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Blues 4. Reihe entscheidend beim Sieg in Spiel 4

von Louie Korac / NHL.com



SAN JOSE --
St. Louis Blues Center Kyle Brodziak ist Teil der vierten Sturmformation, die eine spezifische Aufgabe hat - zu dieser gehört nicht das Erzielen von Tore.

Wenn Brodziak, dem am Samstag im SAP Center beim 6-3 Sieg über die San Jose Sharks in Spiel 4 des Western Conference Finales zwei Tore gelungen waren, darunter ein Shorthander, trifft, dann ist das ein Zeichen für die Mitspieler auf der Bande, das ihnen sagt was sie zu tun haben.

Brodziak, der zuvor in 44 Stanley Cup Playoffpartien drei Tore erzielen konnte, schoss das dritte und vierte Tor für die Blues zur 4-0 Führung im zweiten Drittel und half ihnen damit die Best-of-7 Serie zum 2-2 auszugleichen.

Spiel 5 findet am Montag im Scottrade Center von St. Louis statt (8 p.m. ET; NBCSN, CBC, TVA Sports).

"Es fühlt sich definitiv gut an wenn man ihn reinhaut", sagte Brodziak, der im Sommer als Unrestricted Free Agent in St. Louis einen Einjahresvertrag über $900.000 unterschrieben hatte. "Das ist nicht wirklich ein Teil meiner täglichen Jobbeschreibung. Wir schauen nach mehr. Wir sollen unsere Kraft zur Verfügung stellen, wenn wir die Chance bekommen aufs Eis zu gehen. Wir wollen sicherstellen, dass wir es der anderen Mannschaft schwer machen. Es ist ein schönes Gefühl hierfür belohnt zu werden."

Brodziak, der es in 76 regulären Saisonspielen auf sieben Tore und vier Assists gebracht hatte, bildete in den vergangenen zwei Partien zusammen mit Magnus Paajarvi auf der linken und Dmitrij Jaskin auf der rechten Seite die vierte Sturmformation.

Blues Coach Ken Hitchcock sagte, dass ihm gefallen hatte, wie sie bei der 0-3 Niederlage in Spiel 3 agiert haben und ließ sie auch am Samstag zusammen auflaufen.

Brodziak traf bei einem 2-gegen-1 Konter mit Jaden Schwartz in Unterzahl als im zweiten Drittel 6:09 Minuten absolviert waren. Er überwand mit einem hohen Schuss Sharks Torwart Martin Jones bevor er ihn nach 10:11 Minuten im Mittelabschnitt, nach einem Rückhandpass von Jaskin in den Slot, erneut bezwingen konnte.

Gegner der Blues schenken deren vierten Sturmformation meist wenig Beachtung, doch Brodziak, der es auf 14:26 Minuten Eiszeit brachte und sechs von acht Bullys gewann, ist vielleicht einer der unterschätztesten Spieler im Kader.

"Er ist sehr gut, hat einen harten Schuss und er zieht gleich ab", sagte Blues Linksaußen Alexander Steen. "Er hat in diesem Jahr auf diese Art schon einige Torhüter bezwungen."

Jaskin, der Bauerntricks liebt, wenn er den Puck hinter dem Tor hat, machte es richtig, als er sich dazu entschied Brodziak im Slot zu bedienen.

"Der haut sie immer oben rein", beschrieb Jaskin Brodziak's Schuss. "Er zielt wirklich selten daneben."

Da Hitchcock nun in zwei Spielen gesehen hat, wie Brodziak, Paajarvi und Jaskin funktionieren, kann ihnen der Trainer mehr Verantwortung übertragen und ihnen mehr Eiszeit geben.

"Sie sind keine vierte Reihe. Sie sind eine dritte Reihe", sagte Hitchcock. "Wenn sie so weiterspielen, dann werden sie eine dritte Reihe. Sie sind torgefährlich, sie sind groß, du kannst dich auf sie verlassen, sie sind physisch stark. Sie sind eine dritte und keine vierte Sturmformation."

"Sie sind schnell, sie bringen Emotionen ins Spiel, sie sind dynamisch, sie können den Puck kontrollieren und auf engstem Raum das Spiel machen. Das [vierte] Tor ist ein perfektes Beispiel. Dieses Tor ist keine Überraschung, wenn man weiß was sie können."

"Die drei Kerle bringen genau jetzt die richtige Einstellung mit. Ich betrachte sie als dritte Reihe, die uns helfen wird."

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