Er war einfach nicht zu stoppen! Das Spiel zwischen den New Jersey Devils und den Philadelphia Flyers befand sich in der Overtime, als Jack Hughes hinter dem eigenen Tor den Puck gewann. Er sprintete über die gesamte Eisfläche, spielte im gegnerischen Drittel einen schnellen Doppelpass mit Jesper Bratt und knallte die Scheibe aus kurzer Distanz ins Netz. Großer Jubel brach im Prudential Center aus. Mit dem Treffer zum 3:2 war der Sieg der Devils zum Saisonauftakt am Donnerstag perfekt.
Hughes warf Schläger ins Publikum
„So etwas haben wir schon oft gemacht. Dieser direkte Doppelpass, da denke ich an das Tor zu Hause gegen Montreal letzte Saison. Aber er hat den Puck wirklich großartig verarbeitet“, sagte der Torschütze und lobte dabei Vorlagengeber Bratt. „Mein Pass zu ihm war ziemlich schwer zu kontrollieren. Er hat ihn super angenommen und zu mir zurückgespielt, und ich hatte das offene Tor vor mir.“
Hughes warf vor lauter Freude den Schläger ins Publikum – und tat das nicht zum ersten Mal. „Das entwickelt sich bei ihm wohl langsam zu einer Art Markenzeichen“, scherzte Trainer Sheldon Keefe. Er hat großen Respekt davor, was für ein Kraftakt die beiden Torbeteiligten nach über 63 Minuten Spielzeit aufgebracht haben. „Es war ein großartiges Tor. Zu Beginn des Angriffs war nicht ganz klar, ob Jack und Jesper noch genügend Kraft und Geschwindigkeit haben würden, um sich entscheidend abzusetzen und eine Torchance zu kreieren. Sie sind aus unserer eigenen Zone über das gesamte Eis gelaufen und haben den Angriff hervorragend abgeschlossen.“



















