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Penguins dank Änderungen in Saison im Finale

von Dan Rosen / NHL.com

PITTSBURGH -- Sidney Crosbys Platz in der Kabine der Pittsburgh Penguins ist so platziert, dass er alles und jeden sehen kann. Es ist der perfekte Platz für den Kapitän eines Teams, den Anführer in der Kabine, das Gesicht eines Teams.

Crosby saß am Donnerstag dort, nachdem die Pittsburgh Penguins die Tampa Bay Lightning im Eastern Conference Finale 2-1 besiegt hatten und sich das Duell mit den San Jose Sharks im Stanley Cup Finale verdient hatten. Er saß dort und blickte sich um, sah sich den ganzen Zirkus an, die Medienvertreter, die hin und her eilten und seine Mitspieler interviewten.

Crosby saß einfach da und lächelte. Ein breites, stolzes lächeln, an dem er seit sieben Jahren arbeitete.

„Es war nicht einfach“, gab er ein wenig später bei der Pressekonferenz zu.

Wäre es das gewesen, wäre das Bild vor ihm in der Kabine nicht so schön gewesen.

Was für ein Anblick es für ihn gewesen sein musste. Was für ein Anblick, Rookie Stürmer Bryan Rust zu sehen, der Beide Tore in Spiel sieben erzielte, umgeben von Reportern. Was für ein Anblick seinen Chef zu sehen, den früheren Star der Penguins Mario Lemieux, als er zu Rust ging und ihm gratulierte. Was für eine Erfahrung es für Rust gewesen sein muss.

Crosby und die Penguins sind vier Siege vom ersten Stanley Cup seit 2009 entfernt. Spieler und Teams warten oft viel länger als sieben Jahre auf eine weitere Chance. Manche kriegen sie nie.

Aber es ist nicht Crosbys schuld, dass diese sieben Jahre voller Karriere bedrohender Gehirnerschütterungen und Trainerwechsel, sich wie eine Ewigkeit anfühlten.

Nach ein paar frühen Playoffs, mit 20 und 21 Jahren, schätze ich das Finale jetzt glaube ich mehr“, sagte er. „Ich liebe die Möglichkeit zurück zu sein.“

Das beste an Crosby und den Penguins ist die Art und Weise auf die sie zurückgekommen sind. Es ist eine neue Truppe mit einem neuen Trainer, die einen neuen Standard für ihre Spielweise setzen musste.

Die Penguins starten schwach in die Saison. Sie wurden immer besser, nachdem Mike Sullivan hinter der Bande Mike Johnston abgelöst hatte. Sie hatten einen neuen Stil der zu ihren Fähigkeiten passte.

Nach Sullivans Ankunft hatten sie eine Statistik von 33-16-5, eine beeindruckende Statistik, besonders wenn man bedenkt, dass sie die ersten vier Spiele unter ihm verloren hatten. In den letzten 16 Spielen der Saison war die Statistik 14-2-0, darunter 15 Spiele ohne Evgeni Malkin. In den Playoffs stehen sie bei 12-6.

Weil sie schnell spielen und alle ihren Beitrag leisten. Den Plan sah man in Spiel sieben.

Die Penguins begruben die Lightning mit einem Schussverhältnis von 39-17 und beendeten die Serie mit 269-178 Torschüssen.

„Das war unsere beste Leistung der Playoffs“, sagte Pittsburghs Stürmer Patric Hornqvist.

Rust, der von Wilkes-Barre/Scranton aus der American Hockey League ins Team berufen wurde, machte in den Spielen fünf bis sieben drei Tore.

„Ich habe einfach gehofft hier etwas beitragen zu können und es sieht so aus als hätte das geklappt“, sagte Rust bescheiden.

Rookie Torwart Matt Murray, 22, wurde auch aus der AHL geholt, machte 16 Saves bei 17 Schüssen. Mitte März dachte niemand, er könnte der erste Torhüter sein. Marc-Andre Fleury verletzte sich am 31. März und mittlerweile glaubt keiner mehr, dass Murray seine Position nochmal abgibt.

„Ich versuche einfach es zu genießen“, sagte Murray. „Das dritte Drittel war der größte Spaß den ich im Eishockey hatte.“

Die Penguins haben Spaß, weil nicht nur eine Handvoll Spieler dafür verantwortlich ist.

Sie erkannten, dass sie mehr als Crosby, Malkin, Kris Letang und Phil Kessel brauchten um diese Saison weiter zu kommen. Die besten Teams gewinnen gemeinsam.

Die Penguins brauchten Veteranen wie Chris Kunitz, Matt Cullen und Eric Fehr, die halfen wo sie konnten.

Kunitz machte das in Spiel sieben, als er bei dessen erstem Tor in Szene setzte.

„Wir haben uns einen gewissen Stil angeeignet“, sagte Kunitz. „Wir sind als Team gewachsen. Wir haben aus unseren Problemen gelernt. Das ist denke ich das wichtigste. Wir sind stärker zurückgekommen. Wir haben unser bestes Eishockey gespielt, weil wir am Anfang der Saison all das mitgemacht haben.“

Um so weit zu kommen, brauchten sie Beiträge von unbesungenen Helden in der Abwehr, wie Ben Lovejoy, Ian Cole, Brian Dumoulin und dem hartnäckigen Olli Maatta, der in den Spielen fünf bis sieben erstklassig spielte, nachdem er in den Spielen zwei bis vier angeschlagen war und in Spiel eins schlecht spielte.

Sie brauchten Hornqvists Beharrlichkeit, Carl Hagelins Schnelligkeit und Nick Boninos Intelligenz.

Sie wurden zu einem Team, das auf Geschwindigkeit setzt, was Spieler wie Rust und Rookie Conor Sheary aus der AHL so wertvoll macht.

„Wir glauben, dass es an uns liegt“, sagte Lovejoy. „Wir wollten wieder 60 Minuten perfekt spielen. Das haben wir fast geschafft.“

Und so bekam Crosby eine seltene Chance auf seinem Platz zu sitzen und sich einfach sein Königreich anzusehen. Er sah sich um und sah fast jeden seiner Mitspieler mit jemandem sprechen, Glückwünsche entgegennehmen oder sonst etwas. Sie hatten alle eine Rolle gespielt. Und sie sind noch nicht fertig.

„Wir wissen, dass die größte Herausforderung noch vor uns liegt, aber wir haben eine großartige Chance“, erklärte Crosby. „Es war nicht leicht so weit zu kommen, also wäre es genial die Sache

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