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Bruins stehen nach Sweep im Stanley Cup Finale

Boston schlägt die Carolina Hurricanes auch in Spiel 4 der Endspielserie in der Eastern Conference

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Autor

Spielbericht: BOS 4, CAR 0

Bruins mit einem Sweep, stehen im Stanley Cup Final

Patrice Bergeron traf zweimal und David Pastrnak kam zu drei Punkten beim 4:0 der Bruins, die per Sweep ins Stanley Cup Finale einziehen.

  • 04:24 •

Die Boston Bruins stehen zum 20. Mal in ihrer Klubgeschichte im Stanley Cup Finale. Am Donnerstag bezwangen sie die Carolina Hurricanes in Spiel 4 des Finales in der Eastern Conference klar mit 4:0. Damit schafften sie in der Best-of-Seven-Serie einen 4:0-Sweep. David Pastrnak und Patrice Bergeron glänzten beim Aufeinandertreffen in der PNC Arena mit jeweils drei Scorerpunkten. Torhüter Tuukka Rask sicherte sich seinen Shutout durch 24 Paraden.

Nach einem torlosen ersten Drittel stellten die Bruins die Weichen im mittleren Abschnitt auf Sieg. Pastrnak brachte die Gäste nach einem schnell vorgetragenen Angriff im Powerplay mit 1:0 in Führung (25.). Er setzte sich am Torraum gegen Carolinas Verteidiger Calvin de Haan durch und lenkte den Puck nach einem Pass von Brad Marchand über die Linie.

Video: BOS@CAR, Sp4: Marchand, Pastrnak gemeinsam zum PPG

Kurz vor dem Ende der zweiten Periode war Boston erneut in Überzahl zur Stelle. Bergeron schloss im Slot mit einem platzierten Schuss eine herrliche Kombination mit Pastrnak zum 2:0 ab (39.). Für den Torschützen war es der sechste Powerplay-Treffer in den laufenden Stanley Cup Playoffs.

Die Hurricanes bemühten sich im letzten Drittel zwar, dem Spiel eine Wendung zu geben. Doch die Bruins ließen nichts mehr anbrennen und banden den Sack endgültig zu. Nach einem Abwehrfehler der Hausherren erhöhten sie auf 3:0 (51.). Carolinas Verteidiger Jaccob Slavin stand hinter dem eigenen Tor und wollte auf einen Mitspieler passen. Dabei traf er jedoch den Schlittschuh von Bergeron. Von dort sprang die Scheibe zu Pastrnak, der sie postwendend auf den freistehenden Bergeron zurückspielte. Der hatte keine Mühe, den Puck im Gehäuse von Schlussmann Curtis McElhinney unterzubringen.

 

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Den Schlusspunkt unter die Partie und die gesamte Finalserie im Osten setzte Marchand. Mit einem Empty-Net-Goal erzielte er den 4:0-Endstand (58.).

Nicht mitwirken in dieser Partie konnte Bruins-Kapitän Zdeno Chara. Er laboriert an einer nicht näher definierten Verletzung. Bei der Siegerehrung reckte er allerdings in Spielkleidung den Pokal für den Gewinn des Conference-Finales in die Höhe.

Bruins-Trainer Bruce Cassidy zeigte sich im Anschluss an die Begegnung in Raleigh überglücklich. "Ich bin unheimlich stolz auf die Jungs und die Art und Weise, wie wir heute gespielt haben", sagte er. "Wir haben nun in den Playoffs drei starke Gegner geschlagen und uns deshalb den Einzug ins Stanley Cup Finale redlich verdient. Wir werden das jetzt ein Weilchen genießen. Wir wissen aber auch, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben und vier weitere Spiele gewinnen müssen, um unser großes Ziel zu erreichen", ergänzte er.

Cassidy hofft, dass er in den Finalspielen um den Stanley Cup wieder auf Verteidiger Chara zurückgreifen kann. "Wir haben heute Morgen gemerkt, dass es bei ihm nicht geht. Ich glaube allerdings nicht, dass es sich um eine schwerwiegende Verletzung handelt. Aber wir müssen erst die genauen Untersuchungsergebnisse abwarten. Die anstehende Pause wird ihm sicherlich guttun. Ich bin zuversichtlich, dass er uns zum Finalauftakt wieder zur Verfügung steht", erläuterte der Coach.

Video: BOS@CAR, Sp4: Bruins erhalten Prince of Wales Trophy

Nach Ansicht des Doppeltorschützen Bergeron war die Tiefe des Bruins-Kaders ausschlaggebend für den dritten Finaleinzug in den zurückliegenden neun Spielzeiten. "Jeder von uns verfügt über Führungsqualitäten und alle sind sehr fokussiert. Das ist ein unschätzbarer Vorteil gegenüber der Konkurrenz und genau das, was man in dieser Phase der Saison benötigt", betonte er.

Hurricanes-Stürmer Jordan Staal erkannte die Qualität des Kontrahenten neidlos an. "Die Bruins haben eine großartige Serie hingelegt und waren eindeutig das bessere Team", meinte er. "Ich denke, dass wir uns durch das schwache Auftreten unserer Special Teams in gewisser Hinsicht selbst ein Bein gestellt haben. Da nehme ich mich nicht aus."

Carolinas Kapitän Justin Williams war die Enttäuschung über das Ausscheiden anzumerken. "Das schmerzt natürlich im Moment", gab er zu Protokoll. Doch zugleich verwies er auf die starke Gesamtleistung der Hurricanes in dieser Saison. "Wer hätte denn vorher gedacht, dass wir so weit kommen würden. Wir waren gut genug, um es unter die letzten Vier zu schaffen. Das stimmt mich zuversichtlich für das kommende Jahr. Wir müssen nun die richtigen Lehren ziehen, damit wir künftig noch besser werden."

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