Zum dritten Mal in Folge sind die Carolina Hurricanes als Sieger vom Eis gegangen. Die Titelverteidiger besiegten am Donnerstag die Vancouver Canucks zu Hause im Lenovo Center mit 7:2. Ein ganz besonderer Abend war es für Stürmer Logan Stankoven mit einer Premiere, einem Meilenstein und einer seltenen Leistung.
„Das war beeindruckend von ihm“, lobte Trainer Rod Brind'Amour. „Wir wissen, dass er ein sehr talentierter Spieler ist, darüber reden wir viel. Seine Arbeitshaltung und sein Wille, sich immer weiter zu verbessern, machen ihn aus. Ich kann nicht genug Gutes über ihn sagen. Wenn er so ein Spiel hat, überrascht mich das nicht.“
Stankovens Paradeauftritt
Stankovens große Gala begann in der 34. Minute, als die Hurricanes bereits mit 4:1 in Führung lagen. Sebastian Aho leitete in Unterzahl einen Konter ein und Stankoven verwertete einen Querpass von Sean Walker vor dem Tor zu seinem ersten Treffer des Spiels. In der 40. Minute war Stankoven wiederum in Überzahl auf dem Eis und netzte aus dem rechten Bullykreis ein. Im Schlussabschnitt traf er dann noch bei gleicher Spielerzahl aus dem Slot.
„Ich will vielseitiger werden und finde es super, dass ich die Gelegenheit bekomme, in Unterzahl zu spielen“, sagte Stankoven. „Ich lerne noch und versuche alles aufzunehmen. Es ist schön, in verschiedenen Situationen auf dem Eis zu sein und seine Chancen zu nutzen.“
Damit gelang Stankoven sein erster Hattrick in der NHL. Es war erst der 15. lupenreine Hattrick in der NHL-Geschichte mit je einem Tor in Überzahl, Unterzahl und bei gleicher Spielerzahl. Außerdem bedeutete das dritte Tor Stankovens 100. Punkt (45 Tore, 55 Assists). Dass Stankoven für seinen ersten Hattrick 188 NHL-Spiele brauchte, ist etwas verwunderlich, denn er hat sich zum fähigen Torjäger entwickelt. Seit 31. März erzielte er in 32 Spielen der regulären Saison und der Stanley Cup Playoffs 22 Treffer.
„Das fühlt sich super an“, freute sich der Star des Abends. „Das kommt einfach davon, wie ich mich im Sommer vorbereitet habe. Jedes Jahr versuche ich ein bisschen besser zurückzukommen. In dieser Liga Tore zu schießen ist nicht einfach, deshalb arbeite ich immer weiter daran. Meine Teamkollegen haben auch super gespielt. Das hat heute Abend Spaß gemacht.“


















