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Sharks ohne Glück, aber bereit für Spiel 2

von Shawn Roarke / NHL.com



ST. LOUIS -
Die Fähigkeit Niederlagen hinter sich zu lassen ist in den Playoffs entscheidend.

Kein Team ist je ohne Niederlage Meister geworden, also ist es eine nötige und unterschätzte Fähigkeit mit Niederlagen umzugehen.

Doch je weniger Siege einen vom Cup trennen, desto bedeutender werden Niederlagen.

Die San Jose Sharks liegen in diesen Playoffs zum ersten Mal in einer Serie zurück und haben bereits begonnen sich von der 2-1 Niederlage gegen die St. Louis Blues in Spiel eins des Western Conference Finales am Sonntag im Scottrade Center zu distanzieren.

Die Blues führen in der Best-of-7 Serie 1-0. Spiel zwei findet am Dienstag in St. Louis statt.

"Uns geht es gut", behauptete San Joses Rechtsaußen Joel Ward. "Die Serie ist heute Abend noch nicht vorbei."

Sicherlich waren die Sharks darüber enttäuscht, dass sie ein Spiel abgaben, das sie gewinnen konnten.

"Wenn man eine gute Leistung bringt und nicht dafür belohnt wird, das ist hart", sagte Kapitän Joe Pavelski. "Wir müssen einfach nochmal so eine Leistung bringen."

Die Sharks hatten nach dem ersten Drittel 24-12 Torschüsse, kamen in den letzten 20 Minuten aber nicht an Torwart Brian Wlliott vorbei und verloren durch Jori Lehteras entscheidendes Tor im zweiten Drittel entgegen dem Spielverlauf.

"Zwei gut Teams", stellte San Joses Verteidiger Brent Burns fest, der vor dem Tor den Puck verlor. "Wir haben viele Chancen kreiert. So läuft es manchmal, kleine Abpraller hier und da. So wird es die ganze Serie laufen."

San Jose hatte weniger Glück in Spiel eins.

Lehtera traf zwischen Torhüter Martin Jones Arm und Brust hindurch. Burns sagte er glaubt, dass der Puck bei Lehteras Schuss nochmal vom Eis hochsprang. Er glaubte auch, Stürmer Chris Tierney wäre in der Rückwärtsbewegung vielleicht noch mit seinem Schläger an der Scheibe gewesen.

"Sonntagsschuss", nannte Sharks Trainer Peter DeBoer es. "Kommt vor. Ich meine, da trifft Jonesy keine Schuld."

Auf der anderen Seite stoppte Elliott Pavelskis Direktschuss mit der Spitze seines Schlittschuhs.

"Sie sind ein gutes Team und finden Wege zu gewinnen", sagte Pavelski. "Sie hatten heute mehr Glück mit den Abprallern."

Ward dachte er hätte 1:15 vor Ende des zweiten Drittels einen dieser Abpraller, als er zum Torraum zog, den freien Puck sah und beobachtete wie der Torwart den Puck selbst ins Tor schob.

Die Schiedsrichter hatten den Puck aus den Augen verloren und ein Pfiff unterbrach das Spiel bevor der Puck im Tor war.

"Wir dachten wir hätten gut gespielt", sagte Ward. "Wir sind selbstbewusst. Harte Niederlage, klar, aber wir freuen uns auf die nächste Chance."

Die Sharks wissen, dass sie in Spiel zwei am Dienstag einiges anders und besser machen müssen.

Ihr gefürchtetes Powerplay blieb ohne Treffer bei drei Chancen, während die Blues ihr erstes Tor in Überzahl erzielten. 24 Schüsse der Sharks kamen nicht bei Elliott an.

"Wir müssen treffen", sagte DeBoer. "Wir brauchen mehr als ein Tor. Wir müssen es schaffen. Ob wir die Chancen nutzen die wir haben, oder uns mehr Chancen erarbeiten. Natürlich müssen wir im Powerplay treffen."

"Zu dieser Jahreszeit gewinnt man nicht mit einem Tor. Ich denke die Tore lagen in der Luft, wir haben sie nur nicht rein bekommen."

Es wird andere Umstellungen geben, so wie nach jedem Spiel in den Playoffs.

"Es gibt immer Veränderungen", sagte Burns. "Vier Teams einer knappen Liga sind übrig. Ich denke wir können ein paar Sachen verändern, aber es kommt auch auf den Gegner an."

Die Sharks glauben, dass ihre Umstellungen ausreichen um die Serie auszugleichen, damit wären beide Teams sieben Siege vom ersten Stanley Cup der Vereinsgeschichte entfernt.

Sie können nicht darauf warten es am Dienstag herauszufinden.

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