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Deadline Vorschau: Islanders, Rangers, Senators unter der Lupe von NHL.com

NHL.com @NHL

Die Transfer-Deadline in der NHL 2016 rückt näher. Am 29. Februar um 15 Uhr (Ortszeit/ET) endet die Wechselfrist. Aus diesem Grund nimmt NHL.com die Klubs unter die Lupe. Brauchen sie Verstärkung oder können sie Spieler abgeben? Heute, die New York Islanders, New York Rangers und Ottawa Senators:


NEW YORK ISLANDERS

Statistik: 29-19-6, 64 Punkte; 3. in der Metropolitan Division

Bedarf: Erfahrener Stürmer

Überschüssig: Junge Stürmer

Wahrscheinlicher Status: Käufer

Kruzanalyse: Die Islanders suchen einen Weg, die erste Endrundenteilnahme seit 1993 zu erreichen.

Manager Garth Snow versteht es, junge Talente zu verpflichten. Einige von Ihnen schafften bereits den Sprung in die NHL. Nach einer 47 Siege Saison 2014-15 schienen die Islanders den nächsten Schritt zu machen. Da die Führung der Metropolitan Division bereits fest an die Washington Capitals vergeben ist, muss Snow alles möglich machen, um einen Spieler zu verpflichten, der die Islanders auf den zweiten Patz schießt. Diese Platzierung würde ihnen den Heimvorteil in der ersten Runde sichern.

Bereits vor der Saison erkundigte sich Hamonic bei Snow, ob er ihn an ein Team näher zu seiner Heimat Winnipeg transferieren könne. Da Harmonic unzweifelhaft Snows wertvollster Verteidiger ist, wird er ihm diesen Gefallen wohl kaum erfüllen können. Da er bereits einige eher unerfolgreiche Stürmer wie Ryan Storm (sechs Tore in 43 Spielen) und Anders Lee (Nein Tore in 54 Spielen) im Team hat, wird Snow versuchen, einen erfahrenen Angreifer zu finden, der John Tavares ein bisschen Last in der Offensive abnehmen könnte.

Höchstwahrscheinlich werden die Islanders bis zum 29. Februar noch aktiv auf dem Transfermarkt eingreifen.

NEW YORK RANGERS

Statistik: 31-18-6; 2. in der Metropolitan Division

Bedarf: Erstrunden Draftpick

Überschüssig: Nichts

Wahrscheinlicher Status: Käufer

Kurzanalyse: Seit 2012 hatten die Rangers keinen Erstrunden Draftpick mehr. Da ihnen auch in dieser Saison kein solcher zusteht, haben sie hier den größten Bedarf. Unzweifelhaft wollen sie einen solchen auch. Das Problem ist nur: Sie werden unmöglich einen bekommen, wenn sie kein großes Stück ihres aktuellen Kaders opfern.

Um einen Erstrundenpick zu erhalten, müssten sie vielleicht Yandle abgeben. Dies wiederum würde die linke Verteidigungsseite merklich dezimieren. Da er ein sehr zuverlässiger Verteidiger ist, ist er der interessanteste zukünftige UFA. Bestimmt haben einige ambitionierten Teams ein Auge auf ihn geworfen.

Bevor die Rangers jedoch eine Entscheidung in der Causa Yandle treffen, müssen sie herausfinden ob ihr Team eine lange Playoffphase durchhält. Sollte die Antwort „ja“ lauten, so müssen sie Yandle behalten. Falls sie ihren Kader jedoch zu schwach einschätzen, wäre es Clever Yandle abzugeben, und nächste Saison einen Angriff auf den Stanley Cup zu starten.

Möglicherweise werden die Rangers versuchen den Vertrag mit Yandle zu verlängern, doch sein Marktwert wird wahrscheinlich zu hoch sein, wenn man bedenkt dass auch Kreider, Hayers, Miller und vielleicht auch McIlrath neue Verträge benötigen. Mit Brady Sjei, der für Hartford in der American Hockey League spielt, haben sie auch schon einen Ersatz für Yandle in der Hinterhand. Skjei wurde 2012 von den Rangers in der ersten Runde gedraftet (Nr. 28)

McIlrath ist ein anderer Kandidat, auf den man ein Auge werfen sollte. Schon des öfteren schaffte er es aus sportlichen Gründen nicht in den Kader und wird zum Saisonende RFA. Trainer Alain Vigneault baut regelmäßig auf ihn, um Boyle eine Auszeit zu geben oder um ihn bei einer Verletzung zu ersetzen. Die Rangers müssen sich überlegen, ob er ihnen in dieser Saison noch Hilft oder ob sie ihn in der kommenden Saison als Top-Six Verteidiger einsetzen können. Mit 1,96 Meter hat der 23 jährige zumindest einen gewissen Wert auf dem Transfermarkt.

OTTAWA SENATORS

Statistik: 25-26-6, 56 Punkte; 6. in der Atlantic Division, 7. in der Eastern Conference Wild Card

Bedarf: Top-six Stürmer, vorzugsweise Linksaußen

Überschüssig: Junge Stürmer, Talente

Wahrscheinlicher Status: Käufer

Kurzanalyse: Für viel Aufregung sorgten die Senators kürzlich beim vollzogenen Neunspieler-Trade, um Abwehrspieler Dion Phaneuf von den Toronto Maple zu verpflichten. Dieser Transfer bedeutet jedoch nicht, dass Manager Bryan Murray fertig ist.

Er kündigte bereits an, einen Top-four Verteidiger und ein Top-six Angreifer verpflichten zu wollen. Da er nun die Hälfte des Vorhabens erfüllt hat, kann er sich daran machen, einen Stürmer zu finden. Die Senators haben zwar ein junges Team – 14 ihrer Feldspieler sind 26 oder jünger und nur zwei sind älter als 30 – doch Murray versucht den Grat zwischen der Entwicklung von jungen Talenten und dem Aufbau eines Stanley Cup Playoff Teams zu finden.

Jüngstes Beispiel ist die Verpflichtung von Phaneuf: Er kann den Konkurrenzkampf um die ersten vier Verteidigungspositionen anheizen und eher weniger talentierte Verteidiger in passende Rollen verweisen. Wenn sein Vertrag in fünf Jahren ausläuft, wird er 35 sein. Alos hat er noch einige gute Spielzeiten vor sich und kann den jungen Kern des Teams verstärken. Er hat Zeit, junge talentierte Verteidiger wie Thomas Chabot, der erstrunden Draftpick aus 2015 (Nr. 18) zu entwickeln.

In den Reihen der Senators stehen einige sehr talentierte Jungspieler wie zum Beispiel der zweifache Norris Trophy gewinner Erik Karlsson, Mark Stone, Kyle Turris, Mika Zibanejad, Jean-Gabriel Pageau, Hoffman und Ceci. Allesamt sind sie 26 oder jünger. Phaneuf (30) Marh Methot (30) und Bobby Ryan (28) sind in der Blütephase ihrer Karriere.

Falls Murray noch einen Transfer tätigen sollte, dann sicherlich nicht für einen Leihspieler sondern eher für einen Stürmer, der die Senators sofort und in der Zukunft weiterhilft.

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