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Franz Reindl über den WCOH-Kader von Team Europa

von Stefan Herget / NHL.com

Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) und Präsident des Team Europa, nimmt in einer Presseerklärung des DEB Stellung zum Nominierungsprozess seiner Mannschaft für den World Cup of Hockey, der vom 17. September bis 1. Oktober 2016 in Toronto stattfindet.

Er hob insbesondere die Nominierung des deutschen Duos Dennis Seidenberg und Leon Draisaitl angesichts einer zuvor getroffenen Auswahl von über 50 potenziellen Kandidaten aus Europa besonders hervor.

"Beide Spieler haben ihre Nominierung absolut verdient. Dennis Seidenberg hat den Stanley Cup gewonnen und verfügt über die Erfahrung von mehr als 800 Spielen in der besten Liga der Welt", sagte Reindl und ergänzte: "Mit Leon Draisaitl steht zudem eines der größten deutschen Talente im Kader des Team Europe. Er hat bislang mit seinen erst 20 Jahren eine herausragende Saison gespielt und eine große Zukunft vor sich."

Neben Reindl als Präsident des Team Europa, sowie Ralph Krueger als Cheftrainer gehört der ehemalige slowakische NHL-Superstar Miroslav Satan als General Manager zu den Hauptverantwortlichen des Team Europa. Mit Peter Bondra, Sean Burke, Lorne Henning, Vaclav Nedomansky und Ricky Olczyk konnten zudem ehemalige NHL-Größen als Scouts gewonnen werden.

"In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir über 250 detaillierte Scouting-Reports über verschiedene Spieler bzw. Kandidaten erhalten. Darüber hinaus gab es zahlreiche Gespräche mit Trainern und Managern", beschrieb Reindl das umfangreiche wie professionelle Auswahlszenario.

Der komplette Kader des Team Europe umfasst 23 Akteure (20 Feldspieler, 3 Torhüter) und soll am 1. Juni 2016 bekannt gegeben werden. Eine weitere Beteiligung deutscher Spieler wie Tobias Rieder (Arizona Coyotes), Christian Ehrhoff (Chicago Blackhawks), Korbinian Holzer (Anaheim Ducks), Tom Kuhnhackl (Pittsburgh Penguins), Thomas Greiss (New York Islanders) oder Philipp Grubauer (Washington Capitals) sei laut Reindl nicht auszuschließen.

Darüber hinaus sieht der DEB-Präsident die Möglichkeit, den World Cup of Hockey auch als Werbeplattform für die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln und Paris zu nutzen. "Der World Cup of Hockey ist ein international beachtetes Turnier, von dem auch das deutsche Eishockey sowie die Nationalmannschaft profitieren werden", sagte Reindl.

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