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NHL.com analysiert Spiel 5 zwischen Penguins und Sharks

von Tom Gulitti / NHL.com

PITTSBURGH -- Die San Jose Sharks haben die Pittsburgh Penguins in Spiel 5 der Finalserie um den Stanley Cup mit 4-2 besiegt. Die Begegnung fand am Donnerstag (Ortszeit) im Consol Engergy Center in Pittsburgh statt. Damit führen die Penguins in der Best- of-7-Serie nur noch mit 3-2. Die sechste Partie zwischen den beiden Kontrahenten steigt am Sonntag in Kalifornien.

Die Sharks lagen bereits nach 2:53 Minuten im ersten Drittel durch Tore von Brent Burns und Logan Couture mit 2-0 vorne. Doch die Penguins schlugen wenig später zurück und schafften mit zwei Treffern innerhalb von nur 22 Sekunden den Ausgleich. Die Torschützen waren Evgeni Malkin im Powerplay und Carl Hagelin.

Melker Karlsson brachte die Sharks noch im ersten Abschnitt mit einem Rückhandschuss auf Pass von Couture erneut in Führung. Den Schlusspunkt zum 4-2 setzte Joe Pavelski mit einem Empty-Net-Goal 1:20 Minuten vor dem Ende. Entscheidenden Anteil am Sieg der Sharks hatte zudem ihr starker Goalie Martin Jones mit 44 Saves.

Was wir gelernt haben: Das Spiel war nicht schön. Aber dank Jones und Couture holten die Sharks den Sieg, den sie brauchten, um am Leben zu bleiben.

Im ersten Drittel ging es wild zu zwischen beiden Teams. Vier Tore in den ersten 5:06 Minuten eines Finalspiels im Stanley Cup bedeuten einen neuen Rekord laut dem Elias Sports Bureau.

Die Sharks erzielten zum ersten Mal in der Serie das 1-0. Mit der Strafzeit von Dainius Zubrus wegen Spielverzögerung gab es kurz einen Bruch im Spiel der Sharks. Nach dem Ausgleich der Penguins fanden sie aber irgendwie zurück in die Erfolgsspur.

Matt Murray, Schlussmann der Penguins, hatte nicht seinen besten Abend. Beim Tor durch Burns ging er zu früh nach unten. Und auch Karlssons Treffer schien nicht unhaltbar.

Was das Ergebnis für die Sharks bedeutet: Sie stehen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand und brauchen am Sonntag unbedingt einen Sieg, um so das entscheidende siebte Spiel in Pittsburgh zu erzwingen.

Was das Ergebnis für die Penguins bedeutet: Sie müssen nun noch einmal quer durch die Staaten fliegen und Spiel 6 in San Jose bestreiten. Sie sind immer noch einen Sieg vom vierten Stanley-Cup-Triumph in ihrer Geschichte entfernt.

Schlüsselmoment: Die spektakuläre Rettungstat von Jones gegen Nick Bonino 4:54 Minuten vor Ende des ersten Drittels. Zunächst wehrte er einen Schuss von Kessel ab. Bonino hatte die Chance zum Rebound mit der Rückhand. Mit einer blitzschnellen Bewegung brachte Jones noch einen Zeh an den Puck und verhinderte so den erneuten Ausgleich.

Bemerkenswertes am Rande: Die Leistung von Sharks-Center Chris Tierney von der dritten Reihe. Er blockte einen Schuss von Phil Kessel im zweiten Drittel und verhinderte damit wohl ein Gegentor. Zudem hatte er eine Bilanz von 11-10 bei den Bullys.

Das nächste Spiel: Die sechste Partie der Finalserie findet am Sonntag (Ortszeit) im SAP Center in San Jose statt (8 p.m. ET; NBC, CBC, TVA Sports).

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