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Hawks optimistisch trotz OT-Pleite in Spiel 1

NHL.com @NHL

ST. LOUIS - Einige starrten vor sich hin und einige wenige blieben ganz stumm, aber ansonsten gab es am Mittwoch nichts Außergewöhnliches in der Kabine der Chicago Blackhawks nach ihrer 0-1 Overtime-Niederlage gegen die St. Louis Blues im Scottrade Center.

Der titelverteidigende Stanley Cup Champion bedauerte etwas die Niederlage in Spiel 1 ihrer Erstrundenserie in der Western Conference, zeigte aber keinerlei Angst vor Spiel 2 am Freitag (8 p.m. ET, NBCSN, SN, TVA Sports 2, CSN-CH, FS-MW).

"Manchmal wirst du eben belohnt", sagte Kapitän Jonathan Toews. "Wir wurden es heute Abend nicht. Aber was kann man daran ändern? Du darfst nicht lange darauf herumreiten. Du nimmst das mit, was du kannst und nutzt es als Motivationshilfe, um beim nächsten mal besser zu spielen. Das werden wir machen und uns auf das nächste Spiel konzentrieren."

St. Louis wurde nach 9:04 Minuten in der Verlängerung belohnt, als ein Schuss von David Backes vom linken Bullykreis, vom Schlittschuh und vom Schläger von Verteidiger Trevor Van Riemsdyk, an Crawford vorbei, abgefälscht wurde.

"Das war eines dieser typischen Tore, die in der Verlängerung fallen", sagte Verteidiger Niklas Hjalmarsson. "Er hatte einfach nur abgezogen und dann landet die Scheibe an einem Schläger, einem Schlittschuh oder was auch immer. Solche Tore schießt man für gewöhnlich nur in der Overtime."

Einen solchen Treffer brauchen die Blackhawks beim nächsten Mal, wenn sie sich wieder aufs Eis begeben. Trotz fünf Überzahlspiel schafften sie es nicht den Puck an Torwart Brian Elliott, der bei seinem ersten Playoff-Shutout 35 Schüsse abwehren konnte, vorbeizubringen.

Härter Arbeiten, um an die Rebounds zu kommen, und die guten Torchancen nutzen, darauf soll in Spiel 2 besonders Wert gelegt werden. Elliott rettete gegen Toews bei einem Breakaway und Elliott kam mit seinem Blocker gerade noch an einen Handgelenkschuss von Rookie Artemi Panarin, der vor ihm frei im Slot auftauchte, als im dritten Drittel noch 5:30 Minuten zu spielen waren.

"Uns fehlte der Abschluss", analysierte Blackhawks Coach Joel Quenneville. "Wir hatten mehrere Torchancen, bei denen wir mutterseelenallein waren, richtig gute Gelegenheiten, doch du musst solche Hochkaräter auch nutzen."

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