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Philadelphia schlägt Washington in Game 4

NHL.com @NHL

PHILADELPHIA -- Die Philadelphia Flyers bezwangen am Mittwoch im Wells Fargo Center die Washington Capitals mit 2-1 im vierten Spiel der Eastern Conference First Round. Michal Neuvirth trug 31 Saves, darunter zwölf im Schlussdrittel, zum Erfolg bei.

Die Capitals führen in der Best-of-7 Serie mit 3-1 und können schon am Freitag im heimischen Verizon Center den Einzug in die nächste Runde perfekt machen.

Shayne Gostisbehere, Rookie Abwehrspieler, schoss an seinem 23. Geburtstag sein erstes Stanley Cup Playoff Goal. Den zweiten Treffer erzielte Andrew MacDonald; Wayne Simmonds steuerte zu Beiden einen Assist bei.

Für eine Schrecksekunde sorgte Flyers Offensivspieler Scott Laughton, der in der 16. Spielminute hinter dem Capitals Tor in die Bande stürzte und auf einer Trage vom Eis geschoben wurde. Laughton wurde vorsorglich in das Thomas Jefferson University Hospital verbracht.

Neuvirth erhielt den Vorzug vor Steve Mason, der noch in den ersten drei Partien der Serie das Tor hütete. Für Debütanten Neuvirth war es das erste Playoff Spiel seit dem 23. April, 2015, als er im 5. Erstrundenspiel der New York Islanders gegen die Capitals elf Minuten lang Jaroslav Halak ersetzen durfte. Die 5-1 Niederlage konnte er damals jedoch nicht mehr verhindern.

T.J. Oshie punktete für die Capitals, deren Schlussmann Braden Holtby 23 Saves machte.

Im Schlussdrittel warfen die Capitals alles in die Waagschale, schossen mit 13-4 deutlich öfter aufs Tor als die Flyers, kamen jedoch nur noch zu einem Treffer. In Spielminute 42:38 lupfte Oshie das Spielgerät mit der Rückhand über den am Boden liegenden Neuvirth.

Hinter dem Kasten der Flyers erkämpfte sich Oshie den Puck und spielte diesen weiter zu Karl Alzner. Alzner schob die Scheibe mit viel Übersicht zu Niskanen, dessen Schuss zunächst von Neuvirth pariert wurde. Der gedankenschnelle Oshie schnappte sich sodann den Abpraller und erzielte sein erstes Tor in den laufenden Playoffs.

Neuvirth hielt die Hausherren im Schlussabschnitt durch einige glänzende Paraden im Spiel. Als nur noch 9:50 Minuten zu spielen waren, stoppte er eine exzellente Einschussmöglichkeit aus dem Slot von Burakovsky. Exakt zwei Minuten später parrierte er ein weiteres Mal: Tom Wilson scheiterte diesmal am linken Schoner des Flyersschlussmanns.

3:51 Minuten nach dem ersten Pausengang erhöhte MacDonald mit seinem zweiten Karriere-Playofftor die Flyersführung auf 2-0. Er bezwang Holtby mit einem satten One-timer.

Bereits nach 5:51 absolvierten Minuten gingen die Flyers durch das Powerplaytor von Gostisbehere in Führung. Claude Giroux bediente den Jungdefensiven an der blauen Linie, dessen satter Schlagschuss hinter dem machtlosen Holtby im Kasten der Gäste einschlug.

Der Treffer war nach 14 Gelegenheiten der erste der Flyers in der Serie in Überzahl. Giroux und Simmonds steuerten jeweils einen Assist zum Tor bei und erzielten ihre ersten Punkte in der Serie. In der Hauptrunde war Giroux teamintern der erfolgreichste Torschütze und Simmonds der beste Vorlagengeber.

Gostisbehere ist seit Janne Niinimaa der jüngste Flyers Abwehrspieler, dem in den Playoffs ein Tor gelang. Niinimaa (21 Jahre, 360 Tage) traf am 16. Mai 1997 im ersten Spiel des Eastern Conference Finales gegen die New York Rangers

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