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Unter der Woche haben die Minnesota Wild bekannt gegeben, dass ihnen Brock Faber aufgrund eines Schädelbruchs, der eine Operation erforderte, auf unbestimmte Zeit fehlen wird. Der Verteidiger zog sich die Verletzung in einem Vorbereitungsspiel gegen die Dallas Stars zu. Faber kam in der Vorsaison in 80 Spielen auf 51 Punkte (15 Tore, 36 Vorlagen) und stand im Durchschnitt 24:41 Minuten auf dem Eis.

Beim 4:1-Erfolg der Wild am Samstag gegen die Boston Bruins fanden seine Verteidiger-Kollegen Wege, um den Ausfall des offensivstarken Verteidigers zu kompensieren. Quinn Hughes steuerte ein Tor und eine Vorlage bei und auch Jared Spurgeon konnte treffen. Trainer John Hynes lobte anschließend das Passspiel seiner Verteidiger. „Wenn man ein gutes Zusammenspiel in der Mannschaft hat, dann denke ich, dass das hilft. Natürlich kann man Brock (Faber) nicht ersetzen“, so Hynes.

Alle wichtigen Szenen aus dem Spiel zwischen den Minnesota Wild und den Boston Bruins

Das neue Verteidiger-Duo aus Hughes und Spurgeon harmoniert gegen Boston herausragend gut. „Spurgeon und Faber haben viele Ähnlichkeiten. Es sind unterschiedliche Spieler, aber Spurgeon weiß, wo das Tor steht. Er kann sich in Umschaltaktionen einschalten, ist stark im Spielaufbau und verteidigt gut. Er hat einige Attribute, die auch Faber hat“, unterstrich Hynes.

Spurgeon betonte Fabers besondere Qualitäten: „Einen Spieler wie ihn, der so läuferisch stark ist und das Spiel lesen kann, den wird man nicht ersetzen können. Sein Talent und die Chemie mit Hughes sind etwas Besonderes für uns als Team.“

Hughes unterstrich, dass er Faber zwar vermisse, aber die Qualität von Spurgeon schätze. „Er ist seit Jahren ein wirklich guter Spieler in der Liga, hat ein gutes Spielverständnis, ist offensiv und defensiv gut, also ist es einfach, mit ihm zu spielen.“

Mit seinem Assist zu Spurgeons 3:1 erreichte Hughes in seinem 50. Spiel für Minnesota die Marke von 50 Vorlagen. Kein Spieler in der Franchise-Geschichte benötigte dafür weniger Partien. Mit Hughes und Spurgeon als eingespieltem Duo gelingt es den Wild derzeit, Fabers Ausfall aufzufangen.

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