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Marc-Andre Fleury will bei den Penguins bleiben

Pittsburgh legt seinem langjährigen Stammtorhüter keinen Wechsel nahe - Teilzeitjob hinter Matt Murray

NHL.com @NHL

Die Pittsburgh Penguins planen offenbar weiter mit Torhüter Marc-Andre Fleury. Wie der Schlussmann am Donnerstag mitteilte, habe ihm sein Verein keinen Wechsel nahegelegt. Er hoffe, dass er auf lange Sicht bei den Penguins bleiben könne, auch wenn er sich dann den Posten im Tor mit Matt Murray teilen müsse.

"Ich habe immer gesagt, dass die Penguins mein Zuhause sind. Am liebsten würde ich hier bis zu meinem Karriereende bleiben. Ich werde alles geben, für das Team und die Organisation", erzählte er der Post-Gazette.

Eine Gehirnerschütterung setzte Fleury einige Wochen außer Gefecht. Sein Ersatzmann Murray war nicht nur ein ebenbürtiger Vertreter, sondern avancierte zur neuen Nummer 1 im Tor. So bestritt der Rookie auch die 21 Playoff-Partien der Pens auf dem Weg zum Stanley-Cup-Triumph.

Wie beide sich die Arbeit in der kommenden Saison aufteilen werden, steht noch in den Sternen. Fleury kam in sieben Spielzeiten auf mehr als 62 Einsätze, darunter auch 2008-09, als er mit den Pens den Stanley Cup holte. 2015-16 bestritt er 58 Begegnungen (35-17-6). Sein Gegentorschnitt betrug 2,29 pro Spiel, die Fangquote 92,1 Prozent. Murrays Bilanz in der Hauptrunde lautete: 9-2-1, Gegentorschnitt 2,0 pro Spiel, Fangquote 93 Prozent (in den Playoffs 15-6, 2,08, 92,3).

"Ich bin sicher, dass Matt im selben Boot sitzt", sagte Fleury. "Wir wollen beide gerne spielen. Aber so ist das eben. Man muss mit der Situation umgehen und das Beste daraus machen." Fleurys Vertrag hat noch eine Laufzeit von drei Jahren, die laut General Fanager mit 5,75 Millionen US-Dollar beim NHL-Salary-Cap zu Buche schlagen. Murray bekommt diese Saison 620.000 US-Dollar, bevor er ein Restricted Free Agent wird.

Die NHL wird nächstes Jahr einen sogenannten Expansion-Draft abhalten, um das neue Team aus Las Vegas mit Spielern zu versorgen. Möglicherweise ist Fleury dafür ein Kandidat. "Man weiß nie, was passiert", sagte er dazu, um im gleichen Atemzug zu relativieren: "Ich habe das Glück, schon sehr lange hier in Pittsburgh sein zu können und möchte das auch gerne bleiben."

 

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