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Zwölftes Powerranking. Bruins schaffen den Sprung

Boston steht nun unter den zehn Besten, Maple Leafs müssen ihren Platz räumen

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Ihre Ansprüche auf einen Stanley Cup Playoffplatz untermauerten die New York Rangers (3-0-1) und die Boston Bruins (3-0-1), die aus ihren vier Auftritten in der letzten Woche sieben von acht möglichen Zählern einfahren konnten. Eine blütenreine Weste behielten die New Jersey Devils (3-0-0) und die Edmonton Oilers (3-0-0), die jeweils dreimal ran mussten, sowie die Washington Capitals (2-0-0) und die Vegas Golden Knights (2-0-0), die sich in ihren zwei Partien schadlos hielten. Gänzlich ohne Punktgewinn blieben wieder einmal die Arizona Coyotes (0-2-0). Den Buffalo Sabres gelang ebenfalls kein Erfolg (0-1-1).

Weihnachtspausen-Update: Während die Bruins, Oilers, Devils und die Golden Knights ihre Erfolgsserien an den letzten zwei Spieltagen vor dem Weihnachtsfest um einen weiteren Sieg verlängern konnten, mussten sich die Capitals in der Wüste Arizonas und Nevadas zweimal hintereinander geschlagen geben. Für die Rangers setzte es eine Niederlage beim Comeback von Auston Matthews für die Toronto Maple Leafs. Die Nashville Predators, die Los Angeles Kings und die Winnipeg Jets ergänzen die Riege jener vier, unter den Top-10 platzierten Mannschaften, die ihren letzten Auftritt verloren. In dieser Liga kann eben jede Mannschaft jede schlagen.

1. Tampa Bay Lightning (25-7-2, Vorwoche: 1)

Ganz vorne im Klassement ziehen die Tampa Bay Lightning ihre Kreise. Mit seinen zwei Siegen über die Colorado Avalanche (6:5) und die Ottawa Senators (4:3 SO) konnte das Team von Cheftrainer Jon Cooper seinen Vorsprung an der Tabellenspitze der Eastern Conference auf sieben Punkte ausbauen und die 3:4-Auswärtspleite bei den Golden Knights gut verschmerzen.

An sechs der zwölf Treffer des Spitzenreiters waren Verteidiger Victor Hedman (2 Tore, 4 Assists) und Rechtsaußen Nikita Kucherov (1 Tor, 5 Assists) beteiligt. Teamkapitän Steven Stamkos (1 Tor, 1 Assist) verwandelte den entscheidenden Versuch im Penaltyschießen gegen die Senators.

Einen Tag vor Heilig Abend gastieren die Minnesota Wild in der Amalie Arena von Tampa und vier Tage nach der Bescherung kommen die Montreal Canadiens in den warmen Süden.

Video: OTT@TBL: Stamkos bringt den Lightning den SO-Sieg

2. Nashville Predators (21-9-4, Vorwoche: 2)

Nach ihrem souveränen 2:1-Auswärtserfolg bei den Calgary Flames, mussten sich die Nashville Predators vor heimischer Kulisse den Winnipeg Jets (4:6) und den Carolina Hurricanes (1:4) geschlagen geben und liegen nur noch aufgrund der geringeren Anzahl absolvierter Spiele auf dem ersten Platz der Central Division.

Der Schweizer Linksaußen Kevin Fiala (3 Tore, 1 Assist) zeichnete sich in allen drei Begegnungen als Torschütze aus und konnte in den neun Auftritten seiner Predators im Monat Dezember jeweils punkten (8 Tore, 4 Assists).

Den Kampf um die Tabellenführung setzen die Predators in der kommenden Woche mit Gastauftritten bei den Dallas Stars und den St. Louis Blues fort.

3. Los Angeles Kings (22-10-4, Vorwoche: 4)

Das punktbeste Team der Western Conference sind wieder die Los Angeles Kings nach fünf gewonnenen Zählern aus ihren drei Auftritten bei den Rangers (2:4), New York Islanders (3:4 OT) und Philadelphia Flyers (4:1) sowie aus ihrer Heimpartie gegen die Colorado Avalanche (2:1 OT).

Als zweifache Torschützen der Südkalifornier konnten sich Verteidiger Alec Martinez (2 Tore, 1 Assist) und Center Tyler Toffoli (2 Tore, 1 Assist) auszeichnen. Auf ebenfalls drei Scorerpunkte brachten es Center Torrey Mitchell (1 Tor, 2 Assists) und Rechtsaußen Dustin Brown (1 Tor, 2 Assists).

Am Tag vor der Weihnachtspause gastieren die Kings bei den San Jose Sharks, anschließend empfangen sie die Golden Knights.

Video: COL@LAK: Brown zum OT-Sieg in seinem 1000. Spiel

4. Washington Capitals (22-12-1, Vorwoche: 6)

Die Washington Capitals konnten ihren Aufwärtstrend mit Overtime-Erfolgen fortsetzen. Zuhause gegen die Anaheim Ducks (3:2 OT) sowie bei den Stars (4:3 OT) behielten sie die Oberhand und bauten ihre Siegesserie auf vier Spiele aus. Im aktuellen Monat verloren die Capitals nur einen von neun Auftritten (8-1-0).

Washingtons in Klagenfurt geborener Linksaußen Andre Burakovsky (2 Tore, 1 Assist) feierte im vierten Jahr seiner NHL-Zugehörigkeit in Dallas sein zweites 3-Punkte-Spiel. Center Nicklas Backstrom (1 Tor, 1 Assist) und Verteidiger John Carlson (2 Assists) konnten sich in den zwei Partien der Capitals jeweils auf dem Spielberichtsbogen als Scorer eintragen.

Washington setzt in der kommenden Woche seine Auswärtstour gegen die Coyotes, die Golden Knights und die Rangers fort.

5. St. Louis Blues (22-13-2, Vorwoche: 3)

Recht viel Angst können die vom Verletzungspech heimgesuchten St. Louis Blues momentan bei ihren Konkurrenten nicht verbreiten. Nach ihrem 2:0-Heimsieg über die Winnipeg Jets, musste sich die Truppe von Headcoach Mike Yeo sowohl in Winnipeg (0:4), wie auch in Calgary (1:2) und in Edmonton (2:3) geschlagen geben.
 
Center Brayden Schenn (1 Tor, 2 Assists) und Verteidiger Colton Parayko (3 Assists) waren je dreimal an St. Louis' magerer Wochenausbeute von fünf Toren beteiligt. Schlussmann Carter Hutton verbuchte mit 48 Saves im ersten Aufeinandertreffen mit den Jets einen Shutout.

Nach drei Niederlagen hintereinander würden die Blues gerne bei den Vancouver Canucks oder zuhause gegen die Predators wieder zurück auf die Erfolgsspur finden.

Video: STL@CGY: Schenn lässt Verteidigung zum PP-Tor stehen

6. New Jersey Devils (20-9-5, Vorwoche: 7)

Nichts zu verschenken hatten in der letzten Woche die New Jersey Devils an ihre Gäste aus Dallas (5:2) und Anaheim (5:3). Im Lokalderby gegen die Rangers gönnten sie zwar ihrem Nachbarn aus Manhattan (4:3 SO) einen Zähler, sicherten sich aber noch den Zusatzpunkt im Penaltyschießen. 

New Jerseys überragender Akteur der letzten drei Auftritte war Center Brian Boyle mit drei Treffern und vier Assists. Der Schweizer Rookie Nico Hischier beendete im Spiel gegen die Rangers seine sechs Spiele währende Punkteflaute mit einer Torvorlage.

Als nächste Gegner erwarten die Devils im Prudential Center die Chicago Blackhawks und die Detroit Red Wings.

7. Winnipeg Jets (20-10-6, Vorwoche: 5)

Nur 24 Stunden nach ihrer 'zu Null'-Niederlage in St. Louis konnten die Winnipeg Jets Revanche gegen die Blues (0:2, 4:0) nehmen. Anschließend begaben sich die Jets auf die Reise, während der sie aus Nashville (6:4) zwei und aus Boston (1:2 SO) einen Zähler mitnehmen konnten.

Gleich sieben Spieler des torhungrigsten Teams (119 Treffer) in der Western Conference konnten drei Scorerpunkte für sich verbuchen. Als dreifacher Torschütze schoss sich Rechtsaußen Patrik Laine wieder einmal ins Rampenlicht. Schlussmann Connor Hellebuyck sorgte mit 24 Saves und einem Shutout gegen die Blues ebenso für Aufsehen.

Die Jets beenden am Samstag ihren Roadtrip in Brooklyn gegen die Islanders und empfangen am Mittwoch die Oilers zu einem innerkanadischen Duell.

8. Vegas Golden Knights (22-9-2, Vorwoche: 10)

Die Vegas Golden Knights konnten ihre eindrucksvolle Serie an Spielen, in denen sie jeweils punkten konnten, mit Heimsiegen über die Florida Panthers (5:2) und die Lightning (4:3) auf acht ausbauen (7-0-1).

Die teaminterne Scorerwertung der Golden Knights aus diesen drei Partien führen Center Jonathan Marchessault (2 Tore, 3 Assists) und Verteidiger Shea Theodore (1 Tor, 4 Assists) an.

Vegas nächster Gradmesser werden die Capitals sein, die sich am Wochenende die Ehre in der T-Mobile Arena geben werden. Nach der Weihnachtspause treten die Golden Knights in Anaheim an.

Video: TBL@VGK: Theodore zur Führung spät im 3.

9. Columbus Blue Jackets (21-13-2, Vorwoche: 8)

So richtig zufrieden dürfen die Columbus Blue Jackets mit ihrer Wochenbilanz nicht sein. Sie konnten zwar zuhause die Toronto Maple Leafs (4:2) bezwingen, mussten sich aber bei ihren drei Gastspielen in Carolina (1:2), in Boston (2:7) und in Pittsburgh (2:3 SO) mit einem Zähler begnügen.

Verteidiger Seth Jones (2 Tore, 2 Assists) sowie die Center Pierre-Luc Dubois (2 Tore, 1 Assist) und Alexander Wennberg (2 Tore, 1 Assist) trafen jeweils zweimal für Columbus ins Schwarze. Rechtsaußen Cam Atkinson bereitete drei Treffer vor.

Mit den Philadelphia Flyers und den Pittsburgh Penguins treffen die Blue Jackets kommende Woche auf die beiden im Bundesstaat Pennsylvania beheimateten Franchises.

10. Boston Bruins (18-10-5, Vorwoche: -)

Die Boston Bruins untermauerten ihren Anspruch auf einen der ersten drei Plätze in der Atlantic Division mit drei Siegen in Folge gegen die Blue Jackets (7:2), die Sabres (3:0) und Jets (2:1 SO), nachdem sie zuvor den Rangers (2:3 OT) erst in der Verlängerung unterlegen waren.

Schlussmann Anton Khudobin ließ mit 36 Rettungstaten in Buffalo nichts anbrennen. Die meiste Offensivpower zeigte Center Danton Heinen (2 Tore, 3 Assists), gefolgt von Linksaußen Jake DeBrusk (2 Tore, 2 Assists).

Die nächsten Gegner der Bruins kommen aus 'Hockeytown' Detroit und der kanadischen Hauptstadt Ottawa.

Die Verfolger: Toronto Maple Leafs (9), New York Rangers (-), San Jose Sharks (V), Chicago Blackhawks (V), Pittsburgh Penguins (V)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Dallas Stars, Minnesota Wild

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