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Ducks hoffen wieder auf Trainer Randy Carlyle

von Jon Lane / NHL.com

Nach dem Draft, der Free Agency und anderen Geschehnissen des Sommers, wirft NHL.com einen Blick darauf wo jedes Team steht. Heute die Anaheim Ducks:


Die Anaheim Ducks gehen unter der Führung eines bekannten Gesichts in die Saison 2016-17 und hoffen die mittlerweile bekannte Geschichte hinter sich zu lassen. Nachdem sie zum vierten Mal in Folge die Pacific Division gewonnen hatten, schieden sie zum vierten Mal in Folge in sieben Spielen aus, dieses Mal in der ersten Runde der Western Conference gegen die Nashville Predators.

Anaheim erreichte in vier Saisons unter Bruce Boudreau ein Mal das Conference Finale, der am 29. April gefeuert wurde.

Randy Carlyle, der die Ducks 2007 als Trainer zum Stanley Cup führte, ist zurück in Anaheim. Er erbt einen Kader voller geprüfter Veteranen und sieben Stürmer, die bei Spiel sieben gegen die Predators aufliefen.

So stehen die Ducks heute da:

WICHTIGE ZUGÄNGE: Randy Carlyle, Trainer: Bevor Carlyle die Maple Leafs für vier Saisons trainierte, hatte er bei den Duck 2005-11 eine Statistik von 273-182-61 und wurde der siegreichste Trainer der Vereinsgeschichte. Er stellte mit 36 Playoffsiegen einen Vereinsrekord auf, während er sie zwei Mal ins Conference Finale brachte (2006, 2007) und wurde der erste Trainer, der ein Team aus Kalifornien in zum Stanley Cup führte.

Jonathan Bernier, G: Die Ducks fanden in Bernier am 8. Julieinen Ersatztorwart für John Gibson in einem Transfer mit den Maple Leafs für einen Conditional Draf Pick. Bernier hatte letzte Saison eine Statistik von 12-21-3 bei einem Gegentorschnitt von 2,88, 90,8% Fangquote und drei Shutouts, wird nächste Saison aber hinter einer besseren Abwehr spielen. Die Ducks ließen mit 188 Toren die wenigsten Tore der NHL zu, im Gegensatz zu den 240 der Maple Leafs (24.).

Mason Raymond, F: Raymond unterschrieb am 5. Juli für ein Jahr. Er machte letzte Saison bei den Calgary Flames vier Tore und einen Assist in 29 Spielen, während er auch für Stockton in der AHL spielte. Der 30-jährige erzielte 2013-14 19 Tore für die Maple Leafs, ein persönlicher Rekord.

Max Jones, F: Jones (1,88m, 93Kg) wurde im NHL Draft 2016 als 24. gewählt, gewann letzte Saison mit London den Memorial Cup in der Ontario Hockey League und war mit 52 Punkten (28 Tore, 24 Assists) Finalist bei der Wahl zum OHL Rookie des Jahres.

Sam Steel, C: Steel (1,80m, 81Kg) war Nummer 30 im Draft und wurde am 20. Juni in dem Transfer von Frederik Andersen erworben. Er erzielte 70 Punkte (23 Tore, 47 Assists) in 72 Spielen für Regina in der Western Hockey League.

WICHTIGE ABGÄNGE: Frederik Andersen, G: Andersens Abgang bedeutet, dass Gibson der erste Torhüter der Ducks ist. Andersen kam letzte Saison auf eine Statistik von 22-9-7 bei einem Gegentorschnitt von 2,30 und einer Fangquote von 91,9%.

David Perron, F: Perron Unterschrieb für zwei Jahre bei den St. Louis Blues. Er machte acht Tore in 28 Spielen, nachdem er und Verteidiger Adam Clendening am 16. Januar in einem Transfer für Stürmer Carl Hagelin geholt wurden.

Jamie McGinn, F: McGinn unterschrieb für drei Jahre bei den Arizona Coyotes, nachdem er am 29. Februar von den Buffalo Sabres kam und acht Tore und vier Assist in 21 Spielen machte.

Chris Stewart, F: Stewart kehrt für zwei Jahre zu den Minnesota Wild zurück.

Anton Khudobin, G: Khudobin unterschrieb für zwei Jahre bei den Boston Bruins.

IM BLICKPUNKT: Nick Ritchie, Pick Nummer 10 im Draft 2014, wird im Trainingslager vermutlich genau beobachtet. Ritchie, 20, konnte sich letzte Saison nicht bei den Ducks durchsetzen (zwei Tore, zwei Assists in 33 Spielen) machte aber 30 Punkte (16 Tore, 14 Assists) in 38 regulären Saisonspielen und fünf Tore und drei Assists in neun Playoffspielen für San Diego in der AHL.

Verteidiger Shea Theodore, 20, trat in sechs Stanley Cup Playoffspielen für die Ducks an, bevor Verteidiger Clayton Stoner nach einer Oberkörperverletzung zurückkehrte. Theodore machte 37 Punkte (neun Tore, 28 Assists) in 50 Spielen für San Diego und könnte sich im Trainingslager durchsetzen, besonders wenn Verteidiger Cam Fowler abgegeben wird.

WAS SIE NÖTIG HABEN: Mehr Torgefahr in den hinteren Reihen, um eine Offensive zu verstärken, die mit 2,62 Toren pro Spiel auf Rang 17 lag. Center Rickard Rakell und Verteidiger Hampus Lindholm sind junge Spieler auf dem Weg nach oben, aber beide sind Restricted Free Agents, die wieder verpflichtet werden müssen. Center Nate Thompson wird nach seiner Operation am 13. Juni, um einen Knorpelschaden zu beheben, erst im März wieder einsatzbereit sein.

PETE JENSEN'S FANTASY FOCUS: Gibson ist endlich die Nummer eins in Anaheim und ist als Ergebnis deutlich wertvoller. Er hat ein deutlich stärkeres Team vor sich als Andersen in Toronto, oder Brian Elliott bei den Calgary Flames, zwei weiter Torhüter die zu mehr Einsätzen kommen werden. Gibson war unter Torhütern mit wenigstens 40 Spielen letzte Saison mit 2,07 Toren pro Spiel gleichauf auf dem zweiten Platz hinter Ben Bishop von den Tampa Bay Lightning mit 2,06. Wenn sich Gibson nicht verletzt, könnte er seine durchschnittliche Platzierung deutlich überbieten und als einer der Top fünf Fantasy Torhüter enden.

MÖGLICHE REIHEN

Nick Ritchie - Ryan Getzlaf - Ryan Garbutt

Chris Wagner - Rickard Rakell - Corey Perry

Andrew Cogliano - Ryan Kesler - Jakob Silfverberg

Mason Raymond - Shawn Horcoff - Corey Tropp

Cam Fowler - Kevin Bieksa

Hampus Lindholm - Simon Despres

Clayton Stoner - Sami Vatanen

John Gibson

Jonathan Bernier

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