Skip to main content

Pavelski macht im Finale keinen Unterschied

von Tom Gulitti / NHL.com

SAN JOSE – Es war die Gelegenheit für Joe Pavelski den Unterschied zu machen, wie schon so oft auf dem Weg der San Jose Sharks zum Western Conference Titels.

Nach Problemen im Stanley Cup Finale zu klaren Chancen zu kommen, setzte Patrick Marleau Pavelski im rechten Bullykreis in Szene, als die Penguins am Montag in Spiel vier im SAP Center 7:36 vor Spielende ein Tor in Führung lagen.

Pavelskis schneller Handgelenksschuss traf das Logo auf der Brust von Penguins Rookietorwart Matt Murray. Das war er letzte von Pavelskis fünf Schüssen bei der 3-1 Niederlage der Sharks, die vor Spiel fünf am Donnerstag im Consol Energy Center am Rande des Ausscheidens stehen.

"Wenn er den Schuss sieht, macht er den Save", erklärte Pavelski danach frustriert. "Gegen ihn muss man was anderes Versuchen."

Murray war gut, machte 23 Saves, die Sharks testeten ihn über weite Strecken aber auch nicht. Als sie ihn im dritten Drittel endlich länger unter Druck setzen konnten, traf Melker Karlsson zum 2-1.

Obwohl die Sharks danach noch einige gute Chancen hatten, konnten sie Murray nicht nochmal überwinden. Eric Fehr sicherte mit einem Treffer 2:02 vor Spielende den Sieg der Penguins.

"Wir hatten mehr Schüsse, mehr Chancen", sagte Pavelski. "Wir haben mehr in ihrem Drittel gespielt. Sie Verteidigen gut, sie sind schnell und wir haben es einfach weiter versucht. Wir hatten einige Chancen. Mehr kann man nicht erwarten."

In gewisser Hinsicht hatte Pavelski sein produktivstes Spiel des Finales. Mit fünf Schüssen hatte er einen mehr als in den drei Spielen davor zusammen.

Aber Pavelski traf wieder nicht und bleibt in dieser Serie ohne Punkt. Da Pittsburgh in der Best-of-7 Serie 3-1 in Führung liegt, geht ihm die Zeit aus um das zu ändern.

"Ich bin von den Niederlagen besonders frustriert", sagte der Sharks Kapitän. "Es ist was anderes, wenn wir 3-1 in Führung liegen und man keine Punkte macht. Das ist eine andere Geschichte. Aber jetzt, wo ein oder zwei Tore ein Spiel entscheiden. So wie die Dinge liefen, fühle ich mich, als müsste ich mehr liefern."

Pavelski hatte einen Lauf als er ins Finale kam. Er beendete das Western Conference Finale gegen St. Louis mit vier Toren in den letzten drei Spielen und 13 Toren in den Playoffs.

Er führt weiter mit vier Siegtreffern in den Playoffs, aber die Nullrunde im Finale fällt mehr auf.

"Manchmal trifft man einfach nicht", sagte Marleau. "Aber er versucht es. So lange er das macht, das ist das wichtigste."

Pavelski ist nicht der einzige große Shark der im Finale Probleme hat. Marleaus einziger Punkt der Serie war ein Tor in Spiel eins. Joe Thornton machte zwei Assists beim 3-2 Sieg der Sharks in Verlängerung in Spiel drei.

Logan Couture, der die NHL mit 26 Playoffpunkten anführt, machte in der Serie kein Tor und zwei Assists.

"[Pavelski] hat in diesen Playoffs 13 Tore gemacht", sagte Couture. "Das ist ein unglaublicher Lauf. Er hat starke Playoffs gespielt. Das ist kein einfaches Spiel. Es ist schwierig Tore zu schießen. Wir versuchen es. Wir kriegen Chancen. Wenn wir diese Chancen weiter kriegen, muss man einfach daran glauben, dass es klappt."

Da Tomas Hertl wieder wegen einer Verletzung fehlt, probierte Sharks Trainer Peter DeBoer drei verschieden Linksaußen in der Topreihe mit Pavelski und Thornton aus: Karlsson, Couture und Joonas Donskoi. Das führte zu einigen Chancen, aber Karlsson machte sein Tor als er mit Nick Spaling und Chris Tierney spielte.

Ansonsten war es wieder ein frustrierender Abend, an dem die Sharks den Penguins nachliefen, weil sie es nicht schaffen in Führung zu gehen. Ihre einzige Führung der Serie war Donskois Tor in Verlängerung in Spiel drei.

"Natürlich ist das frustrierend", sagte DeBoer. "Ich fand die Jungs haben gekämpft. Die Chancen waren da. Wir haben gut gespielt und ihr Torwart machte einige starke Saves."

In einer Serie, in der die Sharks zwei Mal mit einem Tor unterschied verloren und am Montag wieder lange nur ein Tor zurück lagen, hätten ein oder zwei Tore von Pavelski einen großen Unterschied machen können. Ein frühes Tor hätte sie in eine andere Lage gebracht.

Jetzt könnten Pavelski und die Sharks am Donnerstag ihre letzte Chance haben.

"Diese Team hat nicht aufgegeben und jetzt müssen wir unbedingt einen Weg finden", stellte Pavelski fest. "Wir müssen ein Spiel gewinnen. Wenn wir zurück in die Serie kommen, haben wir eine Chance. Jetzt haben wir ein Spiel vor uns und können uns ein weiteres Spiel erkämpfen."

Mehr anzeigen