Skip to main content

12. Powerranking: Predators werden durchgereicht

Nashville verliert weiter an Boden, Penguins und Sharks auf der Überholspur unter den Top-10

von Bernd Rösch @nhlde / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Im Anschluss der Weihnachtspause standen für jeden NHL-Klub zwei Spiele auf dem Programm. Zehn Mannschaften hielten sich dabei schadlos. Darunter waren mit den Chicago Blackhawks, Vancouver Canucks, Dallas Stars und New Jersey Devils vier, die nicht in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind. Sechs Teams blieben ohne jeglichen Punktgewinn, wobei den Carolina Hurricanes gar nur ein Treffer gelang. 

1. Tampa Bay Lightning (30-7-2, Vorwoche: 1)

Die Tampa Bay Lightning setzten nach der Weihnachtspause fort, womit sie zuvor begonnen hatten. Sie gewannen! Mit torreichen Heimsiegen gegen die Philadelphia Flyers (6:5 OT) und die Montreal Canadiens (6:5) bauten die Lightning ihre Dezember-Bilanz auf 12-0-1 aus und bewiesen, dass sie das Maß aller Dinge in der Liga sind.

Vier ihrer Stürmer schossen jeweils zwei Tore und weitere vier je eines. An insgesamt sechs Treffern war Rechtsaußen Nikita Kucherov (2 Tore, 4 Assists) beteiligt, der damit die Führung in der ligaweiten Scorerwertung übernahm.

Am Silvesterabend beginnt für den Spitzenreiter der Eastern Conference eine Kalifornien-Reise, die sie zu den Anaheim Ducks, Los Angeles Kings und San Jose Sharks führt.

Video: MTL@TBL: Kucherov nimmt Hedmans Pass im PP direkt

2. Washington Capitals (24-10-3, Vorwoche: 2)

Mit doppelten Punktgewinnen aus der Heimpartie gegen die Hurricanes (3:1) und dem Gastspiel bei den Ottawa Senators (3:2) setzten die seit vier Spielen ungeschlagenen Washington Capitals ihre Siegesserie fort.

Rookie-Verteidiger Tyler Lewington (1 Tor, 1 Assist) beteiligte sich in Ottawa, bei seinem zweiten NHL-Auftritt, an zwei Toren. Auf ebenfalls zwei Scorerpunkte brachte es in dieser Partie Rechtsaußen Tom Wilson (1 Tor, 1 Assist), im Spiel gegen Carolina Verteidiger John Carlson (1 Tor, 1 Assist) und in der Summe beider Auftritte Center Nicklas Backstrom (2 Assists).

Die Capitals empfangen am letzten Tag des Jahres die Nashville Predators und statten im neuen Jahr zunächst den St. Louis Blues und anschließend Dallas einen Besuch ab.

3. Winnipeg Jets (24-12-2, Vorwoche: 3)

Die Winnipeg Jets leiden zurzeit unter einer Abschlussschwäche. In den zwei Partien vor heimischer Kulisse gegen die Calgary Flames (1:4) und die Minnesota Wild (1:3) konnten sie jeweils nur einmal ins Schwarze treffen und blieben ohne Punktgewinn, nachdem sie in den acht Spielen zuvor 14 von 16 möglichen Zählern eingeheimst hatten (7-1-0).

Center Adam Lowry (1 Tor) und Rechtsaußen Patrik Laine (1 Tor) schossen die zwei Tore des Tabellenführers der Central Division.

Kommende Woche treten die Jets bei den Edmonton Oilers und bei den Pittsburgh Penguins an.

 

[Die neuesten Nachrichten aus der NHL auf Twitter bekommst Du bei @NHLde]

 

4. Toronto Maple Leafs (26-11-2, Vorwoche: 5)

Richtig heiß auf Eishockey waren die Toronto Maple Leafs in der Nationwide Arena der Columbus Blue Jackets (4:2), wo sie ihre Erfolgsserie auf fünf Siege in Folge ausbauten, doch ausgerechnet beim Gastspiel der New York Islanders (0:4) in der Scotiabank Arena litten sie gegen das Ex-Team von John Tavares unter Ladehemmung.

Rechtsaußen Mitchell Marner (1 Tor, 2 Assists) sowie Center Tavares (2 Tore) hatten ihr Pulver bereits in Ohio verschossen und niemand stand zum Nachladen parat.

Den Maple Leafs wird nun eine viertägige Pause gegönnt, bevor sie zuhause gegen die Wild und die Canucks antreten.

Video: TOR@CBJ: Matthews bedient Marner zu einem schönen Tor

5. Nashville Predators (22-15-2, Vorwoche: 4)

Die Nashville Predators verbreiten alles andere als Angst und Schrecken bei ihren Gegnern. Es ist keinesfalls übertrieben von einer kleinen Krise bei den Predators zu sprechen, nachdem sie auch ihre Heimspiele gegen die Stars (0:2) sowie New York Rangers (3:4) herschenkten und seit mittlerweile sechs Partien auf einen Sieg warten.

An Linksaußen Kevin Fiala (1 Tor, 2 Assists) lag es nicht, dass die Predators verloren. Der St. Gallener war an allen drei Toren beteiligt. Seine zwei Vorlagen verarbeitete Center Nick Bonino (2 Tore).

Auf den Presidents' Trophy Gewinner des vergangenen Jahres wartet ein Marathon-Programm mit Auftritten in Washington, bei den Detroit Red Wings und in Montreal sowie mit einem Heimspiel gegen die Flyers.

6. San Jose Sharks (21-12-7, Vorwoche: 9)

Eine Menge Spaß am Tore schießen verspürten die San Jose Sharks vor heimischer Kulisse gegen die Anaheim Ducks (4:2) und im hohen Norden Albertas, wo sie sich einen Schlagabtausch mit den Oilers (7:4) lieferten.

Rechtsaußen Barclay Goodrow (5 Assists), der in 38 Saisonspielen vor der Weihnachtspause nur einen Assist für sich verbuchte, schloss die teaminterne Wochenwertung als bester Scorer vor Verteidiger Erik Karlsson (1 Tor, 3 Assists) ab, der jedoch dem Spiel gegen Anaheim von der Tribüne aus zusehen musste.

Die kommenden drei Partien der Sharks haben es in sich. Sie statten den Flames und den Colorado Avalanche einen Besuch ab, ehe die Lightning in San Jose ihre Visitenkarte abgeben.

 

[Ähnliches: Marcel Goc nimmt zur NHL Stellung]

 

7. Pittsburgh Penguins (20-12-6, Vorwoche: 10)

Für die Pittsburgh Penguins gibt es nur eine Richtung, die nach oben. Durch beeindruckende Auftritte, zuhause gegen die Red Wings (5:2) und im Enterprise Center der St. Louis Blues (6:1), setzten sie ihre Erfolgsfahrt fort. Im Monat Dezember punkteten die Penguins in elf von 14 Spielen (10-3-1).

Mit Rechtsaußen Phil Kessel (2 Tore, 4 Assists), Kapitän Sidney Crosby (1 Tor, 4 Assists) und Verteidiger Kris Letang (4 Assists) führen drei allseits bekannte Namen die Riege der 13 Penguins-Spieler an, die etwas Zählbares verbuchten.

Die Penguins gastieren zum Jahreswechsel in St. Paul, wo sie auf die Wild treffen, treten anschließend in Manhattan bei den Rangers an und empfangen zum Wochenabschluss die Jets. 

8. Calgary Flames (23-12-4, Vorwoche: 8)

Zwei innerkanadische Duelle standen für die Calgary Flames auf dem Spielplan. Einen klasse Auftritt legten die Westkanadier bei den Jets (4:1) hin, bevor sie sich im Scotiabank Saddledome den Canucks (2:3 OT) geschlagen geben mussten.

Drei Spieler der Flames brachten es auf drei Scorerpunkte: Linksaußen Johnny Gaudreau (3 Tore) sowie die Center Mark Jankowski (2 Tore, 1 Assist) und Sean Monahan (3 Assists).

Nach ihrer Heimpartie gegen die Sharks, beginnen die Flames das Neue Jahr im Osten, wo sie Detroit, Boston und Philadelphia besuchen.

9. Buffalo Sabres (21-12-6, Vorwoche: 6)

Der Motor der Buffalo Sabres läuft nicht so richtig rund. Erst verloren sie in St. Louis (1:4) und dann reichte es vor heimischer Kulisse gegen die Bruins (2:3 OT) auch nur zu einem Zähler.

Verteidiger Marco Scandella (1 Tor, 1 Assist) und Center Sam Reinhart (2 Assists) waren jeweils an zwei der drei Tore beteiligt.

Den Versuch unternehmen, in der Offensive wieder etwas produktiver zu sein, können die Sabres zuhause gegen die Islanders und Florida Panthers sowie im TD Garden gegen die Bruins.

10. Boston Bruins (21-14-4, Vorwoche: 7)

Die Bruins leisteten sich im Heimspiel gegen die Devils (2:5) einen Ausrutscher, entführten jedoch anschließend zwei Punkte aus Buffalo (3:2 OT), womit sie den Kontakt zu den ersten drei Plätzen in der Atlantic Division nicht abreißen ließen.

Linksaußen Jake DeBrusk (1 Tor, 1 Assist) punktete als einziger Spieler der Bruins in beiden Partien. Das Siegtor gegen die Sabres schoss Center Sean Kuraly (1 Tor).

An Neujahr bestreiten die Bruins gegen die Blackhawks das Bridgestone NHL Winter Classic 2019 im Notre Dame Stadium. Daraufhin folgen Heimspiele gegen die Flames und Sabres.

Die Verfolger: Columbus Blue Jackets (V), Colorado Avalanche (V), Montreal Canadiens (V), Anaheim Ducks (V), New York Islanders (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Edmonton Oilers (V)

Mehr anzeigen

Die NHL verwendet Cookies, Web Beacons und andere ähnliche Technologien. Durch die Nutzung der NHL Websites oder anderer Online-Dienste stimmen Sie den in unseren Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen beschriebenen Praktiken einschließlich unserer Cookie-Richtlinien zu.