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Bestenliste: Capitals liegen vorne

von Bernd Roesch / NHL.com

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.


Nachdem die New York Rangers drei Wochen lang ganz oben standen, gibt es nun mit den Washington Capitals einen neuen Erstplatzierten in dieser Rangliste. Gleich vier Plätze, von zehn auf sechs, konnten die Los Angeles Kings gut machen und die New York Islanders meldeten sich vom Verfolgerfeld wieder zurück in die Top 10. Den größten Sprung machten aber die Detroit Red Wings, die in der Vorwoche nicht einmal mehr gelistet waren.

1. Washington Capitals (18-5-1, Platz 4)

In der vergangenen Woche konnten die Capitals ihre Erfolgsfahrt durch Siege über die Lightning (4-2), Maple Leafs (4-2) und die Canadiens (3-2) weiter fortsetzen. Die Mannen aus der US-Hauptstadt sind mittlerweile seit sechs Partien ungeschlagen und verloren nur einen ihrer letzten zehn Auftritte in der regulären Spielzeit. Immer wieder spielen sich bei den Capitals neue Namen ins Rampenlicht. Diese Woche war es Tom Wilson. Der 21-jährige Flügelstürmer hatte saisonübergreifend 36 Partien lang nicht mehr getroffen, ehe ihm in den beiden Spielen gegen die kanadischen Traditionsteams jeweils ein Tor gelang.

In ihren nächsten Partien gegen Winnipeg, Detroit und Florida werden die Caps versuchen ihren Höhenflug fortzusetzen.

2. Dallas Stars (20-5-1, Platz 3)

Die Stars sind nach gewonnenen Punkten pro Spiel (1,58) das beste Team in der NHL. In den letzten sieben Tagen holten sie aus vier Begegnungen sieben Zähler. Dreimal, gegen die Canucks (3-2 SO), die Wild (4-3 OT) und bei den Flames (3-4 SO), mussten die Texaner eine Zusatzschicht einlegen, ehe sie in Vancouver mit 4-2 Toren beide Punkte entführen konnten. Besonders eindrucksvoll war die Aufholjagd der Stars im Xcel Energy Center von St. Paul, wo sie zur zweiten Pause bereits mit 0-3 hinten lagen und sich doch noch in die Verlängerung retten konnten. Dallas Topscorer Tyler Seguin sorgte schließlich mit seinem 13. Saisontor für das Happy End.

Für die Stars stehen in den kommenden sieben Tagen nur zwei Partien, in Edmonton und zuhause gegen Carolina, an.

3. Montreal Canadiens (19-5-3, Platz 2)

Den Canadiens dürften die Heimniederlagen gegen die Devils (2-3 OT) und Capitals (2-3) richtig gewurmt haben, dennoch können sie, dank eines Auswärtssieges in New Jersey (3-2 SO) und einem knappen 2-1 Heimtriumph gegen Columbus auf eine positive Wochenbilanz zurückblicken. Montreals Ersatztorwart Mike Condon hat gezeigt, dass er durchaus ein sicherer Rückhalt sein kann. Der 25 Jahre alte US-Amerikaner konnte seine Bilanz auf 9-3-3 ausbauen. Alex Galchenyuk war mit drei Toren Montreals erfolgreichster Torschütze.

Die Canadiens möchten in der nächsten Woche gegen die Hurricanes, Bruins und Red Wings punkten, damit ihre direkten Konkurrenten um die Tabellenführung in der Eastern Conference nicht weiter Boden gutmachen.

4. New York Rangers (17-7-3, Platz 1)

Bei den Rangers läuft es zurzeit gar nicht rund. Nur ein Sieg aus den letzten sechs Partien ist für ein Spitzenteam etwas wenig. Die Rangers hatten aber auch ein volles Programm mit fünf Auftritten in sieben Tagen. Niederlagen setzte es für sie gegen Boston (3-4), Philadelphia (0-3), die Islanders (1-2 SO) und Colorado (1-2). Immerhin durften sich die Blueshirts über zwei Punkte gegen Carolina (4-3) freuen. Im Kasten der Rangers wechselten sich Henrik Lundqvist (Fangquote 92,5%) und Antti Raanta (Fangquote 92,2%) ab.

Zurück in die Erfolgsspur finden möchten die Rangers bei ihren kommenden Aufgaben gegen Ottawa und Vancouver.

5. St. Louis Blues (15-7-3, Platz 5)

Die Blues hatten in der vergangenen Woche nur zwei Partien zu bestreiten. Mit den Blue Jackets und den Panthers gaben sich zwei vermeintlich leichtere Gegner die Ehre im Scottrade Center. In beiden Spielen konnte sich David Backes als Torschütze auszeichnen. Blues Torwart Jake Allen musste sich im zweiten Drittel gegen die Panthers gleich dreimal innerhalb von 263 Sekunden geschlagen geben.

Heute Nacht müssen die Blues in Brooklyn gegen die Islanders antreten. Daraufhin folgen Heimspiele gegen Toronto, Arizona und Philadelphia.

6. Los Angeles Kings (15-8-1, Platz 10)

Die Kings erwiesen sich in den letzten Tagen als Overtime-Spezialisten auf heimischen Eis. Zwei knappe Spiele gegen Chicago (3-2 OT) und Vancouver (2-1 OT) konnten sie in der Verlängerung für sich entscheiden. Wobei die Kalifornier auch schon in der regulären Spielzeit die zwei Punkte verdient gehabt hätten. In beiden Partien hatten die Kings mehr vom Spiel und ließen nur wenige Torchacen zu. Los Angeles Torwart Jonathan Quick musste insgesamt nur 38 Mal rettend eingreifen, während seine Gegenüber 76 Mal geprüft wurden.

Die Kings haben nun noch zwei Heimspiele gegen Pittsburgh und Tampa Bay, ehe ihre Tour durch den Osten in Columbus beginnt.

7. Pittsburgh Penguins (14-8-2, Platz 6)

Mit einem 5-1 Auswärtstriumph in San Jose fand die Arbeitswoche der Penguins doch noch einen versöhnlichen Abschluss. Zuvor hatten sie in Columbus (1-2 OT) und zuhause gegen Edmonton (2-3 SO) jeweils einen Zähler verschenkt. In richtig guter Verfassung zeigte sich Evgeni Malkin mit insgesamt vier Toren und zwei Vorlagen. Schlussmann Jeff Zatkoff kam in der Partie gegen die Oilers zu seinem fünften Saisoneinsatz.

Die Penguins machen auf ihrer Auswärtstour noch Station in Los Angeles, Anaheim und Colorado.

8. Chicago Blackhawks (13-9-4, Platz 8)

Die Blackhawks konnten aus ihren letzten vier Auftritten, gegen Anaheim (3-2 OT), Los Angeles (2-3 OT), Minnesota (1-2) und Ottawa (3-4 OT) vier Zähler mitnehmen. In der Tabelle der Central Division belegen sie damit immer noch nur Platz 5. Noch schlechter dürfte es um sie stehen, hätte nicht Patrick Kane einen solchen Lauf. Mit drei Toren und vier Assists war er an über 77 Prozent aller Tore seiner Blackhawks beteiligt. Kane punktet nun schon seit 21 Spielen in Folge. Er stellte damit die Franchisebestmarke von Bobby Hull ein.

Kane wird am Sonntag gegen Winnipeg und anschließend in zwei Partien gegen Nashville versuchen seinen Rekord weiter auszubauen.

9. New York Islanders (14-8-4, Verfolger)

Sieben von acht möglichen Zählern fuhren die Islanders in den vergangenen sieben Tagen ein. Nur gegen die Panthers (2-3 SO) zogen sie im Penaltyschießen den Kürzeren. Zu doppelten Punktgewinnen reichte es gegen die Lightning (3-2), die Avalanche (5-3) und gegen den Lokalrivalen aus Manhattan, die Rangers (2-1 SO). Der deutsche Schlussmann Thomas Greiss kam zu zwei Einsätzen (Fangquote 91,5%) und durfte sich über seine Saisonsiege sechs und sieben freuen. In Tampa Bay wurde der Füssener sogar zum besten Spieler der Partie gewählt.

Die Islanders werden als nächstes gegen St. Louis, Ottawa und Philadelphia den Versuch unternehmen ihre Siegesserie fortzusetzen.

10. Detroit Red Wings (14-8-4, nicht gelistet)

Die Red Wings haben momentan einen Lauf und eroberten sich mit Siegen über Edmonton (4-3 OT), Buffalo (5-4 SO) und Arizona (5-1) sowie einem Punktgewinn gegen Florida (1-2 OT) den zweiten Platz in der Atlantic Division. Seine überragende Form bestätigen konnte Detroits Rookie Dylan Larkin. Der 19-Jährige erzielte zwei Tore und bereitete weitere zwei vor.

Kommende Woche warten mit Nashville, Washington und Montreal drei ganz schwere Brocken auf die Red Wings.

Die Verfolger: Nashville Predators, Minnesota Wild, Tampa Bay Lightning, Boston Bruins, Ottawa Senators

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: San Jose Sharks

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