Füßen", erklärte sich Center Malkin. "Ich habe mein Bestes gegeben, wir haben alle unser Bestes gegeben."

Doch das Beste eines einzelnen Spielers war am Samstag nicht genug. Geschickt übten die Predators 60 Minuten lang Druck auf die Scheibe, auf den scheibenführenden Spieler und auf das gegnerische Tor aus.

"Ich hatte einige Gelegenheiten zu schießen", gab sich Crosby zufrieden mit der Anzahl seiner Chancen., aber keiner seiner drei Schussversuchen fand sein Ziel.

"Ich habe die Scheibe nicht aufs Tor gebracht. Ich hatte einige Chancen in guter Position ums Tor. Ich muss einen Weg finden, durchzukommen."

Viel zu selten konnte sich Pittsburgh aus den Zwängen der Predators befreien. Kaum waren es Malkin und Crosby, die für Entlastung sorgten.

Video: NSH@PIT, Sp2: Malkin festigt die Führung

Damit sich die Niederlage in Spiel 4 der best-of-7 Serie am Montag nicht wiederholen wird, müssen die Topstars Crosby und Malkin das Spiel an sich reißen. Als amtierende Stanley Cup Sieger des Jahres 2016 müssen die Penguins das Spiel diktieren; die Leader Crosby und Malkin die Regie führen.

"Sie sind wichtige Jungs für uns", erklärte Penguins Headcoach Mike Sullivan. "Wir wollen, dass sie Schüsse aufs Tor bringen, weil sie die Fähigkeiten haben, zu treffen."

Die Penguins können nicht einzig auf den Torriecher von Youngster Jake Guentzel vertrauen, der bislang mustergültig für Crosby und Malkin einsprang und das Toreschießen übernimmt.

"Nun, ich denke Jake hat in den Playoffs einen so positiven Einfluss auf unser Spiel", erzählte Sullivan. "Wir verlassen uns darauf, dass er in der Offensive für uns produziert. Wir brauchen ihn. Er muss für uns in der Offensive produzieren, so wie er es bereits konstant in den gesamten Playoffs macht."

In 22 Playoffspielen 2017 stehen für den 22-jährigen Rookie bereits 13 Tore zu Buche. Im Finale gegen die Predators konnte er sich in jedem Spiel auf der Torschützenliste verewigen.

Weil Coach Sullivan in Spiel 3 am Samstag gute Ansätze von Crosby und Malkin erkannte, ist er davon überzeugt, dass seine beiden Sturmasse am Montag wieder den Unterschied machen werden.

"Diese Jungs hatten einige gute Möglichkeiten", sagte er. "Sie konnten aus guten Positionen schießen, haben sich jedoch dazu entschieden, es nicht zu tun."

Video: NSH@PIT, Sp1: Malkins Schlagschuss bei Überzahl

Oft entschieden sich Malkin und Crosby am Samstag dazu, eher einen gefährlichen Pass zu suchen, als selbst abzuschließen.

"Wir denken, dass beide Jungs einige Chancen hatten, den Puck aufs Tor zu bringen", erzählte Sullivan. "Sie haben es nicht getan, weil es ihnen ihr Instinkt gesagt hat."

Sullivans Vertrauen in die Instinkte seiner beiden Stars ist riesig.

"Ihre Zahlen sprechen für sich", erzählte Sullivan. "Sie haben jahrelang konstant für dieses Team getroffen und auch in diesen Playoffs. Es besteht kein Zweifel, dass sie damit im Verlauf dieser Serie weitermachen werden."

Mehr anzeigen