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5 Gründe warum Caps Playoffs erreichen

von Brian Compton / NHL.com

Die Washington Capitals ließen es fast zu einfach aussehen.

Nach einem enttäuschenden Ende der Saison 2014-15, in dem sie in der zweiten Runde der Eastern Conference eine 3-1 Führung gegen die New York Rangers verspielten, schraubten die Capitals an ihrem Kader und kehrten zurück, konzentriert darauf, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und die Meisterschaft zu holen.

Die Capitals haben diese Saison als erstes Team 100 Punkte erreicht, einen Monat vor Ende der regulären Saison. Am Dienstag qualifizierten sie sich als erstes Team für die Playoffs, als sie bei ihrem 2-1 Sieg gegen die Carolina Huricanes im Verizon Center die Verlängerung erreichten und so zum achten Mal in den letzten neun Saisons in die Endrunde einzogen.

Hier sind fünf Gründe für die Qualifikation der Capitals:

1. Ovi ist immer noch Ovi

Er macht es sicher nicht alleine, aber Stürmer Alex Ovechkin ist weiterhin ein dominanter Spieler. Er führt die Liga mit 42 Toren an und erzielte bereits zu achten Mal in seiner Karriere wenigstens 40 Tore.

16 von Ovechkins Treffern fielen im Powerplay und seine Plus-Minus-Statistik von +19 ist beinahe doppelt so hoch, wie letzte Saison, als er in 81 Spielen auf einen Wert von +10 kam.

2. Holtby ist ein Superstar

Ovechkin wird in Washington immer die meiste Aufmerksamkeit genießen, aber er ist nicht der einzige Superstar.

Braden Holtby, 26, im Tor der Capitals, hat bewiesen, dass die letzte Saison nicht einfach nur Glück war, in der er mit einem Gegentorschnitt von 2,25 und einer Fangquote von 92,2% 41 Siege in beeindruckenden 73 Spielen einfahren konnte. Diese Saison hat Holtby mit 42 Siegen bereits einen persönlichen Rekord aufgestellt, dabei sind sein Gegentorschnitt und seine Fangquote praktisch identisch.

Sollte kein großer Rückschlag kommen, scheint es fast sicher, dass Holtby, ein wahrscheinlicher Anwärter auf die Vezina Trophy, Martin Brodeurs Rekord für die meisten Siege in einer Saison brechen wird; Brodeur gewann 2006-07 48 Spiele.

3. Justin Williams

Nachdem sein Team erneut verfrüht aus den Playoffs ausgeschieden war, wusste Capitals General Manager Brian MacLellan, dass sein Kader vor der Saison 2015-16 einen kampferprobten Spieler brauchen würde. Für den konnte er sorgen, als Justin Williams letzten Juli einen zwei Jahres Vertrag unterzeichnete.

Williams hat nicht nur Führungsqualitäten bewiesen, sondern auch gezeigt, dass er eine weitere offensive Macht ist; Er ist mit 48 Punkten in 69 Spielen auf dem vierten Platz der Capitals. Washington hofft Williams' wahren Wert in den Playoffs zu sehen; er hat mehr siebte Spiele gewonnen (sieben), als die Capitals in ihrer Geschichte (vier). Williams kommt in diesen entscheidenden Spielen auf sieben Tore und sieben Vorlagen und seine Teams haben alle sieben gewonnen. Washington könnte in den Playoffs sicher von Williams Glück profitieren.

4. Aufstieg jüngerer Spieler

Die Offensive war bei den Capitals dieses Jahr gut verteilt. Acht Stürmer kommen auf mindestens 10 Tore und neun Spieler haben wenigstens 30 Punkte.

Aber die Entwicklung von Evgeny Kuznetsov, 23, kann nicht unbemerkt bleiben. Washingtons Nr. 1 Pick (Nr. 26) im NHL Draft 2010, Kuznetsov führt die Capitals nach 69 Spielen nach Assists (50) und Punkten (70). Letzte Saison kam er in 80 Spielen auf 37 Punkte.

5. Stabilität

Gesundheit spielt eine wichtige Rolle beim Erfolg jedes Teams. In der Hinsicht, hatten die Capitals zum großen Teil Glück, vor allem im Angriff. Stürmer Marcus Johansson verpasste Anfang Februar vier Spiele, ansonsten hatte Washingtons Offensivabteilung keine Verletzungen zu beklagen.

In der Verteidigung überlebten die Capitals drei Monate ohne Brooks Orpik, der aber am 16 Februar zurückkehrte. John Carlson verpasste neun Spiele, sollte aber innerhalb der nächsten zwei Wochen zurückkehren. Er ist die beste Waffe der Capitals von der blauen Linie und seine Gesundheit wird in den Playoffs entscheidend sein.

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