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Sharks zerstören Hoffnungen der Predators

von Shawn Roarke / NHL.com



SAN JOSE –
Die optimistischen und hoffnungsvollen Träume der Nashville Predators in den Stunden vor Spiel sieben am Donnerstag, wurden in weniger als einem Drittel zunichte gemacht.

Die San Jose Sharks dominierten das erste Drittel von Spiel 7 des Western Conference Halbfinales im SAP Center und nutzten zwei von 17 Torschüssen für den Start zu einem 5-0 Sieg, der sie ins Conference Finale gegen die St. Louis Blues brachte.

"Das war natürlich nicht das Spiel sieben, das man sich wünscht", sagte Nashvilles Torwart Pekka Rinne, der fünf Tore kassierte und nach 3:54 im dritten Drittel ausgewechselt wurde und den Rest des Spiels von der Bank verfolgen musste. "Wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen. Sie kamen mit viel Druck ins erste Drittel. Da konnten wir einfach nicht mithalten.

Niemand litt unter diesem Alptraum mehr als Shea Weber, der Verteidiger Nummer eins und Kapitän der Predators. Spiel sieben erwies sich als sein persönliches Schreckensszenario. Er war bei allen fünf Toren auf dem Eis.

"Es war ein harter Abend", gab Weber zu. "Man erwartet von uns das wir aufs Eis gehen und gutes Eishockey zeigen und ich glaube nicht, dass wir in Form waren. Das war hart. Es fühlt sich an, als hätten wir einander im Stich gelassen. Ich weiß ich hätte besser spielen können und das tut weh."

Beim ersten Spiel verlor Weber seine Zuordnung und fiel aufs Eis, während Sharks Stürmer Joe Pavelski einen Pass von Marleau per Direktschuss verwandelte.

Trotzdem gab es beim 2-0 zur Drittelpause noch Hoffnung. In Spiel sechs lag Nashville nach 20 Minuten ebenfalls 2-0 zurück, erzwang dann aber durch den Sieg in der Verlängerung Spiel sieben.

An diesem Abend traf Logan Couture nach 39 Sekunden im zweiten Drittel und versetzte Nashvilles Hoffnungen auf ein erneutes Comeback einen heftigen Dämpfer.

"Das dritte Tor gleich zu beginn des zweiten Drittels half auch nicht gerade", sagte Rinne.

Weber war auch an diesem Tor teilweise Schuld. Er spielte den Puck an der Bande entlang und er landete genau auf Coutures Schläger, bereit zum Konter.

Rinne wollte aber nicht über die Fehler seines Kapitäns reden. Er sagte Weber hätte das Team zu oft gerettet.

"Oh man es war Spiel sieben, also...", fing Rinne in Gedanken versunken an, vielleicht verfolgt von der Erinnerung an die fünf Tore, die er kassiert hatte. "Ich wollte diese Saves machen. Ich wollte dem Team helfen. Es ist nie einer Schuld, man verliert als Team. Er ist unser Anführer und unser Kapitän. Es ist ein schnelles Spiel, die Pucks springen und manchmal hole ich sie raus, heute konnte ich das nicht."

Rinne zerschmetterte seinen Schläger am Pfosten und warf ihn in die Ecke, als er ausgewechselt wurde. Eine seltene Zurschaustellung der Wut vom routinierten Torhüter, eine die er kindisch nannte und bereute.

Aber es war auch ehrlich.

Es war das Zeichen einer weiteren verpassten Gelegenheit, eine weitere vergebene Chance die Predators auf ein neues Level zu heben, zum ersten mal in der Vereinsgeschichte im Conference Finale zu stehen.

Es war auch die Erkenntnis, dass er im wichtigsten Spiel der Saison nicht gut genug war und in diesem Alptraum viel Gesellschaft hatte.

"Wir werden uns daran erinnern und unsere Spielweise wird uns nicht gefallen", sagte Nashvilles Trainer Peter Laviolette. "Es hat nichts mit einer bestimmten Reihe zu tun. Wir wissen dass wir als Team mehr können und besser spielen können als wir es getan haben."

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