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Dank Jones können die Sharks ausgleichen

von Nicholas Cotsonika / NHL.com

SAN JOSE – Die San Jose Sharks würden gerne denken, dass sie das Momentum haben und der Druck auf den Pittsburgh Penguins lastet.

Mit einem 4-2 Sieg am Donnerstag in Spiel fünf des Stanley Cup Finales im Consol Energy Center , verkürzten die Sharks die Serie auf 3-2 . Mit einem Sieg in Spiel sechs am Sonntag im SAP Center können sie Spiel sieben am Mittwoch in Pittsburgh erzwingen und jeder weiß, was in Spiel sieben passieren kann.

Alles.

Das Problem ist, dass sie in Spiel fünf spielerisch unterlegen waren und durch Torwart Martin Jones überlebt haben. Sie konnten die grundlegenden Probleme mit der Geschwindigkeit und des Talents von Pittsburgh nicht lösen und wenn sie das nicht tun, müssen sie sich darauf verlassen, dass Jones auch Spiel sechs und sieben gewinnt und den ersten Titel in ihren 25 Jahren Vereinsgeschichte holt.

Die Chancen stehen schlecht.

Jones ist der erste Torwart seit der Erweiterung 1967, der in mehreren Stanley Cup Final Siegen mindestens 40 Saves machen musste. Er machte beim 3-2 Sieg in Verlängerung in Spiel 3 und 44 in Spiel fünf. Schafft er das noch zwei Mal? Obwohl er das zuvor nur ein Mal in 123 NHL Spielen schaffte? Es ist möglich, aber nicht wahrscheinlich.

Die Penguins waren im Laufe der Serie das bessere Team. Sie machten in fünf Spielen 179-120 Torschüsse und drei Mal über 40 Schüsse.

Sie machten in Spiel fünf 46-22 Torschüsse und 76-36 Schussversuche. Kein Shark war bei mehr eigenen als gegnerischen Schussversuchen auf dem Eis. Das ist dominant.

"Ja, so viele Schüsse darf man nicht zulassen", bestätigte Sharks Stürmer Chris Tierney. "Sie hatten so viele knappen Chancen, Pfostentreffer und zwangen Jones zu so vielen unglaublichen Saves."

Die Sharks spielten das Übergewicht der Penguins herunter, sagten die würden den Puck gerne aufs Tor "werfen", als ob es schlechte Schüsse und Winkel wären. Aber jeder der die Spiele gesehen hat, hat läuferisch überlegene Pens mit den besseren Chancen gesehen.

Ein weiteres Argument:

"Die Heimspiele waren anders", sagte Sharks Verteidiger Paul Martin. "Wir spielten anders. Sie bekamen nicht so viele Schüsse. Wir haben besser verteidigt. Ich erwarte etwas ähnliches, wie in den letzten spielen im Haifischbecken."

Das waren insofern andere Spiele, dass die Sharks den letzten Wechsel hatten und kontrollierten, wer gegen wen auf dem Eis ist. Sie konnten zum Beispiel Verteidiger Marc-Edouard Vlasic gegen Penguins Kapitän Sidney Crosby aufstellen.

Trotzdem kassierten sie in Spiel drei 42-26 Torschüsse und obwohl sie 24-20 Torschüsse bei der 3-1 Niederlage in Spiel vier machten, lag das doch vor Allem daran, dass die Pens im zweiten Drittel 2-0 in Führung gingen.

Die Sharks müssen einen Weg zum Forecheck finden, was sie in den ersten fünf Spielen nicht schafften. Sie sollten das Team sein, das in der Offensive hart spielt, die Penguins zermürbt und ihnen die Geschwindigkeit nimmt.

"Wir können mehr Puckbesitz haben, mehr Forecheck, körperlich härter spielen", gab Sharks Kapitän Joe Pavelski zu.

Wenn die Penguins ins Rollen kommen, müssen die Sharks in der neutralen Zone besser die Geschwindigkeit raus nehmen und in der Abwehr besser decken.

"Wir haben bei Abprallern die Zuordnung verloren und Jones hat uns ein paar Mal gerettet", stellte Sharks Verteidiger Justin Braun fest, dachte dabei an Jones Highlight aus Spiel fünf, einen Save mit dem linken Schoner gegen Penguins Center Nick Bonino im zweiten Drittel. "Ich habe Bonino verloren und er hatte eine gute Chance, aber 'Joner' kam ran. Da müssen wir besser abräumen und ihnen diese Chancen nehmen."

Die Stürmer müssen auch helfen.

"Wir müssen schnell umschalten", sagte Pavelski. "Wir müssen zurückkommen, vor dem Tor kämpfen und die Nachschüsse wegnehmen."

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