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Sharks müssen in Spiel 6 noch besser sein

von Eric GIlmore / NHL.com

SAN JOSE - Die San Jose Sharks unterlagen in der Statistik, konnten Spiel fünf des Stanley Cup Finales am Donnerstag aber trotzdem für sich entscheiden.

Überleben zählte für Sharks Trainer Peter DeBoer, nicht Haltungsnoten oder Statistik.

"Wir haben diese Saison 105 Spiele hinter uns", stellte DeBoer am Freitag fest, einen Tag nachdem die Sharks 46-22 Torschüsse kassiert hatten, mit einem 4-2 Sieg gegen die Pittsburgh Penguins im Consol Energy Center aber das Saisonaus abwandten. "Man muss auf unterschiedliche Arten gewinnen. Manchmal sind es die Specialteams, Manchmal fünf gegen fünf, manchmal liegt es am Torwart. Wir entschuldigen uns nicht für die Art unseres Siegs."

"Wenn man so viele Spiele macht, muss man unterschiedliche Siege holen und am Ende haben wir einen Weg gefunden. Wir kommen wieder ins eigene Stadion zurück und müssen jetzt Spiel sechs sichern."

Die Penguins führen in der Best-of-7 Serie 3-2. Spiel sechs findet am Sonntag im SAP Center statt, wo die Sharks in diesen Playoffs acht von elf spielen gewannen, gegen Pittsburgh eins von zwei.

Torwart Martin Jones machte 44 Saves für die Sharks und der Center der zweiten Reihe, Logan Couture, machte ein starkes Spiel und erzielte ein Tor und zwei Assists. DeBoer sagte, dass er am Sonntag sogar noch mehr Helden braucht um zu gewinnen und Spiel sieben in Pittsburgh zu erzwingen.

"Zu diesem Punkt der Saison spielen wir mit dem Rücken zur Wand", erklärte DeBoer. "Da muss sich jemand mit einer starken Leistung beweisen. Das haben gestern ein paar der Jungs gemacht. Davon brauchen wir in Spiel sechs noch mehr um Spiel sieben zu erzwingen."

Die Penguins machten bei 36 Schüssen von San Jose selbst 76, konnten Jones aber nur zwei Mal überwinden.

Pittsburghs erstes Tor fiel im Powerplay, als Evgeni Malkins Schuss von Sharks Verteidiger Justin Brauns Schlittschuh nach 4:44 im ersten Drittel ins Tor prallte. Das zweite fiel 22 Sekunden später, Nick Boninos Schuss wurde von Penguins Stürmer Carl Hagelin vor dem Tor abgefälscht.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Penguins bei drei Torschüssen zwei Mal getroffen. Jones stoppte ihre letzten 43 Schüsse.

"Ohne seine Leistung wäre es aus", sagte DeBoer. "Ich glaube er hat erkannt wie wichtig die Situation ist und war unser bester Spieler. In Spiel sechs muss es vielleicht ein anderer richten, aber das schaffen gute Teams."

DeBoer sagte, dass die Sharks besser Spielen müssen um Spiel sieben zu erzwingen.

"Das wichtigste um Spiel sechs zu gewinnen ist, einfach aufs Eis zu gehen und unser Spiel durchzuziehen", analysierte DeBoer. "Ich weiß, dass sie nach Niederlagen meist gut sind. Sie werden eine starke Antwort geben."

"Wir müssen unser bestes Spiel der Saison abliefern, wenn wir noch ein Spiel machen wollen. Ich glaube das wissen unsere Jungs."

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