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Winnipeg für Laine schon ein neues Zuhause

von Patrick Williams / NHL.com

WINNIPEG Winnipeg Jets Rechtsaußen Patrik Laine verbrachte seine erste Woche in der Stadt, nachdem er im NHL Draft 2016 als Nummer zwei gewählt wurde.

Eine leichte Knieverletzung hinderte den 1,90 Meter große, 91 Kilo schweren 18-jährigen dran, am Trainingslager der Jets teilzunehmen. Bevor er über den Sommer nach Finnland zurückkehrte, nahm er aber an einem Golfturnier teil, verbrachte einige Zeit in den Trainingsräumen des Teams und traf die Fans der Jets, die am ersten Tag des Trainingslagers im MTS Iceplex waren.

"Da haben viele Leute gewartet und nach Autogrammen und Photos gefragt", sagte Laine. "Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie viele gekommen sind. Es war schön."

"Es war eine gute Woche. Ein bisschen Golf mit Jets Center Mark Scheifele und ein bisschen Training. Schönes Wetter in einer schönen Stadt. Ich habe mir die Stadt ein wenig angeschaut, aber nicht viel. Ich glaube ich werde es lieben hier zu sein und die Stadt zu meiner neuen Heimat zu machen."

Laines Ankunft in Winnipeg steigerte die Begeisterung in einer Stadt noch weiter, die bereits Eishockeyverrückt ist. Die Fans der Jets zählten bereits die Tage runter, bis er ankommen würde, seit Winnipeg in der NHL Draft Lottery am 30. April auf Platz zwei landete.

Laine und seine gefährlichen Schüsse dürften den Jets einen erstklassigen Torjäger bescheren und ihn von Beginn an in den ersten beiden Reihen platzieren. Seine nachgewiesene Fähigkeit gegen Weltklasse Gegner zu Punkten, für Tappara und für Finnland bei der WM, brachten einige Jets Fans dazu ihn mit Teemu Selänne zu vergleichen, der als Rookie 1992-93 76 Tore für die ursprünglichen Winnipeg Jets erzielte.

Laine krönte seinen Aufenthalt bei Winnipeg mit der Unterzeichnung seines Vertrags bei den Jets am 3. Juli. Der Vertrag könnte ihm bis zu $2,65 Millionen an Bonuszahlungen in jeder seiner ersten drei Saisons einbringen. Er plant, seinen Bonus zum Vertragsabschluss seinen Eltern zu geben.

"Es ist unglaublich meinen ersten NHL Vertrag zu unterschreiben", erklärte Laine. "Das wollte ich schon immer machen und jetzt ist es passiert. Ich bin stolz auf mich. Es war großartig."

Der NHL Vertrag war Laines erster Meilenstein nach einer dominanten Saison 2015-16.

Laine verhalf Tappara zum Titel in seinem Heimatland Finnland. Er erzielte 33 Punkte (17 Tore, 16 Assists) in 46 regulären Saisonspielen und 10 Tore und fünf Assists in 18 Playoffspielen. Seine Leistung brachte ihm den Jari Kurri Award als bester Spieler der Playoffs und er wurde zum Rookie der Saison gewählt.

Danach fuhr Laine zur WM 2016 in Russland, wo er der MVP des Turniers wurde und Finnland zur Silbermedaille führte. Seine sieben Tore und 12 Punkte waren die Bestwerte des Turniers. Letzten Winter wuchs er bei der U-20 WM über sich hinaus, als er das Turnier mit sieben Toren und 13 Punkten anführte und auf heimischem Eis Gold gewann.

Laine wird im September beim World Cup of Hockey 2016 für Finnland antreten.

"Ich freue mich sehr auf den World Cup of Hockey", sagte er. "Natürlich. Es ist mein erstes richtig großes Turnier, bei dem ich gegen all die besten Spieler der Welt antreten kann. Es ist unglaublich dort zu sein und mit all den anderen Finnen gegen die Besten der Welt anzutreten. Es wird ein unglaubliches Turnier."

Nach dem World Cup wird Laine nach Winnipeg zurückkehren.

"Ich freue mich nach dem loslegen zu können", sagte er.

Er könnte während dieser Saison auch mit Scheifele zusammenspielen, der letzte Saison mit 29 Jahren einen persönlichen Rekord aufstellte. Scheifele, 23, wurde 2011 in der ersten Runde von den Jets gedraftet (Nr. 7).

Nach einer langen Saison die bis tief in den Mai ging, hat Laine aber viel Arbeit vor sich.

"Im Sommer gehe ich nicht aufs Eis", sagte er. "Ich mache nur Trockentraining und wenn die Saison näher rückt, dann gehe ich aufs Eis und trainiere."

"Ich werde eine Zeit lang nicht aufs Eis gehen, erst kurz vor dem World Cup. Ich will mich nicht verletzen. Ich brauche nicht viel Eiszeit. Ich werde abseits vom Eis arbeiten, hart arbeiten und ich denke danach geht es wieder aufs Eis."

"Wenn ich nach Hause komme, werde ich wahrscheinlich über die letzten Wochen nachdenken. Es ist viel passiert. Es wird alles klarer werden, wenn ich zuhause bin."

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