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Crosby will Trophäe mit Heimatstadt teilen

von Dan Rosen / NHL.com

LAS VEGAS – Zehn Tage später sagte Pittsburgh Penguins Kapitän Sidney Crosby das gleiche wie kurz nachdem NHL Commissioner Gary Bettman ihm im SAP Center in San Jose den Stanley Cup überreicht hatte.

„Man muss es genießen und alles aufnehmen, daran muss man sich erinnern, weil ich glaube, dass ich das beim ersten Mal nicht genug gemacht habe“, erklärte Crosby nach der NHL Awards show 2016 im Hard Rock Hotel und Casino am Mittwoch, als er hinter Chicago Blackhawks Rechtsaußen Patrick Kane Zweiter im Rennen um die Hart Trophy wurde.

„Zu gewinnen ist schön, aber es ist die Reaktion der Leute und und es mit den anderen Leuten zu Teilen, das ist das Beste. Das zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich, egal wo man hingeht, egal ob jemand Eishockeyfan ist oder nicht und das zu sehen und zu erleben, darum geht es. Das muss man verstehen.“

Crosby, der auch die Conn Smythe Trophy als Playoff MVP gewann, wird genug Zeit haben die Meisterschaft nochmal zu genießen und den Stanley Cup mit seinen nächsten und auch komplett Fremden zu teilen.

Er deutete an, dass er den Cup wieder in seine Heimatstadt Cole Harbour bringen wird, aber er will nicht versuchen die Ereignisse und Gefühle von seinem ersten Titel 2009 zu wiederholen.

Vor sieben Jahren tauchten geschätzt 75.000 Menschen auf, um ihn bei der Parade mit dem Cup zu sehen. Er flog mit dem Stanley Cup in einem Sea King Helikopter, den er später unterschrieb, auf ein Schiff der Kanadischen Marine, um den Cup den Soldaten zu bringen. Er besuchte ein Kinderkrankenhaus und lies die Patienten erstaunen.

„Diese Erinnerungen sind einzigartig und besonders“, sagte Crosby. „Man versucht nicht sie nachzustellen, man versucht einfach so viele Menschen wie möglich zu erreichen und das werde ich tun.“

Seine Gemeinde könnte ein besonderes Geschenk für ihn haben, wenn er ankommt.

Laut CBC News, führte Paul Mason, der Crosby im Nachwuchs trainierte, eine Bewegung an, um den Forrest Hills Parkway zu Crosbys Ehren umzubenennen. Der Landrat stimmt nächsten Monat darüber ab.

Cole Harbour Place, wo Crosby als Kind spielte, ist neben dem Forrest Hills Parkway.

„Das ist sicher etwas, was man nicht machen muss, aber es ist ein Kompliment“,sagte Crosby. „Wenn sie das machen wollen bedeutet mir das viel. Ich denke oft an Cole Harbour, meine Freunde dort, meine Kindheit und alles andere. Es ist ein besonderer Ort für mich, also würde das natürlich viel bedeuten, aber es ist nicht notwendig.“

Was aber nötig ist, ist dass Crosby anfängt an die nächste Saison zu denken, besonders den World Cup of Hockey 2016, der in weniger als drei Monaten stattfindet.

Der World Cup findet vom 17. September bis 1. Oktober in Toronto statt. Bis heute hat Crosby jeden Titel geholt, um den er als Profi bei den Penguins und für Kanada spielte, aber das ist für ihn und alle anderen aktiven Spieler der erste Versuch auf den World Cup.

Also ja, Crosby denkt an den Sieg mit Team Canada in Toronto.

„Ich würde sagen in der ersten oder zweiten Juliwoche fängt man an sich wieder hinein zu finden. Das gute daran so lange zu Spielen ist, man war so lange auf dem Eis, da muss man nicht so viel trainieren wie wenn man früher ausscheidet. Das ist gut, aber man will von Anfang an bereit sein. Das ist ein kurzes Event und es steht vor der Tür.“

Crosby ist aufgeregt über das Potential und den Stil der beim World Cup gespielt werden wird, besonders von Team North America, Ein Team der besten jungen Kanadier und Amerikaner, keiner älter als 23, die wohl das interessanteste Team des Turniers bilden.

Connor McDavid, Jack Eichel, Dylan Larkin, Johnny Gaudreau, Nathan MacKinnon, Seth Jones, Aaron Ekblad und Penguins Torwart Matt Murray sind die Highlights im Kader.

„Es wird schnell“, sagte Crosby. „Die können alle Skaten. Wenn man sich die Liste ansieht, das sind wahrscheinlich einige der läuferisch besten Spieler der Liga, das wird unterhaltsames Eishockey. Das wird interessant und die Fans werden es lieben. Das wird großartiges Eishockey.“

Crosby gefällt auch die Idee des World Cup, weil er glaubt es hilft ihn zwischen den Saisons zum Training zu motivieren. Statt nur für das Trainingslager zu trainieren, für die nächste Saison, kann Crosby zum ersten mal für die großen Spiele im September trainieren.

„Wenn man gewinnt motiviert das, man fühlt diese Emotionen und will es wieder schaffen. Im letzten Monat, oder den letzten Monaten hat es so viel Spaß gemacht Eishockey zu spielen. Die Spiele sind wichtig... und zu wissen, dass in ein paar Monaten nochmal so wichtige Spiele anstehen, das ist aufregend.“

Wenn er mit dem World Cup fertig ist, geht es wieder nach Pittsburgh und wieder von vorne los.

Die Penguins liegen gut im Salary Cap, sollten also größtenteils unverändert in die Saison starten. Crosby fühlt sich gut. Pittsburgh gab am Donnerstag bekannt, dass Crosby sich gut fühlt und nicht an seinem verletzten linken Ellenbogen operiert werden muss und zum Start der Saison fit sein sollte.

Sie glauben an das System, von Trainer Mike Sullivan. Sie vertrauen General Manager Jim Rutherford.

All das gibt den Penguins die Chance als erstes Team seit den Detroit Red Wings 1998 den Stanley Cup zu verteidigen.

„Das wird unser Ziel“, erklärte Crosby, „aber es gibt Gründe dafür, dass das noch nicht viele Teams geschafft haben.“

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