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Bokk macht ein weiteres Lehrjahr für die Blues

Der Schweinfurter bleibt vorerst in der schwedischen SHL; Nordamerika-Wechsel ist für 2020/21 angepeilt

by Louie Korac @NHLde / NHL.com Korrespondent

Der deutsche Stürmer Dominik Bokk bleibt ein weiteres Jahr in der schwedischen SHL, um noch besser für die NHL gerüstet zu sein. Auf diese Vorgehensweise haben sich der Spieler und sein Klub, die St. Louis Blues, verständigt. Bokk und die Verantwortlichen des Stanley Cup Champions glauben, dass ihm eine weitere Saison in Schweden guttun wird, bevor er 2020/21 den Weg nach Nordamerika einschlägt.

Die Blues hatten den inzwischen 19 Jahre alten Angreifer beim NHL Draft 2018 in der ersten Runde an Gesamtposition 25 ausgewählt. Wenig später erhielt er einen Einstiegsvertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren. Bokk blieb 2018/19 bei den Växjö Lakers, für die er in der Hauptrunde 47 Spiele bestritt und 23 Punkte (8 Tore, 15 Vorlagen) sammelte. In den Playoffs kamen drei Zähler (zwei Tore, ein Assist) aus sechs Begegnungen hinzu. In der Saison 2019/20 trägt er das Trikot von Rögle BK.

Bokk fühlt sich nach eigener Aussage in Schweden gut aufgehoben. "Mit gefällt es dort ausgezeichnet", sagte er am Rande des Development Camps der Blues im Juni. "Das schwedische Hockey kommt meiner Spielweise entgegen. Von daher glaube ich, dass es besser ist, noch eine Weile hierzubleiben. Die Liga ist großartig. Ich habe schon viele Dinge dazugelernt und werde das weiterhin tun", fügte er hinzu.

 

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Ein Einsatz in der NHL käme für den 1,85 Meter großen Angreifer zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh. Als Alternative zu Schweden wäre es denkbar gewesen, dass er sich Spielpraxis bei den Junioren in Nordamerika holt. Doch die Blues sind überzeugt, dass eine zusätzliche Saison in der gewohnten schwedischen Umgebung die bessere Lösung ist.

"Das Umfeld passt für ihn, zumal er sich dort selbst wohlfühlt", sagte Tim Taylor, der Direktor des Bereichs Spielerentwicklung bei den Blues. "Die SHL ist vom Niveau her durchaus mit der American Hockey League vergleichbar. Auf jeden Fall ist es deutlich höher als in irgendeiner Junioren-Spielklasse in Nordamerika."

Das Ziel der Blues ist es, Bokk schrittweise auf NHL-Level zu bringen. "Wir wollen, dass unsere jungen Spieler produktiv sind, in ihrem Spiel wachsen und sich Herausforderungen stellen, damit sie bereit für den großen Sprung in die NHL sind. Dominik soll sich im nächsten Jahr noch etwas mehr Wettkampfhärte aneignen, danach holen wir ihn rüber", so Taylor.

Bokk machte deutlich, dass er hart an sich arbeiten wird, um die an ihn gestellten Erwartungen zu erfüllen. "Das letzte Jahr verlief gut. Ich habe wichtige Erfahrungen in einer Profiliga im Seniorenbereich gemacht. Anfangs war es ganz schön hart, aber mit der Zeit wurde es immer besser. Ich hatte tolle Teamkollegen. Sie haben mir sehr geholfen", erläuterte der gebürtige Schweinfurter.

In welchem Bereich er zulegen muss, ist ihm bewusst. "In erster Linie geht es darum, für die harten Zweikämpfe in der NHL gewappnet zu sein. Dafür will ich kräftemäßig zulegen, um jederzeit fest auf den Schlittschuhen zu stehen."

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