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Foley will Team zu internationaler Marke machen

von Nicholas Cotsonika / NHL.com

LAS VEGAS -- Bill Foley gönnte sich gerade einen Burger bei Shake Shack in Summerlin, knapp 25 Minuten westlich vom Las Vegas Strip, als sich ein Junge näherte. Der Junge war etwa 11 oder 12 Jahre alt. Zuerst stand er da und starrte. Schließlich schüttelte er Foleys Hand.

"Mr. Foley", sagte er. "Ich wollte nur sagen, dass ich mich so darüber Freue, dass sie Eishockey hierher bringen.

Foley tat es. Er hat es geschaft, eine NHL Erweiterungsfranchise zu gründen, die ab der Saison 2017-18 in einer hochmodernen, 17.500 Zuschauer fassenden Arena auf dem Strip starten wird. Er will ein siegreiches Team aufbauen, eine erstklassige Organisation und eine internationale Marke, die Trikots und T-Shirts an millionen Menschen aus der ganzen Welt verkauft. An Menschen, die aus aller Herren Länder, so weit weg wie China, jedes Jahr die Stadt besuchen.

Aber "hier" ist nicht nur der Strip, so wie New York nicht nur der Time Square, Chicago nicht nur die Michigan Avenue und Toronto nicht nur die Yonge Street sind. "Hier" sind Summerlin und Henderson und all die anderen Teile der Metropolregion, die das Zuhause von mehr als 2 Millionen Menschen -- Rentner, Arbeiter, Eltern, Kindern -- ist.

"Hier" machte Foley so sicher, dass er und sein Unternehmen $500 Millionen Erweiterungsgebühr bezahlt haben, um das Team zu besitzen. "Hier" will Foley etwas erreichen.

Las Vegas ist nicht mehr nur ein Unterhaltungsmekka. Es ist eine Major-League Sportstadt.

"Die richtigen Einwohner sind nicht nur am Strip", sagte Foley nach der Verkündung am Mittwoch. "Sie gehen in gute Restaurants, in lokale Bars, haben Spaß, haben Freunde, gehen Golfen und wandern in den Red Rocks. Aber die Realität ist so, dass dies Las Vegas eine Identität gibt, die die Stadt nie hatte. Es wird Spaß machen, ein Teil davon zu sein."

Vor der $500 Millionen Erweiterungsgebühr investierte Foley und sein Unternehmen Millionen von Dollar in Berater, Marktstudien und Werbekampagnen. Die Untersuchung zeigte, dass es über 130.000 potenzielle Ticketkäufer in der Las Vegas Region gibt: 75.000 begeisterte Eishockeyfans und 55.000 weitere, die gerne Sport sehen.

Als sie im Jahr 2015 einen Dauerkartenverkauf starteten, um die Rentabilität des Markts abschätzen zu können, verkauften sie über 14.000 Saisonticketreservierungen und alle ihre Suiten. Die Leute zahlten über 10 % des Ticketpreises und einige sicherten sich die Rechte für bis zu 10 Jahre. Das Team hat bereits $7 Millionen aus Ticketverkäufen hinterlegt.

Das überzeugte Foley und sein Unternehmen, das überzeugte den NHL Commissioner Gary Bettman und das NHL Board of Governors und das wird das Rückgrat der Franchise sein.

"Ich kann die Wichtigkeit des Saisonticketverkaufs nicht genug herausstellen", sagte Bettman. "Dieser Erfolg hat die Aufmerksamkeit aller Leute erlangt. ...Er hat bewiesen, dass es hier eine Gemeinschaft von Leuten gibt, die Dinge suchen, die es in anderen Gemeinden aber nicht hier in Las Vegas auf dem Strip oder sonst wo gibt.

Die Aufgabe besteht nun darin, die Gemeinschaft stolz zu machen, ihre Vorstellung zu übertreffen. Foley und sein Unternehmen haben lediglich acht Angestellte, die in einem 2000 Quadratmeter Büro arbeiten. Sie planen Einzustellen und ab August in ein größeres Büro zu ziehen.

Erst will Foley einen Assistent General Manager einstellen, der eine Eishockeyabteilung aufbauen kann, dann will er ein Ticketsystem integrieren, dass den Fans erlauben soll, ihre Sitze zu wählen. Dann will Foley einen Teamnamen, Teamfarben und ein Logo etablieren. Als West Point Absolvent bevorzugt er den Armynamen Black Knights mit schwarz, gold und grau, aber wir werden sehen.

"Ich bin was den Namen und die Teamfarben angeht offen, aber ich bin der Haupteigentümer", sagte Foley mit einem Lachen.

Foley sagte, dass bei der Liga eine Liste von Namen einreichen wird und es einen Auswahlprozess geben wird. Er hofft im September oder Oktober eine Verkündung machen zu können und Umsatz generiert.

"Trikots kosten jeweils 175 Mäuse", sagte er. "Wenn ich bei 42 Millionen Besuchern in Las Vegas nicht viele Trikots verkaufen kann, dann bin ich kein guter Verkäufer oder Geschäftsmann."

Ab da geht es darum, ein Team aufzubauen, ein Jugendprogramm zu integrieren und den Rest. Er will Las Vegas zu einem Ort machen, in dem die Spieler leben, spielen und gewinnen wollen. Wo ihnen alles gegeben wird, was sie brauchen um sich wohl zu fühlen und er will Eishockey zu einem Sport machen, den die Kinder ausüben wollen. Das ist ein Neuanfang von der Bewilligung der Sallary-Cap Dollars bis zum Bau einer brandneuen, zweiflächigen Trainingshalle, die vom Team und der Öffentlichkeit genutzt werden soll.

"Wir haben unseren Cap bisher nicht verschleudert", sagte Foley. "Wir haben keine Fehler gemacht, die wir jetzt ausbaden müssen. Solange wir vorsichtig sind, sollten wir es schaffen, bereits im ersten Jahr eine wettbewerbsfähige Mannschaft ins Rennen zu schicken. Und wir wollen so schnell wie möglich in die Playoffs kommen. Wir werden engagiert sein. Wir werden fokussiert sein. Wir werden keine Gefangenen machen. Und wir erwarten frühzeitig erfolgreich zu sein."

Foley ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Deshalb hat er das Geld, um das durchzuziehen. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb er das tut. Einige von uns spielen Fantasy Hockey. Foley nimmt eine Hockeyfantasie und lässt sie für sich, für die Stadt, für die Liga und für das Spiel wahr werden.

"Das ist eine persönliche Sache, an der wir hart arbeiten, um sie zu vollenden", sagte Foley. "Es macht wirklich sehr viel Spaß und es wird weiterhin Spaß machen. Den größten Spaß wird es machen, den Erweiterungsdraft durchzuführen und herauszustellen, wie wir ein richtig gutes Team aufs Eis stellen können. Und ich bin in alles eng eingebunden.

"Meine anderen Bemühungen sind eher geschäftlich gesinnt. Ja großartig. Also bist du erfolgreich. Du machst einen Deal, der sich als gut herausstellt.

"Das ist jetzt ganz anders."

Besser?

Foley grinste.

"Oh", sagte er, "viel besser."

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