Mit drei von vier möglichen Punkten und 14 Toren in den ersten beiden Spielen der Saison 2026/27 sollten die Edmonton Oilers eigentlich zufrieden sein. Doch die Tatsache, dass es auch 13 Gegentore gab, drückt die Stimmung in Alberta. Besonders, da die beiden Partien gegen die Vancouver Canucks stattfanden, von denen erwartet wird, dass sie diese Saison erneut das Schlusslicht der Tabelle sein werden. Zum Auftakt unterlagen die Oilers den Canucks am Dienstag mit 5:6 nach Verlängerung, am Donnerstag gewannen sie auswärts in der Rogers Arena mit 9:7.
„Niemand sagt nach diesem Spiel: 'Gut gemacht'“, gab es Kritik von Kapitän Connor McDavid, der ein Tor und vier Assists zum Sieg beisteuerte. „Wir wissen natürlich, dass das Spiel nicht so aussehen sollte, aber ich denke, dass die ersten 40 Minuten ein gutes Beispiel dafür waren, wie wir spielen können und wie wir spielen sollten. Die Jungs haben hart gearbeitet, sind mit in die Abwehr gekommen, waren verantwortungsbewusst und haben den Gegner einfach überrollt. Diese 40 Minuten müssen wir in jedem Spiel wiederholen.“
Offensive setzt frühes Ausrufezeichen
Über den Angriff der Oilers kann man sich zum Saisonbeginn wirklich nicht beschweren. 14 Tore in zwei Spielen sind überragend. Unter anderem trafen am Donnerstag Rookie Owen Michaels (15.), Verteidiger Ryan Shea (20.), sowie Trent Frederic (26.) und Kasperi Kapanen (29., SHG).
Vor allem können die Oilers sich aber wieder auf ihre Starspieler verlassen. McDavid erhöhte sein Konto mit einem Unterzahltor (28.) und vier Assists auf sieben Punkte (ein Tor, sechs Assists), Verteidiger Evan Bouchard führt alle Spieler der NHL mit acht Zählern (vier Tore, vier Assists) an, Neuzugang Vasily Podkolzin beweist sich mit drei Toren und einem Assist als der erhoffte Torjäger und der gebürtige Kölner Leon Draisaitl leistet mit zwei Tore und zwei Assists in zwei Spielen seinen Beitrag. Draisaitl lieferte am Donnerstag beim Stand von 8:6 im Powerplay auch den letzten Treffer der Oilers, um den Sieg abzusichern.




















