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Die besten NHL-Spieler aus D/A/CH: Plätze 20 bis 16

NHL.com @NHL

Mit dieser Serie wirft NHL.com/de einen Blick auf die 20 besten NHL-Spieler aller Zeiten aus Deutschland, der Schweiz und aus Österreich. Wir beginnen heute mit den Plätzen 20 bis 16, am 12. August folgen die Plätze 15 bis 11, am 19. August die Plätze 10 bis 6 und am 26. August die fünf Erstplatzierten. Sei so frei und diskutiere über diese Rangliste mit Deinen Freunden auf Facebook oder Twitter!

20. Yannick Weber, Verteidiger, CH, (2008/09 - jetzt)

Mit seinen 26 Jahren hat Yannick Weber noch eine lange Eishockeykarriere vor sich und dennoch befindet er sich schon jetzt unter den Top 20 in dieser Rangliste. Begonnen hat seine NHL-Laufbahn bei den Montreal Canadiens, die ihn beim NHL Draft 2007 in der dritten Runde an 73. Stelle gezogen haben.

Das Abenteuer NHL begann für ihn am 8. Januar 2009 mit einem Heimspiel gegen die Toronto Maple Leafs.

Anschließend ging es für ihn wieder zurück in die AHL zu den Hamilton Bulldogs. Zum Saisonende hin, am 9. April 2009 gegen Boston, kam Weber zu seinem zweiten Einsatz und gleichzeitig mit einem Assist auch zu seinem ersten Scorerpunkt in der besten Eishockeyliga der Welt.

Sein erster NHL-Treffer sollte ihm nur elf Tage später in den Playoffs gelingen - erneut hieß der Gegner Boston. Für den Schweizer Verteidiger war es nicht leicht sich bei den Canadiens durchzusetzen.

In den vier Jahren beim Traditionsteam brachte er es auf fünf Tore und 27 Assists in 115 Spielen.

In den zwei Spielzeiten nach seinem Wechsel zu den Vancouver Canucks baute Weber seine Punkteausbeute auf nun insgesamt 22 Treffer und 41 Vorlagen in 229 Partien aus. In der Geschichte der NHL absolvierten nur drei aus der Schweiz stammende Feldspieler mehr NHL-Partien als Weber.

19. Michael Raffl, Stürmer, A, (2013/14 - jetzt)

Der österreichische Stürmer Michael Raffl befindet sich erst in seiner zweiten NHL-Saison.

Über den Umweg EC Villach in der ersten österreichischen Liga und Leksand IF in der zweiten schwedischen Liga sowie mit seinen Auftritten in der österreichischen Nationalmannschaft empfahl sich der ungedraftete, mittlerweile 26-jährige Außenstürmer für die Philadelphia Flyers, bei denen er Ende Mai 2013 einen Einstiegsvertrag unterschrieben hatte, der ein Jahr später um zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2015/16 verlängert wurde.

Sein NHL-Debut gab Raffl am 12. Oktober 2013 bei einer Auswärtspartie der Flyers in Detroit, seinen ersten NHL-Assist verbuchte er am 26. Oktober gegen die Islanders und seinen ersten NHL-Treffer markierte er am 9. Dezember in Ottawa.

Welches Offensivpotenzial in ihm steckt bewies der Linksaußen in der vergangenen Saison, in der ihm 21 Tore und sieben Vorlagen in 67 Partien gelangen.

Mit seiner Ausbeute von durchschnittlich 0,36 Punkten pro Spiel liegt Raffl schon jetzt, ganz am Anfang seiner NHL-Karriere, auf dem elften Rang aller Spieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die jemals in der NHL gespielt haben.

18. Christoph Schubert, Verteidiger, D, (2005/06 - 2009/10)

Fünf Jahre dauerte das Abenteuer NHL für den deutschen Verteidiger Christoph Schubert, der in der DEL noch immer die Schlittschuhe für die Hamburg Freezers schnürt.

Beim NHL Draft 2001 wurde das damals für die München Barons spielende 18-jährige Verteidigertalent von den Ottawa Senators in der dritten Runde an insgesamt 127. Stelle gedraftet.

Im Jahr darauf wagte Schubert den Sprung nach Übersee, wo er drei Spielzeiten lang für die Binghamton Senators in der AHL auflief. Im August 2005 unterbreitete ihm Ottawa einen 2-Jahres Vertrag, den er nicht ausschlug. Bei den Senators wurde Schubert häufig als ein mit Defensivaufgaben betrauter Stürmer eingesetzt. Seinen ersten NHL-Treffer erzielte er in seiner fünften Partie am 22. November 2005 gegen Carolina. 2007 schaffte Schubert mit den Senators den Einzug in das Stanley Cup Finale.

Dort unterlagen sie jedoch den Anaheim Ducks mit 1-4 Siegen. Im Sommer darauf verlängerte Schubert seinen Vertrag um weitere drei Jahre. Seine NHL-Karriere, in der er es auf 25 Tore und 47 Assists in 315 Partien gebracht hatte, beendete Schubert nach der Spielzeit 2009/10 bei den Atlanta Thrashers.

Schubert ist der deutsche Verteidiger mit den drittmeisten Spielen in der NHL.

17. Ulrich Hiemer, Verteidiger, D, (1984/85 - 1986/87)

Die Colorado Rockies hatten sich beim NHL Draft im Jahr 1981 dazu entschieden einen jungen Verteidiger aus Deutschland auszuwählen. Es war jenes Jahr, in dem Udo Kießling als erster Deutscher überhaupt eine NHL-Partie für die Minnesota North Stars bestritt.

Hiemer sollte jedoch der erste deutsche Spieler werden, der sich in der NHL etablieren konnte. Nachdem die Franchise der Rockies 1984 nach New Jersey umgezogen war, bekam Hiemer seine Chance bei den New Jersey Devils und er nutzte sie.

Der Füssener verteidigte drei Spielzeiten lang bei den Devils und konnte dabei auch kräftig punkten. In 143 NHL-Partien sollten ihm 19 Tore und 54 Assists gelingen. Mit seinem Schnitt von 0,51 Punkten pro Spiel ist er bis heute der effektivste deutsche Verteidiger in der Geschichte der NHL.

Seine Eishockeykarriere beendete Hiemer bei der Düsseldorfer EG, für die er von 1987 bis 1996 aktiv war und mit der er fünfmal den deutschen Meistertitel gewinnen konnte.

Zwischen den Jahren 1981 und 1995 nahm Hiemer mit der deutschen Nationalmannschaft an neun Weltmeisterschaften und drei Olympischen Winterspielen teil.

16. Luca Sbisa, Verteidiger, CH, (2008/09 - jetzt)

Die Vancouver Canucks sind Sbisas dritte NHL-Station nach den Philadelphia Flyers und den Anaheim Ducks.

Sbisa war der zweite Schweizer nach Michael Riesen (1997) der bei einem NHL Draft bereits in der ersten Runde gedraftet wurde. Nicht berücksichtigt sind der Schweiz-Kanadier Zarley Zalapski und der US-Schweizer Cory Schneider.

Die Flyers entschieden sich 2008 für den jungen Verteidiger, der ein Jahr zuvor den Wechsel vom EV Zug in die WHL zu den Letherbridge Hurricanes vollzogen hatte, an insgesamt 19. Stelle. Bereits zu Beginn der folgenden Saison, am 11. Oktober in der Heimpartie gegen die New York Rangers, stand er zum ersten Mal im Kader der Flyers.

Insgesamt sollte er 39 Spiele (7 Assists) für die Flyers bestreiten, ehe er Anfang Februar 2009 wieder zurück in die WHL geschickt wurde. Die Saison 2009/10 begann der in Osieri, Italien geborene Blueliner bei den Anaheim Ducks. Nach acht Partien ging es für ihn wieder zurück ins Juniorteam.

Im darauffolgenden Jahr erkämpfte sich Sbisa einen Stammplatz bei den Kaliforniern.

In den fünf Jahren bei den Anaheim Ducks absolvierte er 266 NHL-Partien und kam dabei auf neun Tore und 47 Assists. Nach seinem Wechsel zu den Canucks als Bestandteil des Kesler-Trades bestritt Sbisa vergangene Saison 76 Partien (3 Tore, 8 Assists) für die Westkanadier. Sbisa ist mit seinen insgesamt 362 Spielen incl.

Stanley Cup Playoffs der Schweizer mit der drittmeisten NHL-Erfahrung in der Geschichte der NHL.

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