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Ducks mit veränderter Abwehr gegen Preds

von Abbey Mastracco / NHL.com

ANAHEIM - Abwehrspieler Josh Manson lief am Samstag bei der freiwilligen Trainingseinheit der Anaheim Ducks im Gegensatz zu den Verteidigern Kevin Bieksa und Korbinian Holzer nicht auf.

In den Schlusssekunden des ersten Spiels in der ersten Runde der Western Conference kassierte Manson einen Check von Nashville Predators Offensivspieler Filip Forsberg. Der Check wurde nicht mit einer Strafe geahndet und Forsberg erzielte den spielentscheidenden 3-2 Siegtreffer.

Ducks Coach Bruce Boudreau erhielte bis zum Training keine Neuigkeiten von der medizinischen Abteilung über Manson. Ein Einsatz am Sonntag ist für den am Kopf und oberen Körperbereich Verletzten fraglich.

Bieksa musste die letzten neun Hauptrundenspiele und elf der letzten 15 Partien aufgrund einer Verletzung des oberen Körperbereichs aussetzen. In der vergangenen Woche nahm er jedoch wieder voll am Teamtraining teil. Schon am Freitag trainierte er zwar mit den Akteuren, wurde jedoch nicht für den Kader berücksichtigt.

"Er ist ein Kandidat fürs Team. Er kann wieder spielen", so Boudreau. "Falls Manson nicht spielen wird, werden wir ihm oder zwei anderen Jungs die Chance geben."

Die zwei anderen Jungs sind namentlich Holzer und Clayton Stoner, deren Gesundheit jedoch ebenso fraglich scheint. Stoner kämpft bereits die gesamte Saison mit Hüftproblemen und lies sich noch am Montag und Dienstag von Ärzten untersuchen. Das Ausmaß von Holzers Verletzung ist noch unbekannt, doch General Manager Bob Murray lies auf einem Konferenztelefonat am Dienstag verlauten, dass sie nicht so ernst sei.

Sollte Bieksa am Sonntag zu Spiel 2 zurückkehren, erhält die blaue Linie der Ducks einen erfahrenen Playoffspieler, einen verlässlichen Penaltykiller und einen physischen Verteidiger, der Anaheims Defensive körperlich auf ein höheres Level heben kann.

"Er hat schon Schlachten geschlagen", so Boudreau. "Er war schon in Spiel 7 der Stanley Cup Finals. Schon seine Erfahrung zeigt, dass er es drauf hat."

Bieksas Erfahrung scheint ein großer Vorteil zu sein. In Spiel eins liefen sechs Abwehrspieler unter 24 für Anaheim auf.

"So einen Spieler zu dieser Phase der Playoffs bringen zu können wäre klasse", sagte der 20-jährige Jungdefensive Shea Theodore. "Er hat unheimlich viel Erfahrung, ich denke, dass jeder von so einem Typen lernen kann."

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass Bieksa Einsatzbereit ist. Bieksa sagt jedoch, was er schon vergangene Woche verlauten ließ: Er wird spielen wenn er bereit ist, will aber unbedingt spielen.

"Falls ich am Sonntag spielen sollte, dann bin ich bereit", so Bieksa. "Es ist hart, zu sitzen und ein Hauptrundenspiel anzuschauen, aber in den Playoffs ist das noch härter. Aber das ist ein Teil der Playoffs. Gesund zu bleiben ist der Schlüssel, und Jungs die in die Knie gehen brauchen Jungs, die für sie einspringen. Das ist der Grund, warum die Kerle jeden Tag hart arbeiten. Die Jungs spielen nicht, sind aber bereit wenn sie gebraucht werden. Meiner Meinung nach, haben wir einen tiefen Kader."

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