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20. Powerranking: Sharks und Capitals rücken vor

Nur marginale Veränderungen unter den zehn Besten, Penguins und Flyers neu im Verfolgerfeld

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die meisten Punkte heimsten in den vergangenen sieben Tagen - Aufgepasst! - mit den Arizona Coyotes (3-0-1) der Tabellenletzte und die wiedererstarkten Pittsburgh Penguins (3-0-1) ein. Als einzige Mannschaft ungeschlagen blieben die Toronto Maple Leafs (3-0-0). Auf eine gänzlich missratene Woche blicken die Edmonton Oilers (0-4-0) und die Chicago Blackhawks (0-4-0) zurück, die jeweils viermal verloren. Ohne Sieg blieben des Weiteren die Montreal Canadiens (0-2-1), die mit durchschnittlich 1,33 Treffern pro Partie auf den schlechtesten Torschnitt kamen.


1. Boston Bruins (35-12-8, Vorwoche: 1)

Die Boston Bruins sind auf dem besten Weg die Tabellenführung in der Eastern Conference zu übernehmen und ein ganz heißer Anwärter auf die Presidents' Trophy, auch wenn sie sich am letzten Samstag einen 2:4-Heimausrutscher gegen die Buffalo Sabres, dem Tabellenletzten im Osten, geleistet haben. Wiedergutmachung betrieb das Team von Bruce Cassidy mit doppelten Punktgewinnen in Newark bei den New Jersey Devils (5:3) und zuhause gegen die Calgary Flames (5:2).

Video: CGY@BOS: Bergeron mit seinem zweiten Treffer

Center Patrice Bergeron (3 Tore, 2 Assists), Verteidiger Torey Krug (2 Tore, 2 Assists) und Rechtsaußen David Backes (1 Tor, 3 Assists) waren die überragenden Akteure der auf hohem Niveau ausgeglichenen Mannschaft.

Für die Bruins beginnt am Wochenende ein Auswärtstrip durch den Westen Kanadas mit Auftritten gegen die Vancouver Canucks, die Flames und die Oilers.


2. Tampa Bay Lightning (39-16-3, Vorwoche: 2)

Auf eine durchwachsene Woche mit Auswärtsniederlagen in Toronto (3:4) und in Buffalo (3:5) sowie zwei Heimsiegen über die Los Angeles Kings (4:3) und die Detroit Red Wings (4:1) blicken die Tampa Bay Lightning zurück. Die vier Punkte genügten jedoch, um ihre Stellung als punktbestes Team der Liga zu verteidigen.

Zu keinerlei Kompromissen bereit zeigte sich Rechtsaußen Nikita Kucherov, dem drei Tore und fünf Vorlagen gelangen. Auf ebenfalls drei Treffer brachten es Center Steven Stamkos (3 Tore, 2 Assists) und Linksaußen Alex Killorn (3 Tore, 1 Assist).

Nach der Heimpartie gegen die Devils am Samstag haben die Lightning zweimal die Gelegenheit, ihre Auswärtsmisere zu beenden, wenn sie bei den Washington Capitals und bei den Ottawa Senators gastieren. 


3. Vegas Golden Knights (38-15-4, Vorwoche: 3)

Zurück von ihrer sechs Spiele währenden Auswärtstour, hatten die Vegas Golden Knights zunächst Akklimatisationsprobleme und unterlagen vor heimischer Kulisse den Philadelphia Flyers (1:4). Doch schnell fanden die Golden Knights wieder zu alter Stärke zurück und gaben den Chicago Blackhawks (5:2) sowie den Oilers (4:1) das Nachsehen.

Gleich neun verschiedene Spieler konnten sich als Torschützen des Expansion Teams auszeichnen, wobei Center Ryan Carpenter als einziger Akteur doppelt traf. An vier Treffern war Linksaußen David Perron beteiligt.

Ihre nächsten Gegner in der T-Mobile Arena von Las Vegas werden die Canadiens, die Anaheim Ducks und die Flames sein.


4. Nashville Predators (34-13-9, Vorwoche: 4)

Die Nashville Predators konnten mit Siegen in Montreal (3:2 SO) und zuhause gegen die St. Louis Blues (4:3 OT) zunächst ihre Erfolgsserie auf sieben Partien, in denen sie jeweils punkteten, ausbauen. Dann aber zogen sie in der Bridgestone Arena gegen die Flames (3:4) den Kürzeren.

Die Eidgenossen in Diensten der Predators, Verteidiger Yannick Weber und Linksaußen Kevin Fiala, erzielten jeweils ein Tor. Nashvilles punktbester Akteur war Center Ryan Johansen mit einem Treffer und zwei Vorlagen.

In den kommenden sieben Tagen wartet auf die Predators ein volles Programm mit Heimauftritten gegen die Red Wings, Senators und San Jose Sharks sowie einer Partie in Detroit.

Video: CGY@NSH: Weber per Rebound zu einem klasse Tor

5. Washington Capitals (33-17-7, Vorwoche: 6)

Im zweitägigen Rhythmus mussten die Washington Capitals antreten und konnten dabei sechs von acht möglichen Punkten einfahren. Der Tabellenführer der Metropolitan Division gewann zuhause gegen die Columbus Blue Jackets (4:2) und in St. Paul bei den Minnesota Wild (5:2). Zu jeweils einem Zähler reichte es für die Capitals in der Heimpartie gegen die Red Wings (4:5 OT) und bei den Winnipeg Jets (3:4 OT).

Washingtons Teamkapitän Alex Ovechkin zeigte mit zwei Toren und fünf Assists, zu was er fähig ist. Gleich dreimal versenkte Center Nicklas Backstrom (3 Tore, 1 Assist) die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Netz. Der deutsche Schlussmann Philipp Grubauer brachte es mit 32 Paraden beim Triumph über die Wild auf eine Fangquote von 94,1 Prozent und empfahl sich für weitere Aufgaben.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Rosenheimer auch in der nächsten Woche zu einem Einsatz kommt, da die Capitals gleich viermal antreten müssen: In der Fremde geht es für sie gegen die Blackhawks, Sabres und Florida Panthers sowie in der Capital One Arena der US-Hauptstadt gegen die Lightning.

6. Winnipeg Jets (33-15-9, Vorwoche: 5)

Nach zehn Heimpartien, in denen sie in Folge punkteten (9-0-1), mussten sich die Winnipeg Jets vor heimischer Kulisse den St. Louis Blues mit 2:5 und den New York Rangers mit 1:3 geschlagen geben. Zu alter Heimstärke zurück fanden die Jets beim Gastauftritt der Capitals (4:3 OT) im Bell MTS Place.

Sechs verschiedene Spieler zeichneten sich für die sieben Tore der Jets verantwortlich. Doppeltorschütze Mark Scheifele assistierte zusätzlich bei zwei weiteren Treffern. Winnipegs bester Vorbereiter war Rechtsaußen Blake Wheeler mit drei Assists.

In den kommenden sieben Tagen geben mit den Colorado Avalanche, den Florida Panthers und den Kings drei Teams, die zwar außerhalb der Playoffränge liegen, jedoch noch die Hoffnung hegen, einen zu erwischen, ihre Visitenkarte in der Hauptstadt Manitobas ab.

7. Toronto Maple Leafs (35-19-5, Vorwoche: 7)

Die seit mittlerweile fünf Partien ungeschlagenen Toronto Maple Leafs waren mit 16 Treffern in den drei Heimpartien gegen die Senators (6:3), Lightning (4:3) und Blue Jackets (6:3) in der vergangenen Woche das torhungrigste Team der Liga.

Am Torreigen rege beteiligt waren die Maple-Leafs-Center Nazem Kadri (4 Tore, 3 Assists), Mitchell Marner (3 Tore, 5 Assists) und Patrick Marleau (2 Tore, 4 Assists).

Die Penguins, Red Wings, Panthers und New York Islanders werden sich als nächste Gegner daran versuchen, Torontos Siegeszug zu stoppen.

Video: CBJ@TOR: Kadri mit Hattrick an 5-Punkte-Abend

8. St. Louis Blues (34-21-4, Vorwoche: 8)

Von ihren Besuchen bei ihren direkten Divisionskonkurrenten, den Jets (5:2) und Predators (3:4 OT), nahmen die St. Louis Blues drei Punkte mit, so dass für sie die 1:4-Heimpleite gegen die Penguins etwas leichter zu verschmerzen war.

Verlassen konnten sich die Blues auf die Torinstinkte ihrer Flügelstürmer Vladimir Tarasenko (2 Tore, 2 Assists), Alexander Steen (2 Tore, 2 Assists) und Jaden Schwartz (1 Tor, 2 Assists).

Der Spielplan sieht für die Blues zwar nur zwei Partien in sieben Tagen vor, die haben es aber in sich. Am Freitag treten sie bei den Dallas Stars an und am Dienstag empfangen sie die San Jose Sharks. Beide Gegner sind mit zwei Punkten Rückstand den Blues dicht auf den Fersen.

9. San Jose Sharks (31-19-8, Vorwoche: 10)

Aus ihren vier Partien gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte der Western Conference verließen die San Jose Sharks dreimal das Eis als Sieger. Bei den Anaheim Ducks (3:2 SO) hatten sie nach Penaltyschießen das glücklichere Ende für sich und zuhause im SAP Center gaben sie sich gegen die Canucks (4:1) und die Oilers (6:4) keine Blöße. Ausgerechnet dem Tabellenschlusslicht, den Arizona Coyotes (1:2), mussten sich die Nordkalifornier geschlagen geben.

Jeweils zweimal ins Schwarze trafen Center Joe Pavelski (2 Tore, 2 Assists), Linksaußen Mikkel Boedker (2 Tore, 1 Assist) und Verteidiger Joakim Ryan (2 Tore, 1 Assist). Dem Schweizer Rechtsaußen Timo Meier gelang ein Tor und ein Assist.

Nach ihrem Heimspiel gegen die Stars starten die Sharks ihre vier Begegnungen umfassende Auswärtstour in St. Louis und in Nashville.

10. Dallas Stars (33-20-4, Vorwoche: 9)

Nachdem die Dallas Stars im heimischen American Airlines Center gegen die Penguins (4:3 SO) ihre Erfolgsserie auf fünf Siege ausbauen konnten, beendeten die Canucks (0:6) deren Höhenflug.

Linksaußen Jamie Benn leistete zu den drei Treffern der Texaner durch die Verteidiger Dan Hamhuis und John Klingberg sowie von Center Tyler Seguin jeweils die Vorarbeit.

In der Nacht von Freitag auf Samstag gastieren die Blues in Dallas. Anschließend treten die Stars bei den drei kalifornischen Franchises aus San Jose, Anaheim und Los Angeles an.


Die Verfolger: New Jersey Devils (V), Colorado Avalanche (V), Minnesota Wild (V), Pittsburgh Penguins (-), Philadelphia Flyers (-)

Von der Vorwoche nicht mehr gelistet: Los Angeles Kings (V), Columbus Blue Jackets (V)

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