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Penguins' Crosby arrangiert Spielzug zum Sieg

von Dan Rosen / NHL.com

PITTSBURGH - Sidney Crosby hatte am Mittwoch 24 Faceoffs, bei jedem einzelnen gab er den Spielzug vor.

"Ich war heute Abend [23] Mal falsch gelegen", sagte Crosby.

Doch einmal lag er richtig und die Pittsburgh Penguins können die Reise nach San Jose antreten, mit der Chance dort den Stanley Cup zu gewinnen.

Crosby's astreiner Bullygewinn nach 2:30 Minuten in der Overtime leitete den Spielzug ein, der fünf Sekunden später zum Treffer von Rookie Conor Sheary führte. Die Pittsburgh Penguins gewannen Spiel 2 des Stanley Cup Finales im Consol Enery Center mit 2-1 Toren gegen die San Jose Sharks.

Die Penguins liegen in der Best-of-7 Serie mit 2-0 vorne. Spiel 3 findet am Samstag im SAP Center statt. Ein weiterer Sieg dort und die Penguins haben am Montag die Chance mit einem Sweep gegen die Sharks den Cup zu gewinnen.

"Er hat gesagt, dass er es für mich gewinnt, das war alles", sagte Penguins Verteidiger Kris Letang. "Er gewann es für mich und ich musste ihn [Sheary] finden.

Crosby plante dieses Anspiel Sekunden bevor er sich gegen Sharks Stürmer Ward an den Punkt stellte. Es war brillant. Ein Geniestreich zu einem wichtigen Zeitpunkt.

Er teilte Letang und Verteidiger Brian Dumoulin mit, dass sie die Plätze tauschen mögen. Crosby wollte Letang am linken Punkt, damit er das Anspiel für ihn gewinnen konnte.

Er sagte Letang, dass der Puck zu ihm komme.

Er sagte Sheary, dass er an der Bande entlang laufen solle.

"Wir haben das vorher noch nie so gemacht", erzählte Sheary.

Crosby sagte dann zu Sheary, dass er, sobald der Puck zu Letang kommt, die Bande verlassen und die Lücke in der Mitte der Zone finden müsse, da die Sharks auf Letang Druck ausüben werden.

Letang teilte er mit, dass er den Puck halten solle, bis Sheary freisteht und dass er ihn dann anspielen müsse.

"Ich habe sie ziemlich perfekt gefunden", sagte Sheary.

Aber warum sollte Letang nicht schießen? Normalerweise würde Letang von dieser Position aus schießen, vor allem wenn er freie Bahn für einen Onetimer hat.

"Wir hatten schon einige Onetimer und harte Schüsse vom Punkt, darum wussten wir, dass sie schnell rauskommen", sagte Crosby.

Zu diesem Zeitpunkt, das Spiel befand sich bereits in der Overtime, war Crosby der Meinung, dass es nicht gut sei, wenn Letang schießt und ein Spieler der Sharks kommt zum Blocken raus. Die Gefahr eines Konters für San Jose wäre zu groß gewesen.

"Es war Overtime, da möchtest du nicht unbedingt einem Spieler allein gegenüberstehen, in dem Wissen, dass du der letzte Mann bist", sagte Crosby. Wenn wir das nicht ausspielen, dann landet im schlechtesten Fall der Pck in der Rundung und wir erzwingen damit gar nichts. Es war irgendwie situationsbezogen."

Letang gestand ein, dass er sich überlegt habe zu schießen, da er viel Zeit hatte. Er entschied sich dagegen, als er Sharks Center Logan Couture auf sich zukommen sah, in einer Position zum Blocken, Beine geschlossen, Knie gebeugt, Hände ausgetreckt und seitlich den Schläger ausgefahren - genauso wie es ihm Crosby prophezeit hatte.

"Ich musste schnell entscheiden", sagte Letang.

Letang dachte daran, was ihm Crosby gesagt hatte und setzte es um. Er passte an Couture vorbei zum freistehenden Sheary.

Crosby wusste, dass der Pass kommen würde.

"Ich meinte, sie haben mich irgendwie verloren, als ich von der Bande kam", sagte Sheary. "Ich hatte so viel Zeit zum Schießen."

Das einzige was Crosby nicht vorhersehen konnte, war Sheary's Schuss. Er versenkte ihn wunderschön im Netz, bevor Sharks Verteidiger Justin Braun nah an ihm dran war.

"Da lief jemand auf ihn zu", sagte Letang. "er nutzte ihn als Schirm. Es war ein großartiger Schuss."

Er beendete einen perfekten Spielzug, der Crosby's Genialität entsprungen war.

"Es ist eine dieser Sachen, die die Jungs ausführen müssen, du musst passen und das ist genau das, was sie gemacht haben. Gewöhnlich gibt der Center den Spielzug vor und er wird ihm angerechnet, doch diesen Jungs muss man es höher anrechnen als mir."

Crosby gibt sich bescheiden, doch diesen Spielzug hätte es ohne ihn nicht gegeben. Es wäre ohne ihn nicht dazugekommen, da sie wussten, dass er das Bully gewinnen wird.

"Er ist ein Elitespieler. Er glaubt an sich selbst. Er ist selbstsicher", sagte Letang. "Darum hat es mich nicht überrascht."

Es hätte niemanden überraschen dürfen, der am Dienstag Crosby beim optionalen Training der Penguins Faceoffs üben sah. Er war einer von zwei Stammspielern, der zweite war Eric Fehr, der bei diesem Training auf dem Eis stand.

"Das ist Sid", sagte Penguins Coach Mike Sullivan. "Seine Arbeitseinstellung ist unvergleichlich. Er hat einen unstillbaren Hunger besser und immer besser zu werden. Ich habe es schon mehrmals erwähnt: Er ist nicht durch Zufall so gut. Er arbeitet extrem hart. Er ist darauf fixiert die Details seines Spiels zu verbessern, wie z.B. Faceoffs."

Er hat nicht nur ein Bully gewonnen, er stellte Schachfiguren in Position, damit der Bullygewinn entscheidet. Crosby hat das Spiel angesagt, den Schuss vorhergesagt und zugesehen wie Sheary abschließt. Crosby bekam Recht.

"Er arbeitet an jedem Detail", sagte Letang, "und darum sind wir ein erfolgreiches Team."

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