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Coleman und Blackwood überragen bei Sieg der Devils

New Jersey gewinnt mit 6:4 bei den Montreal Canadiens, Hischier bereitet einen Treffer vor

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Coleman schließt 2-gegen-1 ab

NJD@MTL: Coleman trifft gegen Price im Ersten

Blake Coleman bekommt den Puck und erzielt mit einem Handgelenkschuss bei 2-gegen-1, an Carey Price vorbei, das erste Tor im ersten Drittel.

  • 00:40 •

Im einzigen Donnerstagsspiel der NHL haben sich die New Jersey Devils mit 6:4 bei den Montreal Canadiens durchgesetzt. Für das Team aus Newark war der Triumph im Bell Centre der zweite Sieg aus den vergangenen drei Spielen. Ganz anders sieht die Situation bei den Canadiens aus. Sie befinden sich in einem Tief und kassierten die dritte Niederlage in Folge. Insgesamt wartet Montreal nun schon seit sechs Begegnungen auf einen doppelten Punktgewinn.

Die Offensive der Devils lief an diesem Abend wie geschmiert. Herausragend war der Auftritt von Center Blake Coleman mit zwei Toren und zwei Vorlagen. Travis Zajac glänzte mit einem Tor und zwei Assists. Nikita Gusev bereitete drei Treffer vor und verbuchte damit das erste Mehrpunkte-Spiel seiner NHL-Laufbahn. Eine persönliche Bestleistung stellte auch Torhüter Mackenzie Blackwood auf. Er parierte 44 Schüsse der Hausherren.

Coleman brachte die Gäste im ersten Durchgang bei einer 2-gegen-1-Situation mit 1:0 in Führung (7.). Er vollendete nach einem Pass von Gusev. Der Jubel der Devils war kaum verklungen, als die Canadiens zurückschlugen. Brendan Gallagher chippte den Puck von der rechten Seite aufs Gehäuse von Blackwood, der die Scheibe nicht unter Kontrolle brachte und sie bei seinem Abwehrversuch selbst zum 1:1 über die Linie drückte (7.). Kurz vor Schluss des Anfangsdrittels stellte Zajac die Gästeführung wieder her. Mit der Rückhand bugsierte er das Spielgerät zum 2:1 ins von Carey Price gehütete Canadiens-Tor (19.).

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Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start und erzielten durch Jesperi Kotkaniemi den 2:2-Ausgleich (22.). Der Treffer fiel sieben Sekunden nach einem Powerplay von Montreal, das nichts eingebracht hatte. Diesmal ließ die Antwort der Devils nicht lange auf sich warten. Miles Wood überwand Price nach einem Alleingang und stellte den Zwischenstand auf 3:2 (24.). Die Canadiens ließen sich allerdings nicht abschütteln. Joel Armia besorgte mit einem Schuss aus dem linken Bullykreis das 3:3 (30.). Das Geschehen wogte weiter hin und her. Jesper Boqvist gelang im Nachsetzen das 4:3 für die Devils (32.). Die Vorlage kam von Nico Hischier. Es war der elfte Assist des Wallisers in der laufenden Spielzeit.

Im letzten Drittel erspielten sich die Gäste erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Damon Severson schloss einen schnellen Gegenangriff zum 5:3 ab (49.). Doch erneut war die Mannschaft aus New Jersey unkonzentriert. Das bestrafte Artturi Lehkonen nur 16 Sekunden später mit dem Anschlusstreffer. In der Schlussphase setzten die Canadiens alles auf eine Karte, aber das Abwehrbollwerk der Devils hielt dem Druck stand. Coleman beseitigte schließlich mit seinem Empty-Net-Goal zum 6:4 alle Zweifel (59.).

Im Anschluss an die Partie zeigte sich der Doppeltorschütze zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. "Wir haben unsere Schnelligkeit gut eingesetzt und viele Pucks vor das gegnerische Tor gebracht. Am Ende sind wir für unseren Einsatz belohnt worden", konstatierte Coleman. Ein Sonderlob zollte er Schlussmann Blackwood. "Er hat großartig gespielt und uns mehrfach mit Glanzparaden vor einem Rückstand bewahrt. Am Ende hat er unseren Sieg festgehalten."

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Gleich zu Beginn der Begegnung musste der Devils-Torwart eine Schrecksekunde überstehen. Nach einer Minute war Canadiens-Angreifer Nick Cousins bei einer unglücklichen Aktion in ihn hineingerutscht. Doch Blackwood trug keinen Schaden davon und lief im weiteren Verlauf zur Höchstform auf. "Ich habe mich auf den Puck zubewegt. Dabei hat er die Kontrolle verloren und ist auf mich draufgefallen. Das war im ersten Moment sehr schmerzhaft. Aber ich bin hart im Nehmen", beschrieb Blackwood die fragliche Szene.

Bei den Canadiens herrschte nach der Heimpleite große Enttäuschung. "Die Jungs sind frustriert. Sie wollen alles richtig machen und sind überhaupt nicht zufrieden damit, wie es im Moment bei uns läuft", sagte Trainer Claude Julien. Für ihn selbst gelte dies ebenso. "Ich habe die Nase voll von den Niederlagen. Aber wenn wir in der Defensive nicht besser auftreten, kann das nichts werden", analysierte er verbittert.

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