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Capitals erzwingen Spiel 7

Washington gewinnt sechstes Spiel gegen Pittsburgh mit 5-2 und sichert sich ein Entscheidungsspiel auf heimischem Eis

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

PITTSBURGH -- Die Washington Senators gewannen am Montag in der PPG Paints Arena Spiel 6 gegen die Pittsburgh Penguins mit 5-2. Die best-of-7 Serie ist mit 3-3 ausgeglichen. Die Capitals, die in der Serie bereits mit 3-1 zurücklagen, holten sich zwei Siege in Folge und erzwangen das siebte Spiel.

Am Mittwoch wird im Verizon Center der Teilnehmer für das Eastern Conference Finale der Metropolitan Division ausgespielt.

"Wir haben ein einziges Ziel, und das ist, dass wir die Serie gewinnen wollen" erklärte Capitals Center Nicklas Backstrom. "Wir wussten also, dass wir heute unser bestes Spiel abrufen müssen, um ein Spiel 7 zu erzwingen. Es kann wirklich alles passieren, aber wir sind jetzt bereit."

Mit Andre Burakovsky, T.J. Oshie, Backstrom, und John Carlson besorgten vier verschiedene Torschützen die Treffer für die Capitals. Goalie Braden Holtby parierte 16 Schüsse.

Die Capitals machten schon früh klar, dass sie alles in die Waagschale werfen würden, um das entscheidende Spiel zu erreichen. Zielstrebiger gingen sie zu Werke und erarbeiteten sich von Beginn an ein deutliches Chancenplus gegenüber den Penguins. 

Folgerichtig stellte Oshie in der 13. Spielminute mit seinem ersten Tor der Serie auf 1-0 für die Capitals. Nach Vorarbeit von Backstrom und Evgeny Kuznetsov versenkte er einen One-Timer im Kasten der Penguins.

Auch in der Folgezeit waren die Capitals weiterhin am Drücker. Am Ende des Eröffnungsdrittels standen hatten die Penguins den elf Torschützen der Capitals nur drei eigene entgegenzusetzen. Folgerichtig verdoppelten die Capitals im zweiten Spielabschnitt ihre Führung. Nach 6:36 gespielten Minuten erzielte Burakovsky den ersten von seinen zwei Treffern des Abends.

"Ich denke, vieles kommt mit dem Selbstvertrauen", erklärte der Torschütze. "In diesen Stanley Cup Playoffs habe ich schon so viele Chancen kreiert, wie ich denke."

Kaum war das Schlussdrittel angepfiffen, schon zappelte der Puck erneut im Netz vom von Marc-Andre Fleury gehüteten Tor der Penguins. 16 Sekunden nach Wiederanpfiff stellte Backstrom auf 3-0, Fleury machte insgesamt 21 Saves für die Penguins.

Wenig später erhöhten Carlson und erneut Burakovsky auf 5-0 und besiegelten den Auswärtserfolg bereits acht Minuten vor dem Ende. Washingtons Kapitän Alexander Ovechkin ergatterte bei lediglich 17:26 Minuten Eiszeit keinen einzigen Scorerpunkt. 

Burakovsky zweiter Treffer schien dann der Weckruf für die Penguins gewesen zu sein. Das Team aus Pennsylvania erhöhte ab diesem Moment seine Bemühungen, doch letztendlich kam dies viel zu spät. Die nun fälligen Treffer der Gastgeber durch Youngster Jake Guentzel (57. Spielminute) und Center Evgeni Malkin (58. Spielminute) konnten die drohende Niederlage nicht verhindern.

"Ich denke, es ist frustrierend, wenn du so eine Gelegenheit hast, diese Serie zuhause zu gewinnen und du nicht so spielst, wie du eigentlich vor hattest", wetterte Penguins Coach Mike Sullivan nach der Niederlage. "Da kannst du frustriert werden. Vielleicht ist da auch etwas Frustration, aber wir haben darüber gesprochen, dass wir unsere Chancen nutzen wollen. Fokussiert bleiben und Versuchen, das Spiel richtig zu spielen, ist wichtig."

Video: Capitals holen Spiel 7 mit 5-2 Sieg gegen Penguins

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