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Jets machen beim 5:0 kurzen Prozess mit den Canucks

Winnipeg sichert sich Platz 3 in der Scotia North Division und die Capitals gewinnen dank eines späten Tores von Michal Raffl gegen die Bruins

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Freier Autor

Connor trifft zuerst

VAN@WPG: Connor mit einer schönen Einzelleistung

Kyle Connor kommt an die Scheibe und lässt Braden Holtby beim frühen 1:0 im ersten Drittel keine Abwehrchance

  • 00:39 •

Der Österreicher Michael Raffl war am Dienstagabend der umjubelte Held bei den Washington Capitals. Er traf drei Sekunden vor Spielende zum 2:1-Sieg seiner Mannschaft gegen die ersatzgeschwächt angetretenen Boston Bruins. Bei den Capitals kehrte Superstar Alex Oechkin nach seiner Verletzung in den Kader zurück, blieb aber weitestgehend wirkungslos. Die Winnipeg Jets machten beim 5:0-Erfolg auf heimischem Eis kurzen Prozess mit den Vancouver Canucks und sicherten sich damit Rang drei in der Scotia North Division.

SPIEL DES TAGES

Winnipeg Jets - Vancouver Canucks 5:0

Blake Wheeler war zwei Toren und zwei Assists der auffälligste Akteur auf dem Eis beim 5:0-Sieg der Winnipeg Jets gegen die Vancouver Canucks im Bell MTS Place. Durch diesen Erfolg sicherten sich die Jets den dritten Platz in der Scotia North Division. Die Mannschaft aus Winnipeg spielt in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs damit gegen die Edmonton Oilers, die als Nummer 2 der Division in das Rennen gehen.

Zudem erzielte Kyle Connor ein Tor und er verbuchte zwei Assists. Paul Stastny absolvierte sein 1.000. NHL-Spiel und Connor Hellebuyck durfte sich nach insgesamt 24 Paraden über seinen vierten Shutout der Saison für die Jets (29-23-3) freuen. Winnipeg hatte zuvor neun von zehn Spielen in der Liga verloren, tankte durch den ungefährdeten Sieg gegen die Canucks frisches Selbstvertrauen für die K.o.-Phase.

"Unser Trainer, Paul Maurice, hat heute vor dem Spiel eine seiner besten Ansprachen gehalten, die alles ins rechte Licht rückte", erklärte Wheeler. "Es war ein Abend, der für unser Team hoffentlich eine Art von Aufschwung bedeutet."

Auf der Gegenseite verbuchte Braden Holtby in seinem ersten Spiel seit dem 3. Mai 31 Saves für die Canucks (21-27-3), die zum achten Mal in den letzten zehn Spielen verloren. Am Montag gewannen die Canucks an selber Stelle noch mit 3:1.

Connor brachte die Jets nach 7:48 Minuten des ersten Drittels mit 1:0 in Führung. Wheeler erhöhte zu Beginn des zweiten Drittels auf 2:0, bevor Mark Scheifele die Führung in der 29. Minute auf 3:0 ausbaute. Abermals Wheeler war es, der in der 51. Minute weiter erhöhte, bevor Mason Appleton eine Minute später zum Endstand in die Maschen traf.

"Das war heute irgendwie inakzeptabel", gab sich Vancouvers Stürmer Tanner Pearson selbstkritisch. "Wir können nicht einfach ohne Grund aufhören Eishockey zu spielen, sonst lassen wir unsere Torhüter im Regen stehen, was wir heute Abend ja auch getan haben."

DIE 3 STARS DES TAGES

1. Blake Wheeler, Winnipeg Jets (2 Tore, 2 Assists): Mit vier Zählern im Spiel gegen die Vancouver Canucks hatte Wheeler großen Anteil am klaren 5:0-Erfolg seiner Mannschaft gegen die Vancouver Canucks.

Video: VAN@WPG: Wheeler trickst und trifft in die Maschen

2. Kyle Connor, Winnipeg Jets (1 Tor, 2 Assists): Connor stand seinen Teamkameraden Wheeler, dem vier Zähler gelangen, mit drei Punkten gegen die Canucks nicht wesentlich nach und durfte sich über drei Punkte an diesem Abend in Winnipeg freuen. 

3. Michael Raffl, Washington Capitals (1 Tor): Raffl traf drei Sekunden vor dem Spielende zum 2:1 für seine Capitals im Spiel gegen die Boston Bruins und sicherte seiner Mannschaft damit spät den Sieg.

ZITAT DES TAGES

"Diese Jungs haben hart gearbeitet, um eine Chance zu bekommen", sagte Curtis Lazar von den Boston Bruins, nachdem seine Mannschaft zum Auswärtsspiel gegen die Washington Capitals ohne etliche Stammspieler angetreten war. "Es ist lustig für einen Typen wie mich, der neu im Team ist. Ich kannte 60 Prozent von ihnen bis heute Abend vor dem Spiel nicht. Ich habe Hände geschüttelt und so weiter. Wir haben hart gekämpft. Es gibt eine Menge guter Dinge, die man aus diesem Spiel mitnehmen kann, und ich denke, alle Akteure haben sich der Situation gewachsen gezeigt."

DIE ÜBRIGEN SPIELE IN KÜRZE

Washington Capitals - Boston Bruins 2:1

Alex Ovechkin kehrte bei den Washington Capitals auf das Eis zurück, nachdem er sieben von acht Spielen verpasst hatte, und Michael Raffl traf drei Sekunden vor Schluss zum 2:1-Sieg gegen die Boston Bruins in der Capital One Arena.

Raffl war in der Endphase mit einem hohen Schuss, der über die rechte Schulter von Torhüter Jeremy Swayman den Weg ins Tor fand, erfolgreich. Es war sein insgesamt vierter Saisontreffer, aber sein erstes Tor im zehnten Einsatz für die Vertretung aus Washington, nachdem er am 12. April von den Philadelphia Flyers zu den Hauptstädtern gewechselt war.

Video: BOS@WSH: Raffl trifft aus spitzem Winkel

"Als Justin Schultz an den Puck kam, schaute ich auf und sah, dass noch etwa sechs Sekunden übrig waren", erinnerte sich Raffl hinterher. "Die Abwehr hat mir etwas Platz gelassen und es war das richtige Spiel zur richtigen Zeit, denke ich."

Zudem erzielte Carl Hagelin (37.) einen Treffer für die Capitals (36-15-5), die durch diesen Erfolg vier von den vergangenen fünf Spielen in der regulären Saison gewonnen haben. Torhüter Vitek Vanecek zeigte 24 Rettungstaten.

Curtis Lazar gelang in der 31. Minute der einzige Treffer des Tages für die Bruins (33-16-7), die drei der letzten fünf Spiele verloren (2-2-1). Goalie Swayman sammelte 30 Saves, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

Im Hinblick auf die Stanley Cup Playoffs und die dann anstehende Erstrundenserie gegen Washington strich Boston 15 Stammspieler aus dem Kader und setzte sieben Spieler ein, die in dieser Saison zehn oder weniger NHL-Spiele bestritten hatten.

Ovechkin spielte 19:00 Minuten und verbuchte dabei vier Hits und vier Torschüsse, nachdem er wegen einer Verletzung an der unteren Körperhälfte zuletzt einige Zeit gefehlt hatte. Der Russe beendete die Saison mit 25 Toren aus 45 Spielen. Es ist das erste Mal, dass der Stürmer in seiner 16-jährigen NHL-Karriere nicht 30 Tore-Marke erreichen konnte.

Die Bruins haben in dieser Saison gegen die Capitals damit am Ende der Hauptrunde eine Statistik von 4-2-2. Beide Teams treffen in der ersten Playoff-Runde ab Samstag erneut aufeinander. 

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