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Coach Sullivan: Sid macht nichts Unerlaubtes

von Wes Crosby / NHL.com

PITTSBURGH -- Logan Couture, Stürmer der San Jose Sharks, erhob nach Spiel 2 gegen die Pittsburgh Penguins einen schweren Vorwurf. Kapitän Sidney Crosby schummle bei den Bullys, meinte er. Eine Diskussion, auf die sich Penguins-Coach Mike Sullivan jedoch nicht einlassen wollte.

Dem entscheidenden Treffer von Penguins-Stürmer Conor Sheary beim 2-1 nach Overtime gegen die Sharks war ein Bullygewinn von Crosby vorausgegangen. Die Scheibe kam zu Verteidiger Kris Letang, der sie auf Sheary passte. Couture beschwerte sich, dass Crosby seine Bullys timen und die Referees nichts dagegen tun würden.

Crosby gewann 71 Prozent seiner Bullys in der Partie vom Mittwoch (Ortszeit). Zwei Tage zuvor in Spiel 1 waren es 56 Prozent gewesen. Pittsburgh führt in der Serie best-of-7 mit 2-0.

Vor dem Abflug nach San Jose sagte Sullivan, dass ihn Coutures Kommentare nicht interessierten. „Ich werde darauf nicht antworten. Mein Augenmerk gilt dem kommenden Spiel. Darauf verwende ich alle meine Energie.“ Sullivan glaubt auch nicht, dass sich die Vorwürfe des Sharks-Angreifers auf den weiteren Verlauf der Serie auswirken, was den Vollzug der Bullys betrifft.

„Ich bin da überhaupt nicht beunruhigt. Alle Center versuchen, den erlaubten Rahmen beim Bully auszuschöpfen. Das ist einfach die Realität. Die Sharks machen das doch genauso. So wie ich das sehe, versuchen alle Center auszuloten, wie sie am Bullykreis am erfolgreichsten sein können. Von daher hat Sid nichts gemacht, was nicht auch andere tun“, erläuterte Sullivan.

„Wie schon gesagt: Es lohnt sich nicht darüber zu reden. Wir konzentrieren uns nun voll und ganz auf das bevorstehende Spiel 3 in San Jose“, fügte der Coach abschließend hinzu.

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