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Bestenliste: Capitals bleiben Nummer 1

von Bernd Roesch / NHL.com

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.


Souverän konnten die Washington Capitals ihren ersten Platz in dieser Bestenliste verteidigen, nachdem sich ihre Verfolger doch den einen oder anderen Ausrutscher geleistet haben.

Die Calgary Flames konnten sich in den vergangenen Wochen enorm steigern und überzeugen. Die letzte Niederlage der Westkanadier datiert vom 28. November.

Seitdem hat das Team von Bob Hartley sieben Siege in Serie eingefahren - darunter gegen Topmannschaften wie die New York Rangers oder Dallas Stars.

Auch die Minnesota Wild empfahlen sich für die Top Ten durch beeindruckende Vorstellungen in den vergangenen Tagen.

Den größten Sprung innerhalb des Rankings haben die St. Louis Blues von Platz 6 auf Platz 4 gemacht.

1. Washington Capitals (22-6-2, Platz 1)

Ob zuhause oder in der Fremde, die Capitals sind zurzeit nur sehr schwer zu schlagen. Diese Erfahrung mussten in den vergangenen sieben Tagen auch die Lightning (2-1), Penguins (4-1) und Senators (2-1) machen. Verlustpunktfrei erledigten sich die Caps ihrer Aufgaben und untermauerten damit ihre Spitzenstellung in der Eastern Conference und in dieser Bestenliste. Schlussmann Braden Holtby war in allen drei Partien der herausragende Akteur und wurde jeweils als bester Spieler gekürt. Der 26-Jährige wehrte insgesamt 105 Torschüsse ab und brachte es damit auf eine beeindruckende Fangquote von 97,2 Prozent.

Bis zur kurzen Weihnachtspause müssen die Capitals noch gegen die Lightning, die Rangers und die Hurricanes antreten.

2. Dallas Stars (23-7-2, Platz 2)

Die Stars sind nicht mehr ganz so dominant wie zu Beginn dieser Saison. Auch in der letzten Woche mussten sich die Texaner zweimal geschlagen geben. Ihre Meister fanden sie in den Blues (0-3) und in den Flames (1-3). Auf der anderen Seite konnten die Stars auch zwei Siege gegen Philadelphia (3-1) und Columbus (5-1) einfahren. Tyler Seguin machte mit zwei Treffern innerhalb von 30 Sekunden gegen die Blue Jackets im Rennen um die Torjägerkanone gegenüber seinem Mannschaftskollegen Jamie Benn etwas Boden gut.

Die kommenden Aufgaben werden für die Stars nicht einfacher. Sie treffen als nächstes auf die Canadiens, Wild und Blackhawks.

3. Los Angeles Kings (20-9-2, Platz 3)

24 Stunden nachdem die Kings mit 3-2 Toren nach Penaltyschießen in Pittsburgh das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten, beendeten die Sabres mit einem 2-1 Erfolg nach Verlängerung die Erfolgsserie der Kalifornier von sechs Siegen hintereinander. Auch in Ottawa (1-2 OT), der letzten Station ihrer Auswärtstour, zogen die Kings den Kürzeren. Für Wiedergutmachung sorgten sie mit einem 3-0 Triumph über die Canadiens im heimischen Staples Center. Richtig viel Arbeit hatte Los Angeles Schlussmann Jonathan Quick in den Partien gegen die Penguins und die Canadiens:

Mit 40 bzw. 45 Paraden, drei gehaltenen Penaltys und einem Shootout rettete Quick seinem Team die Punkte.

Vor den Feiertagen stehen für die Kings noch zwei Begegnungen in Toronto und zuhause gegen San Jose an.

4. St. Louis Blues (19-10-4, Platz 6)

Sechs Punkte in vier Spielen konnten die Blues in der vergangenen Woche einfahren und damit den erstplatzierten Dallas Stars in der Tabelle der Central Division etwas näher kommen. Dem 3-0 Erfolg gegen die Texaner ließen die Blues eine überraschende 1-3 Heimniederlage gegen Colorado folgen. Gegen Winnipeg (4-3) und Nashville (2-1) gab es für die Blues wieder Grund zur Freude. David Backes (2 Tore, 3 Assists) und Vladimir Tarasenko (4T, 2A) waren zwei Erfolgsgaranten der Blues.

Am Samstag empfangen die Blues Calgary, anschließend müssen sie in Philadelphia und Boston antreten.

5. New York Rangers (19-10-4, Platz 4)

Die Rangers kassieren momentan viel zu viele Tore. Lange Zeit war die Defensive das Paradestück der Blueshirts, doch in den vier Partien gegen Calgary (4-5 OT), Minnesota (2-5) und zweimal gegen Edmonton (5-7, 4-2) war die Abwehrleistung der Rangers suboptimal. Zweimal endete für Rangers Stammtorwart Henrik Lundqvist eine Partie vorzeitig indem er durch Antti Raanta ersetzt wurde. Gegen Calgary durfte der 26-jährige finnische Schlussmann gleich von Beginn an ran. Beim einzigen Sieg der Rangers in dieser Woche stand Lundqvist im Kasten.

In den kommenden Spielen gegen Winnipeg, Washington und Anaheim können die Rangers versuchen wieder zu ihrer gewohnten Stabilität zurückzufinden.

6. Chicago Blackhawks (18-11-4, Platz 7)

Zuhause sind die Blackhawks wieder eine Macht. In drei ihrer letzten vier Partien vor heimischer Kulisse ließen die Blackhawks keinen Gegentreffer zu. Nur die Avalanche konnten mit einem 3-0 Sieg beide Punkte aus der Windy City entführen. Winnipeg (2-0), Vancouver (4-0) und Edmonton (4-0) bissen sich dagegen die Zähne an Chicagos kompakt stehender Defensive aus. Chicagos Torwart Corey Crawford hielt innerhalb von sechs Tagen dreimal seinen Kasten sauber und liegt mit fünf Saison-Shutouts ganz vorne unter den Torhütern.

Buffalo, San Jose und Dallas werden als nächste Gegner versuchen das Abwehrbollwerk der Blackhawks zu knacken.

7. Montreal Canadiens (20-10-3, Platz 5)

Zwei Zähler aus drei Heimpartien sind für den Spitzenreiter der Atlantic Division etwas wenig. Gegen die Senators reichte es für das Traditionsteam zu einem 3-1 Heimsieg, doch in den folgenden zwei Spielen, als die Sharks (1-3) und Kings (0-3) ihre Visitenkarten im Bell Centre ablieferten, hatten die Canadiens Ladehemmung. In allen drei Begegnungen verbuchten die Hausherren deutlich mehr Torschüsse als ihre Gegner. Von den insgesamt 114 Schüssen die die Canadiens aufs Tor brachten landeten nur vier, von Brian Flynn, Max Pacioretty, Jeff Petry und Dale Weise, im Netz.

Zu Beginn ihrer acht Spiele währenden Auswärtstour treten die Canadiens in Dallas, Nashville und Minnesota an.

8. Minnesota Wild (17-7-6, Verfolger)

Bei den Wild läuft es wieder richtig rund. Gegen Arizona (1-2 OT) sowie San Jose (2-0) genügten ihnen drei Tore um drei Zähler einzuheimsen und gegen Vancouver (6-2) und die Rangers (5-2) hatten die Wild richtig Spaß am Tore schießen. Minnesota konnte in seinen letzten neun Auftritten jeweils punkten (6-0-3). Mikko Koivu (4 Tore, 4 Assists), Zach Parise (2T, 5A) und der Österreicher Thomas Vanek (1T, 4A) waren in der vergangenen Woche kaum zu stoppen.

Die Wild möchten bis zu den Feiertagen ihre Erfolgsfahrt gegen die Predators, Stars und Canadiens fortsetzen.

9. New York Islanders (18-10-5, Platz 8)

Gegen ihren Nachbarn aus New Jersey hatten die Islanders noch viel Grund zum Jubeln. Mit 4-0 Toren gaben sie ihnen das Nachsehen. 24 Stunden zuvor hatten die Islanders in Columbus (3-2 OT) gewonnen. Weniger Spaß bereiteten den Islanders ihre nächsten Gegner, die Panthers (1-5) und die Avalanche (1-2). Trotz dieser zwei Niederlagen liegt das Team aus Brooklyn in der Tabelle der Metropolitan Division nur einen Zähler hinter den zweitplatzierten Rangers und hat einen komfortablen Vorsprung auf seine Verfolger. Gegen die Devils kam der deutsche Schlussmann Thomas Greiss mit 27 Paraden zu seinem ersten Saison-Shutout, dem vierten in seiner NHL-Karriere.

Vor der Weihnachtspause bekommen es die Islanders noch mit den Coyotes und den Ducks zu tun.

10. Tampa Bay Lightning (16-13-3, Verfolger)

Am vergangenen Wochenende haben die Lightning bewiesen, dass sie mit den Spitzenteams der Liga mithalten können. Sie verlangten den Capitals alles ab und unterlagen dem Spitzenreiter der Metropolitan Division unglücklich mit 1-2 Toren. Besser lief es für das Team aus Florida in Columbus und Toronto, wo sie jeweils zwei Punkte entführen konnten. Aktuell belegt Tampa Bay zwar nur den sechsten Rang in seiner Division liegt aber mit drei Punkten Rückstand in Schlagdistanz zu den auf dem zweiten Platz rangierenden Bruins.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat Tampa die Gelegenheit sich gegen Washington zu revanchieren, anschließend geht es für sie zuhause gegen Ottawa und Vancouver.

Die Verfolger: Detroit Red Wings, Boston Bruins, Nashville Predators, Pittsburgh Penguins, Calgary Flames

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Ottawa Senators

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