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Coyotes hoffen auf Entwicklung Domi, Duclair

von Jerry Brown / NHL.com

NHL.com bietet im August detaillierte Analysen aller 30 Teams. Heute die größten Gründe für Optimismus und die größten Fragezeichen bei den Arizona Coyotes:

Vier Gründe für Optimismus vor der Saison:

1. Ein wenig Hilfe für Oliver Ekman-Larsson

Die Coyotes kassierten letzte Saison 244 Tore (28. der NHL), daher ist ihre oberste Priorität die Abwehr um Oliver Ekman-Larsson aufzurüsten, der mit 55 Punkten (21 Tore, 34 Assists) auf Platz sieben unter den Verteidigern der Liga lag.

Goligoski, 31, unterschrieb in Arizona am 22 Juni für fünf Jahre und $27,375 Millionen, sechs Tage nachdem er in einem Transfer von den Dallas Stars kam. Er wird wahrscheinlich mit Connor Murphy zusammenspielen, der am 28. Julieinen Vertrag über sechs Jahre unterschrieb, nachdem er nachdem er persönliche Rekorde in den Bereichen Tore (6), Assists (11), Punkte (17) und bestrittene Spiele (78) aufgestellt hatte. Schenn, der 5. Pick im NHL Draft 2008, unterschrieb am 23. Juli für zwei Jahre und $2,5 Millionen.

2. Die Reife der „Killer D's“

Die Coyotes hofften, dass Domi und Duclair bereit wären und die Rookies antworteten mit insgesamt 38 Toren und 96 Punkten und brachten den Coyotes damit ein paar junge Scorer um die 28 Tore des 39-jährigen Kapitäns Shane Doan zu ergänzen.

Arizona will den nächsten Schritt in der Entwicklung von Domi und Duclair sehen. Für Domi heißt das nicht nur mehr Punkte, er soll auch eine Führungsrolle übernehmen. Beide können auch bei der Entwicklung der Nachwuchstalente helfen.

3. Die noch jüngeren

Mit Domi und Duclair als Stammspieler haben die Coyotes Platz im Kader für weitere Kandidaten aus ihrem hoch angesehenen Farmteam.

Center Dylan Strome, der dritte Pick des Draft 2015, schaffte es letztes Jahr beinahe aus dem Trainingslager ins Team und könnte einen Platz in den ersten beiden Reihen bekommen. Center Christian Dvorak, wird auch als bereit für die NHL angesehen, nach 121 Punkten und dem Memorial Cup als Londons Kapitän in der Ontario Hockey League.

4. Größerer Siegeswille in der Organisation

Mit einem knappen Budget im Scouting und wenig Bemühung um die Spielerentwicklung, zahlten die Coyotes mit einer vierjährigen Abwesenheit von den Playoffs den Preis.

Aber die neuen Bemühungen im Scoutingbereich beinhalten eine umgerüstete Abteilung, angeführt vom früheren NHL Stürmer Steve Sullivan, der 2012-13 33 Spiele für die Coyotes machte und es kamen bereits einige starke Draftpicks mit viel Talent und Optimismus dabei heraus.

Diese drei Kernfragen beschäftigen die Coyotes:

1. Welche Verbesserungen gibt es auf dem rechten Flügel?

Die Coyotes scheinen auf dem linken Flügel gut gerüstet mit Domi, McGinn, Jordan Martinook und dem jungen Landshuter Tobi Rieder, der als Free Agent noch keinen Vertrag hat. Aber auf der rechten Seite stehen die Dinge anders.

Hinter Duclair, der letzte Saison meist rechts spielte, haben die Coyotes Shane Doan, der vor seiner 21. NHL Saison steht und danach nur Fragezeichen.

White kann rechts spielen falls nötig, aber die Coyotes wollen einen Scorer auf der rechten Seite. Könnten sich für den 35-jährigen Free Agent Radim Vrbata interessieren, der 137 Tore und 288 Punkte in 428 Spielen und sechs Saisons (2007-08, 2009-14) für die Coyotes machte. Sie könnten ihre Bedürfnisse auch mit einem Transfer decken.

2. Wird Mike Smith gesund bleiben und ein hohes Niveau zeigen?

Torwart Mike Smith kam in der Saison 20011-12 auf eine Statistik von 38-18-10, 2,21 Gegentore pro Spiel und eine Fangquote von 93,0% in 67 Spielen und verhalf den Coyotes ins Western Conference Final. In den vier Saisons seitdem machte Smith im Schnitt 18 Spiele pro Saison und hatte nie einen besseren Gegentorschnitt als 2,58 (2012-13).

Mit 34 Jahren und im vierten von sechs Jahren seines $34 Millionen Vertrags, bleibt Smith die Nummer eins im Tor. Werden ihm die Verbesserungen in seinem Umfeld zu seiner Form zurückhelfen? Oder setzen die Coyotes auf einen Smith, den es so nie wieder gibt?

3. Wie wird es auf der Centerposition aussehen?

Arizona kaufte sich am 1. August aus Antoine Vermettes Vertrag frei, was Strome und Dvorak eine Chance gibt, sich einen Platz im Kader zu verdienen. Martin Hanzal hat seit 2009-10 nicht mehr als 65 Spiele gemacht, aber wenn er gesund ist, ist er die beste Option gegen Pacific Division Center wie Ryan Getzlaf (Anaheim Ducks), Anze Kopitar (Los Angeles Kings) und Joe Thornton (San Jose Sharks).

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