Nach dem dritten Saisonspiel 2026/27 dürften die Edmonton Oilers und vor allem ihr Trainer Mike Babcock deutlich zufriedener sein, als nach den ersten beiden Partien. Sie gewannen am Samstag zu Hause im Rogers Place mit 3:1 gegen die Seattle Kraken. Das Siegtor kam von LeonDraisaitl, der sich den Treffer hart erarbeiten musste.
Torflut gestoppt
In den ersten beiden Partien fuhren die Oilers gegen die Vancouver Canucks drei von viermöglichen Punkten ein, haderten aber mit einer schwachen Defensive. Zum Auftakt unterlagensie den Canucks in der Verlängerung mit 5:6, in Spiel zwei gewannen sie mit 9:7. Das torärmereErgebnis gegen die Kraken ist da eine willkommene Abwechslung.
„Immerhin haben wir heute keinen Touchdown zugelassen“, scherzte Babcock. „Devon Levi sahim Tor selbstbewusst aus... Er hat heute gut gehalten... Respekt vor ihm, solcheTorwartleistungen haben uns gefehlt. Das war heute wirklich eine der positiven Seiten.“
Die Spieler zeigten sich mit der Mannschaftsleistung ebenfalls zufriedener. Mit sechs odersieben Gegentoren pro Spiel gewinnt man selten. Die Defensive in den Griff zu kriegen, war einwichtiger Schritt in den frühen Tagen der Saison.
„Nach den bisherigen Spielen musste das irgendwann passieren, dass wir auch mal ein ruhigeresSpiel hinkriegen“, sagte Draisaitl. „Ich finde, das war ein gutes Spiel für uns. Wir habenkörperbetont gespielt, waren gut strukturiert und haben stabil verteidigt.“
Weniger glücklich war ein anderer deutscher Spieler über die Partie, denn bei den Kraken stand Philipp Grubauer im Tor. Trotz der Niederlage gab es aber auch für ihn Lob von seinem Trainer für seine 22 Saves.
„Grubie hat eine super Leistung gebracht“, betonte Lane Lambert. „Schade, dass wir hier nichtmehr mitnehmen konnten, aber wir müssen lernen, auswärts Punkte zu holen, wenn das Spiel spät ausgeglichen ist.“



















