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Blues Spieler brachen nach Niederlage zusammen

von Louie Korac / NHL.com

SAN JOSE -- St. Louis Blues Coach Ken Hitchcock hätte seinen Spielern am Mittwoch vielleicht etwas sagen wollen, doch er tat es nicht.

"Ich sehe die Verzweiflung in unserer Kabine", sagte Hitchcock. "Die Jungs sind nicht mal in der Lage zu sprechen. ...Einige der Jungs sind gerade ziemlich geschockt.

"... Ich werde jetzt ein oder zwei Tage lang nicht zu ihnen sprechen. Sie brauchen etwas Zeit für sich. Sie haben besser zusammengehalten, als jedes andere Team, das ich in den letzten 10 Jahren trainiert habe. Sie brauchen die Zeit zusammen. Ich sollte sie nicht stören. Wir werden zur angemessenen Zeit miteinander sprechen, aber jetzt brauchen sie erstmal Zeit."

Die Saison der Blues hatte gerade erst mit einer 5-2 Niederlage gegen die San Jose Sharks in Spiel 6 des Western Conference Finales im SAP Center geendet. In der Kabine war es trist und leise und es sind jetzt 46 Jahre vergangen, seitdem die St. Louis Blues es das letzte Mal in das Cup Finale geschafft haben (1970).

Niemand tat sich schwerer, Worte zu finden, als Kapitän David Backes, der am 1. Juli Free Agent wird. Er sprach über die Enttäuschung darüber, so nah und doch so fern zu sein. Er brach in Tränen aus, als er über die Opferbereitschaft seines Teamkollegen Steve Ott sprach, der, wie Backes sagte, "etwas" tat, damit er in Spiel 5 auflaufen kann, was bedeutete, dass Ott selbst nicht im Aufgebot stehen würde.

"Zu wissen, dass er derjenige wäre, der aus der Aufstellung fliegt, wenn ich spielen kann, ist ziemlich selbstlos, und solche Art von Jungs haben wir hier". so Backes. "Einfach Geschichten wie diese."

Angreifer Troy Brouwer gewann den Stanley Cup bereits in 2010 mit den Chicago Blackhawks und realisierte, dass die Blues eine Chance hatten.

"Ich liebe es, mit diesen Jungs zu spielen", sagte Brouwer, der vor der Saison im Austausch mit T.J. Oshie von den Washington Capitals verpflichtet wurde. "Jeder hier ist ein phänomenaler Kerl, jeder Kerl hier drin war ein phänomenaler Teamkamerad." Wir lachten viel, wir hatten viele gute Zeiten und es ist enttäuschend, dass wir alle ohne die Möglichkeit, um Ringe zu kämpfen, über den Sommer nach Hause fahren werden."

Hitchcock holte den Stanley Cup bereits in 1999 als Trainer der Dallas Stars und so nah zu sein hat gesessen.

"Ja, es ist enttäuschend", erklärte Hitchcock, "weil es heutzutage so schwer ist, in dieser Liga zu gewinnen. Eine Serie zu gewinnen ist so hart, in die Playoffs zu kommen ist so schwer. Und wenn du so weit und so nah kommst, dann hast du eine Chance, und wenn du so ein Team wie uns hast, dann willst du es gewinnen sehen."

"Sie haben so viel Herzblut reingesteckt und haben auch in schlechten Zeiten so viel reingesteckt und sind jetzt so weit gekommen. Das soll jetzt nicht das Ende gewesen sein, es soll der Grundstein sein."

"Aber in diesem Spiel, in dieser Ära, in dieser "Salary-Cap-Welt" weißt du nicht, wo die Reise hingeht. Es war eine riesen Gelegenheit und die Jungs sind richtig, richtig enttäuscht."

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