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Pens verspielen Vorsprung, stehen vor dem Aus

von Wes Crosby / NHL.com

PITTSBURGH - Die Pittsburgh Penguins bewegen sich auf unbekanntem Territorium.

Pittsburgh gab am Sonntag im Consol Energy Center bei der 3-4 Overtimeniederlage in Spiel 5 des Eastern Conference Finales gegen die Tampa Bay Lightning zweimal eine Führung aus der Hand.

Die Lightning führen in der Best-of-7 Serie mit 3-2. Spiel 6 findet am Dienstag in der Amalie Arena statt (8 p.m. ET; NBCSN, CBC, TVA Sports).

Nachdem sie zum ersten Mal seit dem 12. und 15. Januar zwei Spiele hintereinander verloren haben, stehen die Penguins in den Stanley Cup Playoffs 2016 erstmals vor dem Aus. Pittsburghs Coach Mike Sullivan ist sich sicher, dass seine Mannschaft in Spiel 6 eine Antwort parat haben wird.

"Ich weiß, dass unsere Jungs darauf richtig reagieren werden", sagte Sullivan.

"Das haben sie jetzt vier monatelang, fünf monatelang getan. Jedes Mal wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, dann erhöhst du den Druck und du erhöhst die Intensität. Ich habe ihnen nach dem Spiel gesagt, dass es unbefriedigend war. Wir sind alle über das Ergebniss von heute Abend enttäuscht, aber wir können es nicht ändern."

"Unsere Aufgabe ist es jetzt uns zu sammeln, wir müssen zurückkommen und versuchen ein Spiel zu gewinnen. Diese Mannschaft hat das ganze Jahr über einen hervorragenden Job gemacht, hat immer für den Moment gelebt und nicht nach hinten gesehen. Sie wurden nicht überheblich und haben sich immer auf das nächste Spiel konzentriert. Genau das müssen wir auch jetzt versuchen."

Das Leisten von Gegenwehr hat die Penguins mehrere Monate ausgezeichnet, doch am Sonntag war davon nichts zu sehen.

Pittsburgh führte nach Toren ihrer Stürmer Bryan Rust und Patric Hornqvist mit 2-0, dann ließen sie zwei Treffer innerhalb von 1:10 Minuten zu, als im zweiten Drittel noch 5:35 Minuten zu spielen waren.

Die Penguins holten sich ihre Führung wieder durch ein Tor von Chris Kunitz, als im Mittelabschnitt noch 49,6 Sekunden auf der Uhr standen. Sie überstanden Anfang des Schlussabschnitts eine 4-Minuten Strafe gegen Verteidiger Olli Maatta wegen Hohen Stocks und hatten beim Schuss von Lightning Stürmer Ryan Callahan der 3:55 Minuten vor dem Ende am rechten Pfosten landete Glück.

Doch 39 Sekunden später, nach Kucherov's zweitem Tor an diesem Abend, stand es 3-3 Unentschieden.

"Ich glaube schon, dass wir bestimmte Dinge durchziehen wollen und dass wir uns davon erholen können, wenn es nicht so gut läuft, wie wir uns das vorgestellt haben", sagte Kunitz. "Manchmal einfach nur den Puck chippen oder einen Check landen oder einen Shift verlängern. Das sind alles Sachen, die die Jungs auf der Bank in der Hand haben."

Pittsburgh erwartet von sich selbst eine beständige Leistung in Spiel 6. Ihnen stellt sich aber eine immer gleichbleibende Frage.

Schlussmann Marc-Andre Fleury ließ bei seinem ersten Start in den Stanley Cup Playoffs 2016 vier Gegentore bei 25 Torschüssen zu.

Er hatte seit dem 31. März, als er sich eine Gehirnerschütterung zuzog, nicht mehr gespielt. Nach der gestrigen Partie sagte Sullivan, dass er erst Fleury's Leistung beurteilen werde, wenn er die Zeit gefunden habe, das Spiel zu analysieren.

Pittsburghs Torhütersituation bleibt vor der entscheidenden Partie weiterhin unklar. Unabhängig davon, ob er oder Rookie Schlussmann Matt Murray im Tor stehen wird, Fleury glaubt daran, dass die Penguins zurückschlagen werden.

"Wir wissen, wie wir hier hergekommen sind", sagte Fleury. "Wir hatten einen tollen Lauf … Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir sie schlagen können. Noch ist es nicht vorbei. Es ist [Best-of-7]. Wir müssen hier zurückkommen und ein Spiel gewinnen."

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