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Penguins verteidigten zu viel in Spiel 3

von Dan Rosen / NHL.com

SAN JOSE -- Die Pittsburgh Penguins blockten am Samstag im SAP Center 38 Schüsse in Spiel 3 gegen die San Jose Sharks. Eine beeindruckende Zahl, keine Frage, aber vielleicht zu hoch für den Geschmack der Penguins.

38 Blocks in einem Spiel, von einem Team das normalerweise bei weniger als der Hälfte liegt zeigt, dass das Spiel nicht nach Plan lief, obwohl sie gewinnen konnten bis Joonas Donskoi in der Verlängerung zum 3-2 Sieg der Sharks traf.

Die Penguins blockten in den ersten beiden Spielen 17,5 Schüsse pro Spiel, etwas mehr als die 16,4 in den ersten drei Runden.

"Natürlich ist es besser, wenn man weniger blocken muss und mehr im gegnerischen Drittel kann", sagte Penguins Center Sidney Crosby. "Aber manchmal muss man Verteidigen."

Die Penguins mussten in Spiel drei zu viel verteidigen und sehr viel mehr als in den ersten beiden Spielen im Consol Energy Center. Die Penguins machten 16 Schüsse mehr als die Sharks (42-26), die Sharks hatten aber drei Schussversuche mehr (79-76), darunter 12 im Powerplay.

Einfach gesagt, hatten die Sharks mehr Puckbesitz als die Penguins, was Pittsburghs Feldspieler dazu zwang sich in die Schussbahnen zu werfen. Die Penguins blockten 12 von Brent Burns 17 Versuchen. Acht dieser Blocks machten sie bei gleicher Spielerzahl.

Wenn ein Spieler, selbst einer der so viel schießt wie Burns, 17 Schussversuche hat, weiß man dass etwas nicht stimmt.

"Wenn wir klug spielen, treffen wir gute Entscheidungen in der neutralen Zone und das haben wir heute nicht genug gemacht", erklärte Penguins Verteidiger Ben Lovejoy. "Das ist ein Team, dass in unserem Drittel spielen will, sie wollen ihre physische Stärke nutzen und hart spielen und wir haben ihnen zu oft den Puck gegeben, gerade in der neutralen Zone und dafür haben wir bezahlt.

Die Penguins waren aber nicht überrascht vom Angriff un den vielen Schüssen der Sharks in Spiel drei. Sie stellten schon zu Beginn der Serie fest, dass sie gegen die Sharks mehr Blocken müssen, weil sie so viel Schießen und vor dem Tor abfälschen.

"Das ist sicher ein wichtiger Teil ihrer Offensive", stellt Penguins Trainer Mike Sullivan fest. "Sie spielen viel an der blauen Linie und suchen dann den Handgelenkschuss oder Schlenzer und versuchen dann abzufälschen. Sie nutzen ihren Körper. Das ist ein wichtiger Teil ihres Angriffs."

Die Penguins haben das in den ersten beiden Spielen nicht so stark gesehen, weil sie den Puck mehr hatten und die Sharks nur auf 53,5 Schüsse pro Spiel kamen und sie blockten 32,7% der Versuche (35 von 107).

Sie hatten in Spiel drei mehr zu blocken, 48,1 % von San Joses versuchen.

Eine beeindruckende Zahl und sie spricht für die Bereitschaft der Penguins sich in den Schuss zu werfen und zu opfern, sie täuscht aber.

Je weniger sie blocken müssen, desto besser.

Oder man kann es sehen wie Lovejoy.

"Wir brauchten noch einen Block mehr", sagte Lovejoy.

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