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Division Kapitäne stehen fest

P.K. Subban, Connor McDavid, Sidney Crosby und Carey Price wurden zu den All-Star Kapitänen gewählt

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Es ist eine Situation, die man im Eishockey nicht oft sieht: Das Spiel drei gegen drei. Ein Traum für jeden schnellen Skater mit starker Stocktechnik. Weniger Spieler auf dem Eis bedeutet, mehr Platz, mehr Duelle eins gegen eins, Schnelligkeit wird noch wichtiger, körperbetontes Spiel, weniger wichtig. Letzte Saison testete die NHL ein neues Konzept. Erstmals gab es ein All-Star Turnier drei gegen drei, bei dem jede Division mit einem elfköpfigen Team antrat, in Spielen von 20 Minuten Dauer, mit sechs Stürmern, drei Verteidigern und zwei Torhütern. Dieses Format wird es auch beim Honda NHL All-Star Game 2017 wieder geben und die Fans konnten vom 01. Dezember bis zum 02. Januar die Kapitäne der vier Teams wählen. Hier sind die Anführer jeder Division:

Metropolitan Division

Trotz starker Konkurrenz dürfte es wohl niemanden Wundern, dass Sidney Crosby zum Kapitän der Metropolitan Division gewählt wurde. Er setzte sich unter anderem gegen seinen ewigen Rivalen, Alex Ovechkin durch. Sid the Kid wird damit zum sechsten Mal in ein All-Star Team berufen, konnte aber vier Mal verletzungsbedingt nicht antreten. Auch diese Saison verpasste er die ersten sechs Spiele der Saison wegen einer Gehirnerschütterung, hat sich seit seiner Rückkehr aber eindeutig seinen Platz an der Spitze der Liga verdient. Er führt die Liga mit 26 Toren an und liegt nur einen Punkt hinter Evgeny Malkin und Connor McDavid im Rennen um den Titel als bester Scorer der Liga. Das Spiel drei gegen drei dürfte ihm aufgrund seiner Fähigkeiten in die Karten spielen.

Atlantic Division

In der Atlantic Division gibt es eine Besonderheit: Es ist die einzige Division, in der ein Torhüter zum Kapitän gewählt wurde. Carey Price, von den Montreal Canadiens, wird das "C" auf der Brust tragen. Die Fans gaben ihm mehr Stimmen, als Konkurrenten wie Veteran Jaromir Jagr, seinem Teamkollegen Shea Weber, Patrice Bergeron und dem jungen Jack Eichel. Der 29-jährige Kanadier kommt bei den Habs diese Saison auf eine Fangquote von 93,0%, einen Gegentorschnitt von 2,02 und 19 Siege in 28 Einsätzen und ist damit maßgeblich dafür verantwortlich, dass sein Team die Führung der Atlantic Division fest im Griff hat.

Central Division

In der Central Division gibt es eine Premiere. Mit Nashville Predators Verteidiger P.K. Subban, ist erstmals ein Spieler der Preds Kapitän eines All-Star Teams. Der ehemalige Teamkollege von Carey Price und Publikumsliebling in Montreal, wird nach letzter Saison zum zweiten Mal in einem All-Star Spiel antreten. Subban kam vergangenen Sommer, nach sieben Saisons bei den Canadiens, durch einen Transfer für Shea Weber nach Nashville. Seitdem durchlebt er mit 17 Punkten und einem +/- Wert von -11 eine durchwachsene Saison. Er fehlt den Predators seit 15. Dezember wegen einer Oberkörperverletzung und verpasste die letzten acht Spiele.

Pacific Division

Weit im Westen wurde der jüngste Kapitän gewählt. Der 19-jährige Stürmer der Edmonton Oilers setzte sich gegen Veteranen wie Brent Burns, Joe Thornton und Anze Kopitar durch. Es ist McDavids erster Auftritt auf der All-Star Bühne. Trotz seiner jungen Jahre, ist die Rolle des Kapitäns nichts neues für McDavid. Vor der aktuellen Saison wurde er zum jüngsten Kapitän in der Geschichte der Edmonton Oilers ernannt und er führte beim World Cup of Hockey 2016 Team Nordamerika an. In der aktuellen Saison bestätigte der junge Kanadier aus Ontario das Vertrauen, das seine Organisation in ihn setzt. Er ist mit 43 Punkten der Topscorer der Liga und führte die jungen Oilers bisher unter die drei festen Playoffplätze der Pacific Division.

Die vier Teams werden mit ihren frisch gewählten Kapitänen vom 27.-29. Januar zum All-Star Wochenende im Staples Center in Los Angeles gastieren, wo die Los Angeles Kings auch ihr 50-jähriges Jubiläum feiern werden.

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