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Brouwer gibt den Blues Physis und Führungsqualität

von Louie Korac / NHL.com

ST. LOUIS -- Als Troy Brouwer vergangenen Sommer im Tausch gegen T.J. Oshie geholt wurde, gab es etwas Kritik, da einer der beliebtesten Spieler, der das Trikot der St. Louis Blues trug, plötzlich abgegeben wurde.

Blues General Manager Doug Armstrong wollte keinen Beleibtheitswettbewerb gewinnen, da er nach dem dritten Ausscheiden in der ersten Runde der Western Conference, der Meinung war, dass es einer Änderung seines Teams bedürfe.

"Er ist für uns ein sehr guter Spieler", sagte Armstrong über Brouwer, der den Blues am Sonntag in Spiel 1 des Conference Finale gegen die San Jose Sharks im Scottrade Center helfen wird (8 p.m. ET; NBCSN, CBC, TVA Sports). "Das war für beide Mannschaften ein klasse Trade. Washington [Capitals] ist sehr glücklich mit T.J. und wir sind über Troy glücklich. Jedes Team hat sich einen anderen Spielertyp gewünscht und das war der einzige Grund für den Trade."

"Wir haben Spieler in unserem Kader, die wie T.J. spielen und wir benötigten jemanden wie Troy Brouwer. Sie benötigten jemanden wie T.J. Oshie. Es hat perfekt gepasst. Er geht in die blaue Zone, er geht dorthin, wo es weh tut, er zieht vor das Tor. Einen solchen Mann benötigten wir für die Spieler um ihn herum."

Um einen Spieler von Brouwer‘s Kaliber zu bekommen, mussten wir einen wie Oshie abgeben. Die Blues brauchten einen wie Brouwer, die Capitals einen wie Oshie. Am Ende kam es zu einem Tausch und er hat funktioniert.

Brouwer's Wert wird auch auf dem Eis deutlich. Er erzielte fünf Tore und fünf Assists (alle in den letzten neun Spielen). Wenn er gegen die Dallas Stars in der zweiten Runde punktete, gewannen die Blues vier Spiele, wenn nicht dann verloren sie drei.

Ein Grund warum die Blues zum ersten Mal seit 2001 im Conference Finale stehen ist Brouwers Neigung den Mund aufzumachen in einem Kader von erfahrenen Spielern. Er kann es sich erlauben, da er der einzige Spieler im Kader ist, der schon einmal den Stanley Cup gewonnen hat - 2010 mit den Chicago Blackhawks.

"Es ist ein bisschen ein Klischee mit der Erfahrung und dass ich in so vielen Spiel 7 gestanden und mehrere verschiedene Situationen durchgemacht habe (ein NHL-Rekord acht in Folge)", sagte Brouwer. "In meiner Playoffkarriere habe ich genauso viele Situationen wie Spiele durchgemacht, Spiele verloren, drei hinten gelegen, drei vorne gelegen. Ich war in diesen Situationen und kann nur diese Einblicke weitergeben."

"Es ist hilfreich, dass wir hier eine so erfahrene Mannschaft haben und dass die Jungs zu diesem Zeitpunkt des Jahres so entschlossen sind. Es ist mein Anliegen zu versuchen Erkenntnisse und Erfahrung einzubringen. Das würde mich stolz machen."

Blues Coach Ken Hitchcock hat eine Menge erfahrene Spieler mit Führungsqualitäten: David Backes, Alexander Steen, Steve Ott, Paul Stastny, Alex Pietrangelo und Kevin Shattenkirk, um nur einige zu nennen. Doch sie haben nicht die Championship Aura die Brouwer hat und dieses Element kann zu dieser Zeit des Jahres entscheidend sein.

"Er liefert den Geist", sagte Hitchcock über Brouwer. "Spielt genau richtig, agiert richtig, verhält sich richtig. Zu dieser Zeit des Jahres geht es emotional zu. Dinge laufen über .... doch er zeigt diese Professionalität, die du haben musst. Es ist eine großartige Qualität. Zu dieser Zeit des Jahres kannst du nie genug von solchen Typen haben. Ich habe das schon einmal erwähnt, in den Playoffs brauchst du erfahrene Spieler, Jungs wie ihn und Steen und Backes."

"Das ist ihre Zeit. Du erkennst das an ihrem Naturell und daran wie sie sich steigern können."

In Spiel 7 gegen die Stars übernahmen Brouwer, Sturmkollege Stastny und Rookie Robby Fabbri die Verantwortung. Sie sprachen darüber, ob sie den Unterschied ausmachen könnten und erzielten neun Scorerpunkte (jeder ein Tor und zwei Vorlagen).

Brouwer, 30, ein kommender Unrestricted Free Agent, weiß dass die Saison nach seiner Leistung in den Stanley Cup Playoffs beurteilt wird. Sollten die Blues zum ersten Mal seit 1970 in das Stanley Cup Finale einziehen können, dann hat er eine wichtige Rolle gespielt - auf dem und abseits des Eises.

"Ich versuche beruhigend einzuwirken und ehrlich zu sein", sagte Brouwer. "Wenn die Jungs Fragen haben, bin ich überglücklich darauf antworten zu können. Ich möchte nicht rüberkommen wie ein Playoff-Guru oder so etwas ähnliches, aber ich habe den Stanley Cup gewonnen. Ich war bisher in jeder einzelnen Runde. Man weiß wie der Wettkampf von Spiel zu Spiel härter wird. Man weiß wie es von Spiel zu Spiel, von Serie zu Serie abläuft."

"Du versuchst die Jungs auf jede Situation vorzubereiten, ihnen Gelassenheit zu vermitteln, doch du musst dir auch diese Aufregung und Entschlossenheit erhalten."

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