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Die besten US-Spieler in der Historie der NHL

von Brian Compton / NHL.com

Am Montag feiern die Vereinigten Staaten von Amerika ihren 240. Geburtstag. Die Einwohner verbringen den Feiertag der Freiheit mit Freunden und Familien.

NHL.com wirft einen Blick auf die zehn besten US-amerikanischen NHL-Spieler aller Zeiten:

1. Mike Modano, C -- Es ist diskutabel ob er der beste in den USA geborene Spieler in der NHL-Historie ist. Modano verbrachte zwei Jahrzehnte bei der Minnesota North Stars/Dallas Stars Franchise und führte sie 1999 zum Stanley Cup Gewinn. Modano bestritt 1.499 Spiele und seine 561 Tore und 1.374 Scorerpunkte wurden von keinem anderen in den USA geborenen Spieler überboten. In 176 Stanley Cup Playoffpartien kam er auf 58 Treffer und 146 Scorerpunkte. 2014 wurde Modano in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.

2. Brian Leetch, D -- Leetch startete seine NHL-Karriere 1987/88 bei den New York Rangers und gewann 1988/89 mit 23 Toren und 48 Assists in 68 Spielen die Calder Trophy. 1994 verhalf er den Rangers zum Gewinn ihres ersten Stanley Cup nach 54 Jahren. Für weitere zehn Saisons blieb er New York treu. Leetch beendete seine Karriere nach Aufenthalten bei den Toronto Maple Leafs und bei den Boston Bruins. In 1.205 Spielen brachte er es auf 247 Tore und 781 Assists. 2009 wurde er in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.

3. Brett Hull, RW -- Hull wurde in Kanada geboren und besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft. International trat er für die Vereinigten Staaten an. Er schoss 741 NHL-Tore. Seine persönliche Bestleistung stellte er 1990/91 mit 86 Treffern auf, die viertmeisten in der Ligahistorie. Mit seinem Overtimetreffer sicherte er 1999 den Stars den Stanley Cup. Er gewann ihn erneut 2002 mit den Detroit Red Wings. Hull brachte es in 1.269 Partien mit den Blues, Stars, Red Wings und Phoenix Coyotes auf 1.391 Punkte. 2009 wurde er in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.

4. Chris Chelios, D -- Der beständigste in den USA geborene NHL-Spieler gab während der Saison 1983/84 bei den Montreal Canadiens sein Debüt und beendete seine Karriere 2010 bei den Atlanta Thrashers. Mit 1.651 Saisonspielen belegt er den fünften Platz in der Ligageschichte. Er war einer der härtesten 2-Wege Verteidiger. Chelios erzielte 185 Tore und 763 Assists in 26 Saisons mit den Canadiens, Chicago Blackhawks, Red Wings und Thrashers sowie 144 Punkte in 266 NHL-Playoffpartien. 2013 wurde er in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.

5. Pat LaFontaine, C -- LaFontaine hätte der beste in den USA geborene Scorer werden können, hätte er nicht 1998 verletzungsbedingt seine Karriere beenden müssen. Während seiner 15-jährigen NHL-Karriere mit den Islanders, Buffalo Sabres und Rangers (1.013 Punkte in 865 Partien) erzielte er im Durchschnitt 1,17 Punkte pro Spiel. Zwischen 1987/88 und 1992/93 schoss er sechsmal in Folge mindestens 40 und zweimal mindestens 50 Tore. Seine persönlichen Bestmarken stellte er bei den Sabres 1992/93 mit 53 Toren und 148 Punkten (Ligabestwert) auf. 2003 wurde LaFontaine in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.

6. Joe Mullen, RW -- Der aus New York City stammende Mullen hatte, als er seine Karriere nach der Saison 1996/97 beendete, die meisten Tore (502) und die meisten Punkte (1.063) eines in den USA geborenen Spielers erzielt. Mullen verhalf 1989 den Calgary Flames zum Gewinn des Stanley Cup (16 Tore in 21 Playoffpartien). Er gewann den den Cup noch weitere zwei Mal mit den Pittsburgh Penguins 1991 und 1992. Er bestritt in 16 Saisons 1.062 Spiele bei den Blues, Flames, Penguins und Bruins. 2000 wurde Mullen in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.

7. Phil Housley, D -- Der zweitbeste Scorer unter den in den USA geborenen Spielern bestritt 1.495 Partien mit den Sabres, Winnipeg Jets, Blues, Flames, New Jersey Devils, Washington Capitals, Blackhawks und Maple Leafs. Seine 338 Tore und 1.232 Punkte sind die viertmeisten eines Verteidigers unabhängig von seiner Herkunft. 2015 wurde er in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.

8. Jeremy Roenick, C -- Roenick verbrachte 20 Spielzeiten in der NHL bei den Blackhawks, Coyotes, Philadelphia Flyers, Los Angeles Kings und San Jose Sharks. In 1.363 Partien gelangen ihm 513 Tore und 703 Assists sowie 53 Treffer und 122 Scorerpunkte in 154 Playoffspielen. 2010 wurde er in die U.S. Hockey Hall of Fame aufgenommen.

9. Patrick Kane, LW -- Manch einer wird sich wundern, dass der Name Kane in dieser Liste auftaucht, obwohl er erst 27 Jahre alt ist. Er verhalf den Blackhawks zu drei Stanley Cup Gewinnen. Vergangene Saison erzielte er 46 Tore und war mit 106 Scorerpunkten Ligabester. Er ist der erste in den USA geborene Spieler, der die Art Ross und Hart Trophy gewinnen konnte. Kane erzielte 663 Scorerpunkte in 658 Saisonspielen und 121 Zähler in 123 Playoffpartien. Er ist ein weiterer Kandidat für die Hockey Hall of Fame sollte seine Karriere so weiterverlaufen.

10. John Vanbiesbrouck, G -- Vanbiesbrouck bestritt soviele Spiele (882) und gewann so häufig (374) wie kein anderer in den USA geborener NHL-Torwart. Vanbiesbrouck verbrachte elf Spielzeiten bei den New York Rangers und wurde beim NHL Expansion Draft 1993 von den Florida Panthers ausgewählt. Drei Jahre danach führte er sie in das Stanley Cup Finale. Später spielte er noch für die Flyers, Islanders und Devils bevor er nach der Saison 2001/02 sein Karriereende bekanntgab. 2007 wurde Vanbiesbrouck in die U.S. Hockey Hall of Fame aufgenommen.

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