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McGuire spricht über Stamkos, Stadium Series

von Dan Rosen / NHL.com

NHL.com's Interviewreihe namens „fünf Fragen mit...“ läuft über die Saison hinweg. Wir sprechen mit Schlüsselfiguren des Sports und stellen ihnen Fragen um Einblick in ihr Leben, ihre Karriere und die neuesten Schlagzeilen zu erlangen.

Die neueste Ausgabe mit NBC Kommentator Pierre McGuire:

Wenn man sich für das Spiel interessiert und ein wenig Zeit hat über Eishockey zu sprechen, wartet Pierre McGuire bereits mit gespitzten Ohren und und einer Meinung zu praktisch jedem Thema, dass einen interessiert.

Man kann ihn aufgrund seines einzigartigen Stils als polarisierende Figur bezeichnen, aber McGuire, der „man hinter der Scheibe“ von NBCs bekanntem Fernsehteam mit Mike „Doc“ Emrick und Eddie Olczyk, kennt den Sport, die Liga, die Spieler, Trainer und Manager genauso gut oder sogar besser als irgendjemand sonst.

McGuire, der in St. Louis ist, um am Dienstag das Spiel zwischen den St. Louis Blues und den Dallas Stars im Scottrade Center mitzukommentieren , gewährte im Interview mit NHL.com etwas Einblick. Die Themen reichten von Steven Stamkos bis zu Freilufteishockey in Minnesota, das man am Sonntag im TCF Bank Stadium sehen kann, wenn die Minnesota Wild die Chicago Blackhawks in einem 2016 Coors Light NHL Stadium Series Spiel empfangen.

Hier sind fünf Fragen mit … Pierre McGuire:

Am Montag kam die Nachricht das Steve Yzerman in einem Statement vor der Presse sagte, er würde Steven Stamkos nicht abgeben und das Ziel bleibe seinen Vertrag zu verlängern. Was denken sie darüber, dass Steve das am 15. Februar gesagt hat, wohl um den Spekulationen ein Ende zu bereiten?

„Zunächst einmal denke ich, dass die Tampa Bay Lightning diese Verhandlungen unglaublich gut geführt haben. Man hat keine bissigen Kommentare in den Medien gesehen. Ich denke auch, dass Newport Sports Management und Don Meehan und seine Leute haben einen guten Job gemacht. Steven ist zwischen die Fronten geraten. Er ist der Mann, der jeden Tag mit den Medien leben muss und ich finde Steven geht sehr gut damit um. Wenn man das alles bedenkt, würde ich sagen alle drei Parteien sind bisher fantastisch mit der Situation umgegangen. Das er gesagt hat, „wir geben ihn nicht ab,“ überrascht mich überhaupt nicht. Er ist unglaublich wertvoll. Er ist ein großer Teil dessen was sie sein wollen. Er ist das Gesicht des Vereins und wenn man sich ihr Team anschaut, bei welchem Team bei dem er in die Gehaltsgrenze passt, hätte er eine bessere Chance den Stanley Cup zu gewinnen? Nicht bei vielen, also ist Tampa wahrscheinlich der beste Platz für ihn. Ich weiß, dass er seine Mitspieler wirklich respektiert und ich weiß, dass ihn seine Mitspieler wirklich respektieren. Ich wäre schockiert, wenn er nicht in Tampa bleiben würde, aber es sind schon merkwürdigere Dinge passiert.“

Sie sind gerade in St. Louis und bereiten sich auf das Spiel zwischen den Blues und den Stars vor. Was denken Sie über die Blues, denn für mich sind sie eines der am schwersten einzuschätzenden Teams? Denken Sie das ist dieses Jahr ein Team, dass sich durchsetzen kann, oder wird es wieder wie in den letzten Jahren?

„Ich denke sie können es schaffen. Ich war am Sonntag Abend sehr beeindruckt von Brian Elliot und der Art wie er gegen Tampa gespielt hat. Natürlich werden auf der Torhüterposition Fragezeichen bleiben, egal ob Brian Elliot oder Jake allen spielt. Bis einer von ihnen gewinnt, bleibt die Torhüterfrage offen. Aber so wie das Team aufgebaut ist, von Reihe eins bis vier und jetzt wieder mit Jaden Schwartz, sieht es gut aus. Eins der Probleme ist, dass der Stil den sie spielen so erbarmungslos ist und man muss sich fragen, ob sie das während den Playoffs durchhalten können. Diese Frage werden sie wohl kaum beantworten können, bis sie in die Playoffs kommen und sehen, gegen wen sie in der ersten Runde antreten. Sie hatten immer diese unglaublichen harten Serien, die immer unglücklich für sie gelaufen sind. Ob gegen Los Angeles oder Chicago, sie haben immer schon in der ersten Runde die härtesten Gegner. Letztes Jahr hatten sie mit Minnesota ein freundlicheres Los, aber sie hatten keinen guten Start und verloren die Serie am Ende. Ich denke sie sind gut aufgestellt, aber sie müssen sich auf der Torhüterposition beweisen und ob mit ihrem harten Stil genug Spieler gesund bleiben.

Im Moment sieht es aus , als könnten sie auf Chicago oder Dallas treffen und zur Zeit will man wohl eher nicht gegen Chicago spielen. Man würde wahrscheinlich lieber gegen Dallas spielen, ein schnelles Team das gut mit dem Puck umgeht, aber einige Lücken in der Defensive hat und sich noch im Aufbau befindet. Ich denke Jim Nill hat da einen Großartigen Job gemacht, aber sie sind noch lange nicht fertig und das wissen sie, besonders in der Verteidigung.

Lassen Sie uns über die Stars reden, die Sie auch am Dienstag sehen werden. Denken Sie, sie brauchen einfach mehr Tiefe in der Defensive, oder eher einen Topverteidiger, an den man im Moment wohl nur schwer kommt?

„Wenn sie einen guten Verteidiger bekommen könnten,wäre das für sie eine große Sache. Es würde etwas Druck von Alex Goligoski und Johnny Oduya nehmen. Wenn sie einen Verteidiger in dieser Klasse bekommen würden, würde das die Hackordnung in der Verteidigung verändern und das würde ihnen helfen. Der Fokus in den Playoffs wird auf Klingberg liegen und ich denke das weiß jeder, er wird das also zum ersten mal mitmachen und das ist nicht einfach. Wenn sie also jemanden bekommen würden der Torgefährlich ist, dass würde ihnen wirklich helfen. Jim Nill ist ein kluger Kopf. Er weiß das alles.

Lassen Sie uns zwei Fragen zu Minnesota besprechen, zunächst etwas positives. Das Stadium Series Spiel steht am Sonntag bevor. Sie haben viele dieser Spiele begleitet, ich glaube alle in den USA. Freuen Sie sich immer noch auf diese Spiele und sorgt dieses Spiel in Minnesota bei ihnen für einen besonderen Reiz und Nostalgie, weil Sie, auch wenn Sie nicht aus Minnesota kommen, die Geschichte des Eishockey, besonders im Freien in Minnesota kennen?

„Ich bin sehr aufgeregt. Das wird für mich nie langweilig. Ich freue mich riesig, dass dieses Spiel im Eishockeystaat stattfindet. Die Fans hier sind Phänomenal. Ihre Leidenschaft für den Sport ist großartig. Die ersten male, als ich anfing dort raus zu gehen, war für das Minnesota High School Turnier, bei den „Maroon and Gold“ in Grand Rapids, Minnesota. Ich habe mittlerweile so viele gute Spieler gesehen. Ich denke was ich am meisten mag ist die Eishockeytradition in Minnesota. Ich liebe, dass im Xcel Energy Center überall die High School Pullis hängen. Das wird nie langweilig. Ich gehe immer dorthin, laufe herum und schaue sie mir an. Ich denke darüber nach nach Warroad zu gehen, oder nach Cloquet oder Virginia, hoch zu den Thief River Falls, zu all den Orten, an denen ich während meiner Zeit im Eishockey war. Ich liebe es dorthin zu gehen. Es ist ein großartiger Ort. Das Spiel wird großartig, und die Atmosphäre spektakulär. Ich mag die Footballstadien . Ich glaube dieses Jahr hatten wir im Gillette Stadium ein unglaubliches Stadion und ich denke an der University of Minnesota wird es genauso gut. In den Footballstadien scheinen die Leute direkt neben einem zu sein, während in den Baseballstadien alles weiter verteilt ist und nicht jeder einen guten Blick hat. Aber in den Footballstadien ist jeder mitten im geschehen und der Lärm überrollt einen. In den Baseballstadien verpufft er irgendwie. Er entweicht irgendwie nach oben. Also ja, ich bin aufgeregt. Und Chicago-Minnesota ist nie langweilig.

OK, jetzt das negative. Ich weiß Mike Yeo ist hier der Sündenbock und wurde für John Torchetti ausgetauscht, aber was denken Sie, ist mit den Wild dieses Jahr passiert?

„Lassen Sie uns nicht vergessen, dass sie drei Jahre lang einen Lauf hatten. Wenn man zwei Jahre zurück schaut, ging es auch hin und her und am ende standen sie in den Playoffs. Wenn man sich an letztes Jahr erinnert, waren sie kurz vor dem Zusammenbruch, bis sie Devan Dubnyk verpflichteten. Sie waren nicht gerade unbesiegbar. Sie sind ein gutes Team, das auf das Level gekommen ist, das sie erreichen konnten. Sie haben einige sehr gute Spieler. Ich denke aber, dass sie nicht hart genug sind. Wenn man gegen Minnesota spielt, kommen nicht viele Spieler aus dem Spiel und sagen: „Ich habe wirklich einiges abgekriegt.“ Wenn sie gut drauf sind, spielen sie klug, nutzen ihre Schläger gut, sie schalten gut um, aber sie schlagen einen nicht mit ihrem Körperspiel. Sie werden kein Team, das einen platt macht, wie St. Louis oder Los Angeles. Ich denke Minnesota sucht noch nach seiner Identität. Sie versuchen noch herauszufinden, was für ein Team sie sein werden. Das ist eines der schwersten Dinge, wenn man versucht eine Organisation aufzubauen, versucht zu entscheiden, was für ein Team man sein will und los geht um die Spieler dafür zu holen.Ich denke das ist ein Teil ihrer Probleme. Aber das interessante ist, ich habe Anfang des Jahres einige ihrer Spiele kommentiert und dachte, „Junge, sind die gut!“ Ich dachte sie hätten es vielleicht geschafft, hätten entschieden, was für ein Team sie sein wollen. Aber Zach (Parise) wurde verletzt und sie fingen an auseinanderzubrechen, sie bekamen nicht mehr die großen Saves und Mike geriet unter Druck, was nicht immer fair ist. Aber Trainer wissen, am Ende läuft es nicht immer fair. Das ist nie so.“

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