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10. Powerranking: Jets machen Druck

Capitals springen aufs Treppchen, verfolgt von den Jets. Toronto fällt zurück und Sharks wieder unter den Top-10.

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Die Winnipeg Jets sammelten in der vergangenen Woche die meisten Punkte (4-0-0), mussten aber dennoch den zwischenzeitlich eroberten ersten Platz in der Central Division wieder abgeben, denn die Nashville Predators (3-0-0) gaben sich ebenso keine Blöße. Einer Maximalausbeute erfreuen durften sich auch die Anaheim Ducks (3-0-0), die Washington Capitals (3-0-0), die Tampa Bay Lightning (2-0-0) und die San Jose Sharks (2-0-0). Nur lange Gesichter gab es hingegen bei den Dallas Stars (0-4-0), dem einzigen Team, das ohne Punktgewinn blieb.

1. Tampa Bay Lightning (25-7-1, Vorwoche: 1)

Die Tampa Bay Lightning geben sich schon seit Wochen keine Blöße mehr und ziehen einsam an der Ligaspitze ihre Kreise. Durch Heimerfolge über die New York Rangers (6:3) und gegen die Toronto Maple Leafs (4:1), ihrem direkten Verfolger um den ersten Platz in der Atlantic Division, baute die Cooper-Truppe ihre beeindruckende Serie auf acht Siege in Folge aus.

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Rookie-Center Anthony Cirelli (3 Tore, 1 Assist) und Teamkapitän Steven Stamkos (3 Tore) waren Tampas beste Vollstrecker. An vier Treffern beteiligte sich Center J.T. Miller (4 Assists).

Auf die Lightning kommt eine kanadische Woche zu, während der sie den Jets, den Vancouver Canucks, Calgary Flames und Edmonton Oilers einen Besuch abstatten.

2. Nashville Predators (22-10-1, Vorwoche: 3)

Den ersten Platz in der Central Division eroberten sich die Nashville Predators mit doppelten Punktgewinnen vor heimischer Kulisse gegen die Ottawa Senators (3:1), Canucks (4:3 OT) und New Jersey Devils (2:1 SO) zurück.

Gleich acht verschiedene Spieler konnten sich mit jeweils einem Treffer als Torschützen der Predators auszeichnen. Ihr punktbesten Akteure waren Center Colton Sissons (1 Tor, 2 Assists) und Verteidiger Mattias Ekholm (3 Assists).

Video: VAN@NSH: Sissons, Bonino im Zusammenspiel zum OT-Sieg

Kommende Woche reisen die Predators durch den Osten der Liga. Sie gastieren bei den Senators, den Chicago Blackhawks, Philadelphia Flyers und Boston Bruins.

3. Washington Capitals (20-9-3, Vorwoche: 4)

Ob zuhause gegen die Detroit Red Wings (6:2) und Buffalo Sabres (4:3 SO) oder in Raleigh gegen die Carolina Hurricanes (6:5 SO), die Washington Capitals behielten am Ende die Oberhand, wenngleich auch zweimal erst nach Penaltyschießen.

Eine Show zum Zunge schnalzen, lieferte Teamkapitän Alex Ovechkin (7 Tore) ab, dem zwei Hattricks in Folge gelangen. Center Nicklas Backstrom (6 Assists) und Verteidiger John Carlson (5 Assists) profitierten am häufigsten von Ovis Treffsicherheit.

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Den Capitals wird eine dreitägige Pause gegönnt, bevor sie in der Capital One Arena die Pittsburgh Penguins und Buffalo Sabres empfangen und anschließend in die kanadische Hauptstadt Ottawa reisen.

4. Winnipeg Jets (21-9-2, Vorwoche: 5)

So wie die Winnipeg Jets in der vergangenen Woche auftraten, sind sie ein heißer Anwärter auf den ersten Platz in der Western Conference. Den Bell MTS Place verließen sie gegen die Flyers (7:1), Blackhawks (6:3) und Oilers (5:4 OT) dreimal als Sieger und auch aus Chicago (4:3 OT) nahmen sie zwei Punkte mit.

Mit elf Scorerpunkten führt Center Mark Scheifele (4 Tore, 7 Assists) die ligaweite Scorer-Wochenwertung an. An jeweils sieben Toren der Jets beteiligten sich die Verteidiger Josh Morrissey (2 Tore, 5 Assists) und Dustin Byfuglien (1 Tor, 6 Assists) sowie Rechtsaußen Blake Wheeler (1 Tor, 6 Assists).

Video: WPG@CHI: Scheifele trifft in Overtime für die Jets

Die seit vier Spielen ungeschlagenen Jets empfangen als nächsten Gegner die Lightning bevor sie die Pazifik-Küste vom Süden Richtung Norden bereisen und Stationen bei den Los Angeles Kings, Sharks sowie Canucks einlegen.

5. Toronto Maple Leafs (21-10-2, Vorwoche: 2)

Die Toronto Maple Leafs verloren gegenüber den Top-Teams der Liga, die von Sieg zu Sieg fuhren, etwas an Boden. Nach ihrem Auswärtserfolg gegen die Hurricanes (4:1) kassierten die Maple Leafs auf ihrer Tour durch südliche Gefilde Niederlagen gegen die Lightning (1:4) und Florida Panthers (3:4 OT).

Jeweils zweimal ins Schwarze trafen für das kanadische Traditionsteam Rechtsaußen Mitchell Marner (2 Tore, 1 Assist) und Center John Tavares (2 Tore). An drei ihrer acht Tore waren die Verteidiger Morgan Rielly (1 Tor, 2 Assists) und Jake Gardiner (3 Assists) beteiligt.

Die Maple Leafs gastieren am Dienstag in Newark bei den Devils und treffen nach jeweils einem Tag Pause zuhause auf die Panthers und die Rangers.

 

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6. Buffalo Sabres (19-9-5, Vorwoche: 8)

Ihren Durchhänger von fünf Niederlagen hintereinander haben die Buffalo Sabres überwunden. Sie nahmen aus ihren Auftritten gegen die Kings (4:3 OT), Arizona Coyotes (3:1) und in Washington (3:4 SO) fünf von sechs möglichen Zählern mit.

Center Jack Eichel (3 Tore, 2 Assists) führt die teaminterne Scorerwertung vor Center Sam Reinhart (4 Assists) an. Linksaußen Jeff Skinner (2 Tore, 1 Assist) baute seinen Punkte-Streak auf fünf Spiele aus.

In den kommenden sieben Tagen gastieren die Sabres in Boston sowie in Washington und empfangen im KeyBank Center die Panthers und die Ducks.

7. Calgary Flames (21-10-2, Vorwoche: 7)

Ausgerechnet beim ärgsten Rivalen, den Oilers (0:1) endete die Erfolgsfahrt von fünf Siegen der Calgary Flames. Für Wiedergutmachung sorgten sie zuhause gegen die Flyers (6:5 OT) und in St. Paul bei den Minnesota Wild (2:1).

Als Zweifach-Torschützen der Flames schossen sich Verteidiger Mark Giordano (2 Tore, 2 Assists) und Center Sean Monahan (2 Tore, 1 Assist) in den Vordergrund. Calgarys punktbester Mann war Linksaußen Matthew Tkachuk (1 Tor, 4 Assists).

St. Louis Blues und Dallas Stars heißen die nächsten Auswärtsaufgaben des Tabellenführers der Pacific Division, bevor sich die Lightning und die Blues im Scotiabank Saddledome die Ehre geben.

8. Colorado Avalanche (18-9-6, Vorwoche: 6)

Nach der Pleite zuhause gegen die Oilers (4:6) und einem Punkt den sie aus St. Louis (3:4 OT) mitnahmen, sorgten die Colorado Avalanche, mit einem Zweier im heimischen Pepsi Center gegen die Stars (6:4), für einen versöhnlichen Wochenabschluss.

 

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Wieder einmal voll Verlass war auf Colorados Top-Scorer Rechtsaußen Mikko Rantanen (3 Tore, 5 Assists), Center Nathan MacKinnon (1 Tor, 6 Assists) und Linksaußen Gabriel Landeskog (4 Tore, 2 Assists).

Die nächsten Gäste der Avalanche sind die New York Islanders, die Montreal Canadiens und die Blackhawks. Das arbeitsintensive Programm endet für Colorado mit einem Gastspiel in Glendale, Arizona.

9. Boston Bruins (17-11-4, Vorwoche: 9)

Die Boston Bruins entführten aus Ottawa (2:1 OT) zwei Zähler, behielten auch zuhause gegen die Coyotes (4:3) knapp die Oberhand, mussten sich dann aber in Pittsburgh (3:5) geschlagen geben.

Bostons überragende Akteure auf dem Eis waren Linksaußen Brad Marchand (3 Tore, 3 Assists), Center David Krejci (1 Tor, 4 Assists) und Rechtsaußen David Pastrnak (1 Tor, 4 Assists).

Die kommenden Partien haben es für die Bruins in sich: Im TD Garden empfangen sie die Sabres, die Ducks sowie die Predators und am Montag gastieren sie im Bell Centre von Montreal.

10. San Jose Sharks (17-11-5, Vorwoche: Verfolger)

So langsam in Fahrt kommen die San Jose Sharks. Vergangene Woche schickten sie die Devils und die Stars mit leeren Händen nach Hause und bauten ihre Dezember-Bilanz auf 5-2-0 aus.

Einen Lauf hat ebenso Rechtsaußen Timo Meier. Der Herisauer versenkte viermal die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Kasten. Weitere sechs Spieler der Sharks brachten es auf zwei Scorerpunkte.

In den nächsten sieben Tagen sieht der Spielplan für die Sharks Auswärtspartien in Chicago und St. Paul, Minnesota sowie Heimspiele gegen die Jets und die Kings vor.

Die Verfolger: Montreal Canadiens (V), Edmonton Oilers (V), Pittsburgh Penguins (V), Anaheim Ducks (-), Minnesota Wild (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Dallas Stars (10), Columbus Blue Jackets (V)

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