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Regeländerungen, Salary Cap neu festgelegt

von Stefan Herget / NHL.com

Sowohl die General Manager, als auch das Board of Governors beschlossen bei deren Treffen in Las Vegas anlässlich der Award Verleihungen, dass ab der neuen Saison in der Verlängerung Drei gegen Drei, statt bisher Vier gegen Vier gespielt wird. Dies soll die Attraktivität der Verlängerung erhöhen und dafür sorgen, dass weniger Spiele im Shootout entschieden werden müssen. Vergangene Spielzeit war dies bei 55,4 Prozent der Partien, die in die Overtime gingen, der Fall.

Die AHL hatte das Format zuletzt getestet und für gut befunden. Es wurde dort zunächst drei Minuten Vier gegen Vier und wenn nötig, dann noch vier Minuten Drei gegen Drei gespielt. Dabei wurden 75 Prozent der Spiele in der Verlängerung entschieden (gegenüber 35,3 Prozent in 2013-14 mit Vier gegen Vier) und nur noch 25 Prozent gingen in das Penaltyschießen.

Neu festgelegt wurde ebenso das Ablaufprotokoll beim Bully. Bisher musste der Spieler des Gästeteams immer zuerst seinen Schläger auf dem Eis platzieren, zukünftig wird dies je nach Lage des Anspiels der Beteiligte der verteidigenden Mannschaft tun müssen. Lediglich bei Bullies in der Mitte der Eisfläche bleibt es beim bisherigen Prozedere.

Zukünftig haben die Trainer einmal im Spiel die Möglichkeit bei Gegentoren, in denen sie der Meinung sind, dass Abseits oder eine Torwartbehinderung vorgelegen haben könnte, den Videobeweis anzurufen.

Die NHL legte außerdem den Salary Cap (Gehaltsobergrenze) neu fest. Er beträgt ab sofort 71,4 Millionen US-Dollar und damit 2,1 Millionen mehr als im Vorjahr. Die unter Grenze, die eine Mannschaft ausgeben muss, liegt bei 52,8 Millionen US-Dollar.

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