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Deadline-Vorschau: Flyers, Penguins, Sharks unter der Lupe von NHL.com

NHL.com @NHL

Die Transfer-Deadline in der NHL 2016 rückt näher. Am 29. Februar um 15 Uhr (Ortszeit/ET) endet die Wechselfrist. Aus diesem Grund nimmt NHL.com die Clubs unter die Lupe. Brauchen sie Verstärkung oder können sie Spieler abgeben?


Heute im Blickfeld: Philadelphia Flyers, Pittsburgh Penguins und San Jose Sharks:

PHILADELPHIA FLYERS

Statistik: 24-21-10, 58 Punkte; 7. in der Metropolitan Division; 5. in der Eastern Conference Wild Card

Bedarf: Spielmacher

Überschüssig: Junge Verteidiger

Wahrscheinlicher Status: Verkäufer

Kurzanalyse: Die Flyers waren für den größten Teil der Saison am Rande des Rennens um die Playoffs, teilweise wegen einer guten Torhüterleistung und den starken Leistungen ihrer Topreihe, Claude Giroux, Wayne Simmonds und Jakub Voracek. Aber schwankende Leistungen machten ihren Weg zu den Playoffs schwierig. Die Flyers sind auch eins der Teams mit den wenigsten Toren.a Sie haben viele Junge Verteidiger, darunter Calder Trophy Kandidat Shayne Gostisbehere, könnten Travis Sanheim, Ivan Provorov oder Samuel Morin nachrücken.

General Manager Ron Hextall könnte einen dieser jungen Verteidiger als Gegenangebot für einen Torjäger brauchen, aber er zeigt wenig Interesse seine jungen Talente zu Opfern.Es ist wahrscheinlicher, dass Hextall versuchen wird erfahrene Spieler abzugeben, um weiter junge Talente und Draft Picks anzuhäufen. Streit, der noch einen Vertrag über eine Saison für $5.25 Millionen hat, könnte einem Team helfen sein Powerplay zu verbessern. Read ist seit kurzem angeschlagen hat aber bereits zwei Saisons mit mindestens 20 Toren hinter sich und hat einen Vertrag bis 2018 für $3.625 Millionen.

PITTSBURGH PENGUINS

Statistik: 28-19-7; 5. in der Metropolitan Division; 3. in der Eastern Conference Wild Card

Bedarf: Checking Line

Überschüssig: Junge Stürmer mit Potential

Wahrscheinlicher Status: Käufer

Kurzanalyse: General Manager Jim Rutherford hat vermutlich seine zwei größten Transfers bereits gemacht, indem er Verteidiger Trevor Daley und Linksaußen Carl Hagelin in geholt hat, also wird Pittsburgh zur Deadline vermutlich nicht zu auffällig werden. Daleys Verpflichtung füllte eine große Lücke in der Verteidigung. Hagelin hat die nötige Geschwindigkeit in die zweite Reihe mit Center Evgeni Malkin und Rechtsaußen Phil Kessel gebracht. Pittsburgh hatte wohl alle Positionen besetzt, aber die kürzlichen Verletzungen der Center Eric Fehr und Nick Bonino haben Reihe drei und vier besonders in der Mitte geschwächt.

Die Penguins mussten in letzter Zeit auf drei ihrer Center verzichten (Malkin erholt sich von einer leichten Unterleibsverletzung), weshalb Sidney Crosby die Last tragen musste. Obwohl Crosby unter diesem Druck außerordentliche Leistungen gebracht hat - und Matt Cullen, Kevin Porter und Rookie Oskar Sundqvist auf den verbleibenden Center Positionen gute Arbeit geleistet haben – wollen die Penguins sicher nicht in dieser Situation auf die Zielgerade gehen. Malkin wird zurückkehren und das wird zweifellos helfen, aber je nachdem wie lange Fehr und Bonino fehlen, könnte Rutherford eine Versicherung wollen um sich nicht zu stark auf seine ersten beiden Reihen zu verlassen, etwas was die Penguins in vergangenen Playoffs teuer zu stehen kam. Wen die Penguins dafür abgeben könnten ist schwieriger zu entziffern. Pittsburgh hat in der Vergangenheit Draft Picks abgegeben, weshalb sie zum dritten mal in vier Jahren ohne Pick in der ersten Runde sind und haben auch namhafte Spieler abgegeben (Center Brandon Sutter, Stürmer David Perron, Verteidiger Rob Scuderi und 2014 Erstrundenpick Kasperi Kapanen), also muss Rutherford kreativ werden, wenn er auch nur einen Transfer durchführen will.

SAN JOSE SHARKS

Statistik: 29-20-5, 2. in der Pacific Division

Bedarf: Tiefe in der Verteidigung, Ersatztorhüter

Überschüssig: Stürmer

Wahrscheinlicher Status: Käufer

Kurzanalyse: General Manager Doug Wilson hat in den letzten drei Jahren zur Deadline mehr verkauft als gekauft und dabei Draft Picks gesammelt. Als es letzten Februar mit den Sharks bergab ging, hat er Tyler Kennedy an die New York Islanders abgegeben und James Sheppard an die New York Rangers. Er hat auch Andrew Desjardins für Ben Smith an die Chicago Blackhawks abgegeben, der jetzt für San Jose in der American Hockey League spielt. Dieses Jahr liegen die Sharks gut im Rennen um die Playoffs und Wilson wird vermutlich versuchen den Kader zur Deadline zu verstärken. Am dringendsten brauchen sie mehr Tiefe an der Blauen Linie. Die Sharks kamen ins Straucheln, als die Verteidiger Marc-Edouard Vlasic, Justin Braun und Paul Martin zu verschiedenen Zeiten früher in der Saison fehlten.

San Joses sechster Verteidiger ist Rookie Dylan DeMelo, der gut gespielt hat, dem aber die Erfahrung fehlt. Matt Tennyson, der in dieser Saison wenig gespielt hat rückt nach im Falle einer Verletzung. Wilson hat die spektakulärsten Transfers vor der Saison oder am Anfang der Saison gemacht. Er holte Joe Thornton im November 2005, Dan Boyle im Juli 2008 und Brent Burns im Juni 2011. Die Sharks haben 2016 keinen Erstrundenpick, den sie für Transfers nutzen können – der ging an die Boston Bruins für Torhüter Martin Jones am 30. Juni. Patrick Marleau könnte für einen Verteidiger oder Stürmer abgegeben werden. Laut einigen Berichten hat Marleau die Sharks informiert er wäre für einige ausgewählte Teams auf seine no-trade Klausel zu verzichten.

Marleau abzugeben, wäre allerdings riskant, außer die Sharks würden dafür einen starken, erfahrenen Stürmer bekommen. Marleau ist eine Schlüsselfigur in der stärksten Powerplayformation der Sharks, ist mit 35 Punkten der viertbeste Sorer im Team und ist immer noch ihr schnellster Skater, obwohl seine Statistik von -17 die schlechteste im Team ist. Seit Marleaus Versetzung von außen in die Mitte der zweiten Reihe und Center Logan Coutures Versetzung in die dritte Reihe, hatten die Sharks starke Center und eine ausgeglichenere Punkteverteilung. Sie könnten einen besseren Ersatztorhüter brauchen; Stalock hat eine Statistik von 3-5-2 mit einem Gegentorschnitt von 2,94 und 88,4% gehaltener Schüsse.

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