Skip to main content

Eine Serie als Vorbereitung der Preds für die Playoffs

von Robby Stanley / NHL.com

NASHVILLE - Während das Honda NHL All-Star Game 2016 am 31. Januar in Nashville stattfand, lag bei den heimischen Predators noch Ungewissheit in der Luft.

Sie hatten gerade alle vier Spiele auf ihrer Reise durch den Westen Kanadas gewonnen, waren aber mit einer Bilanz von 2-5-1 in den Januar gestartet. Auch die Verpflichtung von Columbus' Ryan Johansen am 6. Januar hatte sie nicht aufgeweckt und das Erreichen der Stanley Cup Playoffs war keineswegs sicher.

Doch die Predators schafften die Wende mit einer Bilanz von 11-4-5 nach der All-Star Pause. Bei noch 12 ausstehenden Spielen in der regulären Saison liegen sie auf dem ersten Wildcard Platz für die Playoffs in der Western Conference, acht Punkte vor den Minnesota Wild.

Die Spieler sprechen davon, dass der Erfolg eintrat, als sie sich dazu bekannten defensiver zu spielen.

"Ich glaube, es hängt damit zusammen, dass wir jetzt kluges Eishockey spielen", sagte Stürmer Mike Fisher. "Ich glaube, dass an bestimmten Punkten in der Saison, wenn es nicht so gut läuft, du dir Druck machst. Du versuchst Sachen zu forcieren und dann stehst du auf der falschen Seite."

"Wir wollten hart spielen und in der Defensive gut stehen. Unsere [Verteidiger] machten einen guten Job, aber unsere Stürmer, wir wussten, dass wir mehr tun müssen, und das haben wir umgesetzt. [Predators Torwart Pekka Rinne] war überragend. Wenn ein Torwart wichtige Paraden macht, dann gewinnen seine Vorderleute auch an Selbstvertrauen."

Während ihres Laufs, mit einem Franchiserekord von 14 Spielen in Folge, in denen sie mindestens einen Punkt gewinnen konnten (9-0-5), fanden die Predators in der Defensive besser zusammen und daraus resultierten für sie auch mehr Torgelegenheiten.

Die Stürmer, besonders Filip Forsberg, der im Februar 12 Tore erzielte, darunter zwei Hattricks, begannen konstanter zu treffen. Nashville war in der Lage den Gegner zu Fehlpässen in der neutralen Zone zu zwingen, was ihnen auf der anderen Seite Gelegenheiten zum Kontern bot.

"Dass wir in der Defensive mannschaftlich besser stehen, machte uns nach unserer Durstphase so erfolgreich", sagte Verteidiger Roman Josi. "Durch ein gutes Defensivverhalten kommen die Offensivqualitäten wie selbstverständlich. Ich glaube, dass wir auch mehr Tore schießen, weil wir hinten gut stehen, uns Chancen herausarbeiten und diese auch nutzen."

In der vergangenen Saison waren die Predators nach 61 Spielen das beste Team (41-13-7), kamen aber zum Saisonende hin nur noch auf eine Bilanz von 6-12-3 und verloren in der ersten Runde der Western Conference gegen die Chicago Blackhawks. In dieser Saison starteten die Predators schwach und beenden sie, so wie es aussieht, stark. Aber sie wissen auch, dass nichts garantiert ist.

"Ich sagte es im vergangenen Jahr, zum Saisonende hin gibt es keinen genauen Fahrplan zum Erfolg", sagte Coach Peter Laviolette. "Ob du gut spielst oder ob du nicht gut spielst, wenn du ausreichend Glück hast, dann stehst du unter den 16 Mannschaften, die um den Stanley Cup kämpfen. Du musst jeden Tag das richtige machen, um eine Runde weiterzukommen, um mehrere Runden weiterzukommen und letztendlich den Stanley Cup in den Händen zu halten."

"Die reguläre Saison ist das Gefährt, das dich in die Playoffs bringt. Die Straße hat Wendungen und Kurven und ist alles andere als normal. Ich weiß nicht, ob es einen richtigen oder falschen Weg zum Ziel gibt. Aktuell kommen wir zu Punkten und wir machen einiges ganz gut."

Die Predators, die in ihrer Geschichte zwei Playoffserien gewinnen konnten, haben sich einen kleinen Vorsprung im Rennen um die Wildcards verschafft, aber das ist keine Garantie. Sie können hoffen, dass sie den Stil weiterhin spielen können, der sie in den vergangenen zwei Monaten so erfolgreich gemacht hat..

"Wir müssen schauen, dass wir auf der Erfolgsspur bleiben, dass wir mit einem guten Gefühl in die Playoffs gehen", sagte Fisher. "Wir haben noch genug Arbeit vor uns um einen Playoffplatz zu ergattern. Wir müssen alles geben und dürfen uns nicht unterkriegen lassen."

Mehr anzeigen